Posts by dl5ybz

    Mir ist bei dieser Mitteilung jetzt nicht wirklich klar, wie sich Herr Schöppe aufstellt... nach momentanem Stand (24.Oktober 21:17) findet sich auf der DARC Seite:

    Quote

    Referat AJW
    Steffen Schöppe DL7ATE

    Sind die 3 neuen Referenten nun unterhalb angeordnet oder hat das AJW Referat nun 3 ...4 gleichberechtigte Referenten wovon 3 Gebieten zugeteilt sind?

    Wobei die Gebietszuständigkeiten ja sehr unscharf umrissen sind.. für einen Verein, der in Distrikten denkt.

    Spannend sind hier auch die Zuständigkeiten... die gehen offenbar bis direkt auf Mitgliedsebene .. wobei ich die Formulieren: "Bei Bedarf auf Ortsverbände zugehen" sehr spannend finde.. eigentlich würde ich jetzt erwarten, dass ein Ortsverband bedarf verspürt und auf den Referenten zu geht.. weil er eben Bedarf hat. so liest es sich, als habe der Referent den Bedarf und gehe dann auf deinen Ortsverband zu ... womit wir wieder bei beliebten Ansatz wären, alles gute kommt von Oben.. ;)

    Richtig spannend wird natürlich auch sein, wie die Zusammenarbeit mit den Distrikten funktioniert, die ein eigenes Referat betreiben und auf kurze Wege nach Baunatal wert legen..

    Sieht für mich jetzt nicht zwingend nach einer wirklich zu Ende gedachten Maßnahme aus.. aber immerhin tut sich überhaupt mal wieder was. Und die Idee, DL nur noch in 3 Superdistrikte auf zu teilen, ist vielleicht sehr sinnig.. Distrikte, die im Bereich AJW nix auf die Kette bekommen, haben eigentlich ihr Recht auf Selbstständigkeit damit schon fast verwirkt..

    73 de Olaf

    1:Rederecht für alle: DAS entscheidet der Versammlungsleiter in einer JHV IMMER! Auch wie lange....


    EIn grundsätzliches Rederecht fällt wohl kaum in die Zuständigkeit des Versammlungsleiters, der kann allenfalls auf Grundlage von Satzung und Geschäftsordnung im Einzelfall entscheiden. Und hier macht es einen wesentlichen Unterschied, ob ein grundsätzliches Rederecht begründet nicht gewährt wird oder ob es keiner Begründung bedarf weil es kein Recht gibt.

    Das macht bei einer neutralen und seiner Aufgaben gewachsenen Versammlungsleitung keinen praktischen Unterschied und führt zum in der GO unter 6.6 genannten Verfahren, wo anwesende Mitglieder ausdrücklich in die Meinungsfindung eingebunden werden.

    3.Der Vertrag mit dem GV liegt in der alleinigen Zuständigkeit des VO!

    Zwischen Wunsch und WIllen liegt immer noch die Satzung

    Der Arbeitsvertrag liegt in der Tat im Zuständigkeistbereich des VO ... allerdings ist bei allem, was die Bestellung angeht, die Zustimmung des AR notwendig. Und dazu würde z.B. auf die Verlängerung eines zeitlich befristeten Arbeitsvertrages gehören - sofern dieser denn existiert - (vgl dazu §15 Satzung )

    Zudem gehört es aber zu den grundsätzlichen Aufgaben des AR, den VO zu kontrollieren... das der VO sich selbst hier auf sehr dünnem Eis sieht, mag man vielleicht am Antrag des VO zur Veränderiung der Kündigungsfristen sehen .. sollte durch eine nur durch den VO verantworteten Arbeitsvertrag ein erheblicher Nachteil für den DARC entstehen, kann das durchaus direkt auf den verantworlichen Vorstand durchschlagen.

    2.Wo steht es in der Satzung, daß eine "Vertrauensfrage" gestellt werden kann?
    Der Vorstand wird für 2 Jahre gewählt. Punktum!
    In der Satzung ist eindeutig geregelt, dass eine Vorstandsfunktion durch die Neuwahl endet und nicht durch eine "Vertrauensfrage". Ebenso ist der Antrag des VO, selbst eine Vertrauensfrage zu stellen, VOR dem Mißtrauensantrag von P NONSENS!

    Völlige Einigkeit Michael... das Vertrauen generell und ohne Bezug zu irgendeinem konkreten Sachverhalt aus zu sprechen ist sehr hinterfragenswert.. aber dazu hab ich weiter oben schon mit Peter diskutiert.

