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Unter dem Titel "Schnelles WLAN im Haus" berichtete das ZDF-Magazin "WISO" am 26. Januar 2015 u.a. über den Einsatz von Powerline-Adaptern in WLAN-Netzwerken.
Das Magazin schilderte einen
Fall, bei dem in einem zweigeschossigen Einfamilienhaus die
WLAN-Versorgung unzureichend war, weil der WLAN-Router im Keller
untergebracht war. Einer Verlegung des Routers stimmte der
Hausherr nicht zu, weil er "alles zentral im Keller"
haben wollte. Ebenso sollten keine Löcher gebohrt werden, um
LAN-Kabel zu verlegen.
WISO-Autor Marko Bagic schlug
vor, die Reichweite des WLAN-Routers mit WLAN-Repeatern oder
Powerline-Adaptern zu vergrößern. Allerdings sei der
Aktionsradius von WLAN-Repeatern durch Decken und Wände
beeinträchtigt. Mit mehreren Powerline-Adaptern sei dagegen eine
Netzabdeckung im ganzen Haus bis zu hundert Prozent erreichbar.
Der WISO-Beitrag schloss mit den Worten, dass die Familie mit
wenig Aufwand und Powerline-Adaptern "jetzt wieder Spaß am
mobilen Surfen in den eigenen vier Wänden" habe.
Mit keinem Wort ging der
WISO-Autor auf das Störpotenzial ein, das von Powerline-Adaptern
ausgeht. Weil bei dieser Art der Datenübertragung die Daten per
Hochfrequenz auf ungeschirmten Stromleitungen übertragen werden,
wirken die Stromleitungen wie Antennen und können erhebliche
Störungen insbesondere im Kurzwellenbereich verursachen.
Funkamateure, CB-Funker und Kurzwellenhörer-Vereinigungen weisen
schon seit Jahren auf diese Problematik hin.
Die
Kurzwellenhörer-Vereinigung ADDX rät Kunden, die sich dennoch
ein Powerline-Modem kaufen wollen, mit dem Händler schriftlich
ein Rückgaberecht und eine Kostenübernahme für die Beseitigung
evtl. auftretender Störungen zu vereinbaren. Ein entsprechendes
Formular kann unter http://www.addx.de/plc/PLC-Muster03.pdf heruntergeladen
werden..
Umfassende Informationen zum
Störpotenzial von Powerline sind im Internet auf den Seiten der
ADDX unter http://www.addx.de/plc/plc.php und des Deutschen
Amateur-Radio-Clubs (DARC) unter http://www.darc.de/geschaeftsstelle/verbandsbetreuung/plc/ zu finden.
Quelle: Funkmagazin.de