EPS- EndFed- Halbwellenantenne 40, 20 und 10 Meter (11,8m lang) von DL2DAP (auch) für portablen Amateurfunkbetrieb

  • EPS- EndFed- Halbwellenantenne für 40, 20 und 10 Meter (11,8m lang)

    (Informationen zusammengestellt von Heinz Plate, DL2DAP (DARV-OV G73) eMail: dl2dap@darc.de)


    Eine Endgespeiste Halbwellenantenne arbeitet vom Prinzip ähnlich wie eine Fuchs-Antenne, durch die einseitige Einspeisung ist sie leicht aufzubauen.

    Die EPS- EndFed- Antenne ist momentan meine zweite KW-Antenne, sie ist besser als mein 40m verkürzter Fritzel- Dipol.

    Ein Antennentuner ist nicht zwingend erforderlich.

    Die Antenne ist für 40, 20 und 10 Meter hergestellt und wenn jemand praktisch veranlagt ist kann er sie auch selbst bauen.


    Die Antenne wirkt effizient, kann als vertikal, horizontal oder als Sloper eingesetzt werden, hat ein niedriges QRM/QRN, verursacht keine Störungen im Haus

    und ist auch portabel leicht aufzubauen. Der Einspeisepunkt (Magic Box) sollte etwa bei 7m Höhe installiert sein.

    Ich konnte auf 40m DL- Stationen und auch einige internationalen Stationen arbeiten (Norditalien, Schweiz).

    Vorsichtshalber würde ich eine Mantelsperre in die Zuleitung einbauen.


    Aufbau der "Magic Box" (1:50 bis 1: 60 Autotransformer)

    Die "Magic Box" hat einen HF- Autotransformer (UNUN), der 3000 Ohm in 50 Ohm umwandelt. Das primäre- : sekundäre- Wickelverhältnis beträgt 1: 7 oder 1: 8.

    Für 100W reicht ein AMIDON FT-140-43 CORE, aber für über 100Watt SSB- oder lange CW- oder Digitalmodus- QSOs ist besser der Einsatz des größeren FT-240-43-Kern.


    Beschreibung mit Bildern als PDF- Datei beigefügt.

  • Heinz Plate DL2DAP

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  • EPS- EndFed- Halbwellenantenne für 40, 20 und 10 Meter (11,8m lang)

    (Informationen zusammengestellt von Heinz Plate, DL2DAP eMail: plate.dl2dap@t-online.de)


    Nachtrag- Erläuterungen und Hinweise:

    Die EPS- EndFed- Antenne und wie verhält sie sich bei Funkbetrieb auf den KW- Bändern?

    Zur Frage Verhalten der Antenne bei Sendebetrieb mit Anpassung und SWR fand ich im Internet

    wertvolle Hinweise und Erläuterungen auch bei DC4KU.

    Beim Aufbau hat die Umgebung immer einen sehr großen Einfluss, es hilft nur testen.


    Das Speisekabel dient als Gegengewicht und das bedeutet, jede Antenne braucht ein Gegengewicht

    sonst strahlt sie nur bedingt, die Koax-Abschirmung ein Funktionsbestandteil

    der Antenne trägt zur Abstrahlung bei.

    Ich vermute, dass ein Gegengewicht und Mantelwellensperre immer dann notwendig sind,

    wenn im Einspeisepunkt der Antenne Strom fließt und das ist bei der EndFed- Antenne der Fall.


    Zuleitung von TRX bzw. Gegengewicht (1) für eine 10-40m Band Antenne 13,9m Koaxkabel,

    Mantelwellensperre (2), Koaxteil (3), Übertrager (4) und λ/2-Strahler (5) bilden die gesamte Antenne.


    Mantelstrom kann nicht nur Probleme beim Senden verursachen, sondern ist auch immer

    für einen höheren Rauschfaktor beim Empfang verantwortlich. Der Grund dafür ist, dass vom

    Koax aufgenommene Störungen ungehindert in die Antenne induziert werden und von dort

    in den Empfänger gelangen.

    Abhilfe könnten also eine Mantelwellensperre (2) sein die z.B. bei der 40m Version 2,10m Abstand

    vor dem EndFed- Übertrager (4) installiert wird, damit der Mantelstrom bis auf einen kleinen Rest zurückgehen sollte.


    Ich werde diesen Aufbau noch einmal portabel Testen und meine Ergebnisse veröffentlichen.

    Meine vorherige City- Windom hat das gleiche Prinzip angewandt und brachte gute Empfangs-

    und Sende-Ergebnisse an meinem alten Standort.


    Installation und Betrieb einer HyEndFed-Antenne - Zusammenfassung:

    (Endgespeiste KW-Antennen und Mantelwellensperre: Information Homepage von Werner DC4KU)


    Beschreibung mit Bildern als PDF- Datei beigefügt.


    vy 73, Heinz DL2DAP

  • EPS- EndFed- Halbwellenantenne für 40, 20 und 10 Meter (11,8m lang)

    (Heinz Plate, DL2DAP eMail: plate.dl2dap@t-online.de)


    Erfahrungen und praktischer Funkbetrieb auf dem 40m Band im Juni 2022


    Erläuterungen und Hinweise:

    Die EPS- EndFed- Antenne und wie verhält sie sich bei Funkbetrieb auf den KW- Bändern?

    Beim Aufbau und der Höhe über Grund (bei mir ca.5m) hat auch die Umgebung

    immer einen sehr großen Einfluss, dabei hilft nur testen und ausprobieren.

    Der Einfluss des Bodens hat grundsätzlich Auswirkungen auf die Resonanzfrequenz

    und dem Einspeisewiderstand. Ein wesentlicher Faktor ist dabei der Abstand der

    Antenne vom Boden, also die Antennenaufbauhöhe.

    Um eine optimale Leistungsübertragung vom Senderausgang über das Antennen-

    kabel bis zur Antenne sicherzustellen, müssen die HF-Eigenschaften des Kabels

    und des Einspeisewiderstandes der Antenne identisch sein.

    Bei heimischen Funkbetrieb können oft auch externe Störsignale (QRM, QRN) und

    ein hoher Grundrauschpegel vorhanden sein und den Empfang sehr beeinträchtigen.


    Der Übertrager / Speisepunkt ist Teil der Antenne und sollte nicht in direkter Nähe zur

    AFu-Station montiert werden. An den Endpunkten der Antenne entstehen sehr hohe

    Spannungen, die unter Umständen zu Einstrahlungen führen können.


    Verhalten der Antenne bei Sendebetrieb mit Anpassung und SWR:

    Das SWR im 40m-Band ist ca.1.2 bei 7.090 MHz und ich kann die Antenne auch mit

    Meinem Daiwa-CL 680 Antennentuner betreiben dabei liegt das SWR dann bei ca.1.8.

    Bei dieser Antennenart ist der Einsatz eines Antennenanpassgerät aus meiner Sicht sinnvoll.


    Bilder sind in der beigefügten PDF-Datei.


    Zusammenfassung:

    Die EPS- EndFed Antenne funktioniert bei mir auch ohne ein zusätzliches Gegengewicht.

    Sie kann auch bei portabel Funkbetrieb mit kleiner Leistung ohne große Probleme eingesetzt werden.

    Ich habe im 40m Band u.a. folgende Länder in Europa mit ca. 80 Watt gearbeitet:

    DL, PA, ON, F, OZ, G, GB, MS, HB, OE, I, II, IK IZ, OK, SP.


    Für mich ist die Antenne ein guter brauchbarer Kompromiss.


    PDF-Datei beigefügt.


    vy 73+55 Heinz DL2DAP