    Es ist allerdings eine ganze andere Sache, einem 1. Vorsitzenden auf Grund von diversen in der Vergangenheit liegenden Punkten das Vertrauen zu entziehen.. was allerdings wie Du sehr richtig fest gestellt hast, einen einmal gewählten 1. Vorsitzenden nicht seines Amtes enthebt.

    Wie man einen OVV oder einen DV wieder abwählen kann, ist in der Satzung festgelegt... wie man einen 1. Vorsitzenden abwählen kann (ohne im Liz oder Mitgliedschaft im DARC ab zu erkennen..) findet man hingegen nicht beschrieben... entsprechend greifen hier dann Optionen außerhalb der Satzung, die sich ja auch nicht im rechtsfreien Raum befindet. Das erklärt übrigens auch die etwas sperrige Formulierung des Antrages.. Hier ist einfach die Satzung nicht konsequent zu Ende gestaltet..

    Für was brauchen wir eigentlich noch im DARC einen Satzungsausschuß ?

    z.B. um solche Lücken in der Satzung zu erkennen und zu schließen.. oder auch um die unter ständigen Neuanträgen arg leidende Satzung halbwegs widerspruchsfrei und lesbar zu halten.. aber bestimmt nicht die Satzung sondern regt allenfalls aus seiner Sicht sinnvolle Formulierungsänderung / Ergänzungen an.


    73 de Olaf

    zu 4: SInnlos, da der Antrag erst im November 16 zur Abstimmung erfolgt! Im Vorgriff auf den
    Antrag etwas zu fordern, erübrigt sich von alleine

    Na, was ein Glück das der Antrag auch so gar nicht gestellt worden ist von der DV .. in der Einladung zur MV steht jeden falls bei mir:

    Quote

    Der Vorstand legt zur nächstfolgenden Mitgliederversammlung einen Rücklagenspie-
    gel von 2010 bis 2016 vor. In diesem Rücklagenspiegel müssen sämtliche Formen der

    Zum Thema 'Rücklagenspiegel ist erfoderlich' gab es sofortige Einigkeit innerhalb der DV... wenn ich mich recht entsinne war die einzige Wortmeldung die, die sofortige Abstimmung beantragte...

    zu
    1: Willkommen in der "Weimarer Republik"

    Du meinst nicht etwas die Zeit zwischen dem Ende des 1. und den Vorbereitungen des 2. Weltkrieges? In diese Zeit vielen übrigens auch die Godenen Zwanziger... ich glaube, das versprichst Du dir einfach zu viel von der Option, sich mit einen Redebeitrag einzubringen...

    zu 2: Für den Fall, daß es passiert und der restliche Vorstand aus Sympathie ebenfalls den Vorstandsposten niederlegt, was passiert dann?

    Für so einen Fall sind Neuwahlen vorgesehen.. das ist auch nicht anders, als wenn ein Vorstand keine Lust mehr hat...

    zu 3: Der Vertrag wurde und wird vom Vorstand mit Herrn Hegert abgeschlossen

    ...selbst darüber gibt es unterschiedliche Informationen.. weil es dazu eben keine genauen Informationen gibt ... und ganz sooo frei ist der Vorstand beim Geschäftsführer dann doch nicht, weil da eben der AR auch die Finger in der Entscheidung hat. (GF ist die einzige Personalie, wo das gilt... vielleicht ist man da ja aus Schaden klug geworden?) Alleine die Vorstellung, dass ein Vorstand einen GF sich persönlich durch einen optimierten Arbeitsvertrag verpflichten könnte, lässt einen gruseln.

    Schon mal aufgefallen, wer in der MV gerne mal den Versammlungsleiter gibt? ... Wie ich hörte, war es des öfteren mal Herr Hergert ... also genau der richtige, um unabhängig z.B. über die Erteilung des Wortes zu entscheiden.. Ein GF sollte dem Verein verpflichtet sein, nicht dem Vorstand, der seinen Arbeitsvertrag gestaltet.

    73 de Olaf
    p.s. ist doch was feines, wenn in nahezu Echtzeit Ergebnisse aus dem Club für alle interessierten zu lesen sind :)

    jetzt mal kurz und boshaft - jeder kriegt, was er verdient. Wer Dumpfbacken wählt, muß auch mit Dumpfbacken leben. In einer Demokratie gibt man Rechte an die gewählte Dumpfbacke ab und hat mit etwas Pech außer Abwahl keine Gegenmittel mehr.

