Hallo, Gruß in die Runde,
freue mich dieses Forum entdeckt zu haben!
Ich bin selbst in der Amateurfunk-Ausbildung tätig und setze zur Steigerung des Niveaus im Amateurfunk
auf das verständnisorientierte Lernen. Gute Funkamateure, die auch in der Lage sind Entwicklungsarbeit zu
erbringen, müssen die Theorie verstehen und nicht, wie die Meisten, einfach nur auswendiggelernt haben.
Da Hochfrequenztechnik heute nicht mehr die magische Anziehungskraft, wie Mitte des letzten Jahrhunderts hat, sondern nur noch ein "Handwerk" ist, muss man auf systematische Ausbildung setzen.
Wenn man also nicht nur Leute haben will, die ohnehin beruflich mit HF-Technik zu tun haben, sondern auch echte Hobbyisten aus anderen Berufsfeldern, ist eine niederschwellige Stufenausbildung das Beste, was man tun kann.
Der Selbstbau ist ebenfalls eine wichtige Eigenschaft des Funkamateurs. Daher kann man nicht mehr allein mit einer Maximalqualifizierung, wie Klasse A, ins Rennen gehen. Auch Klasse E erfordert heute eine riesige Menge Auswendiglernens ohne Praxisbezug, eine Hürde, die systematisches, verständnisorientiertes Heranführen an die HF-Technik für künftige Hobbyisten unnötig in die Länge zieht. Man braucht zur optimalen Erfolgsgefühlvermittlung frühe Fortschritte. Klasse K würde ein Habitat schaffen können, in dem Anfänger mit einfachen Schaltungen Erfahrungen sammeln können und dabei aber nicht auf das (Funk-)Gespräch mit anderen verzichten müssten.
Das würde nicht zuletzt auch zu einem Anheben des Niveaus der QSOs im Sinne des Amateurfunks ermöglichen. Ich kann nämlich nicht sagen, daß mich Staumeldungen in einem QSO wirklich interessieren...
Ich setze als Ausbilder auf Klasse K.