    Ich habe das ungute Gefühl, dass durchaus vielversprechende Kandidaten es bis in den AR oder oder sogar Vorstand schaffen, dort aber in ein Umfeld geraten, was diese Hoffnungsträger in Sachen Reformen aber so kreativ ausbremsen, dass diese sich das nicht länger freiwillig antun. Es gibt also neben Abwahl auch noch die Gestaltung des Arbeitsklimas durch das Umfeld. Neue Geister haben es traditionell schwer im DARC, denn zeitgemässe Reformen bedeuten fast unvermeidbar auch Reformen bei Aufteilung der Distrikte und Anpassungen im Bereich der DARC Dienstleistungen und deren Personalbedarf an die aktuellen Mitgliederzahlen.

    Solange Mitgliedern eine 'Heile Welt' gemeldet wird, sind diese auch nicht motiviert, 'Reformer' in ausreichender Menge zu wählen.. und hier schließt sich dann der Kreis wieder: Ohne transparente und ungeschönte Informationen bleibt alles so lange beim alten, bis das Elend sich nicht mehr schön reden lässt.. und gerne auch mal darüber hinaus.

    73 de Olaf

    Um eine zeitintensive Beschäftigung mit einer Sache zu vermeiden, wurde doch die Meinung erfunden ... und diese bestimmt das Wahlverhalten deutlich stärker als simple Fakten. Das passiert im DARC genau so, wie es überall und laufend passiert seit dem über was abgestimmt wird. Muss man nicht gut finden, aber zur Kenntnis nehmen.

    Entsprechend kann es dann auch mal wichtiger für das Abstimmverhalten sein, WER einen Antrag stellt..der Inhalt wird dann Nebensache... womit dann auch de Bereitschaft, sich mit diesem zu beschäftigen deutlich abnimmt. Der Mensch überlebt durch Datenreduktion.. und darum ist es sehr hilfreich, ab und an mal aus diesem Trott rausgerissen zu werden und die eigene Meinung mit anderen Meinungen abzugleichen.. und darum tut es der MV auch sehr gut, wenn es da mehr als eine Meinung gibt ;) Motto: Vielfalt verhinder Einfalt..

    73 de Olaf

    @Karsten Völlig richtig, dass sich der Vorstand das Anliegen des Mitgliederbegehrens in Form eines Vorstandsantrages zu eigen machen muss, ist genau so in der Satzung vorgesehen und geregelt.

    Aber dadurch ist die erkennbare Schieflage nicht geheilt.... das Mitgliederbegehren wird nur wie einen Anregung zu einem Zwangsantrag bewertet... Das eröffnet dann auch die wunderbare Option, einen Antrag zu stellen und dann vor der Abstimmung wieder zurück zu ziehen... formal wäre dagegen nix zu sagen... oder - was ja oft noch effektiver ist, einen Antrag so vor zu stellen, dass er abgeschmettert wird.. womit man dann diesen Antrag für mindestens 1 Jahre los ist..

    Aber so schwarz muss man vielleicht nicht sehen... aber die erkennbare Situation, dass der Vorstand einen Antrag stellen MUSS, den er so nicht stellen will und gegen den er mit eigenen Anträgen schießt (was völlig ok ist) läuft doch auf einen sehr unschönen Interessenkonflikt für den Vorstand raus, der ggf. gegen sich selbst argumentieren müsste.

    @Peter Völlig richtig, Anträge müssen zum 'Geschäftsbereich' der MV gehören. Und ob sich die in der Satzung ausdrücklich genannte ' Überwachung der Tätigkeit des
    Vorstandes' durch die MV mit dem grundsätzlichen Aussprechen von Vertrauen (was für mich ziemlich genau das Gegenteil von Überwachung ist) verträgt, erscheint mir durchaus umstritten .. Stimmt die MV hier zu, entsteht ein Beschluss, der der eigenen Satzung entgegen steht. Stimmt sie nicht zu, schlägt das als PR Bombe ein.. (obwohl das dann nur ein ganz normales Verhältnis AR - VO wieder spiegelt ..also kein Grund zur Aufregung) WIN - WIN sieht da anders aus ;)

    Unterm Strich überwiegt ja fast immer der gute Wille aller, zu einem Ergebnis zu kommen ... bin mir sicher, dass wird auch dies Jahr der Fall sein wird. Aber es ist eben auch der Weg, wie dieser Ergebnis zu Stande kommt.. und da sehe ich noch viel Raum für DARC Eigenwerbung.

    73 de Olaf

    Das Rederecht in der eigentlichen Versammlung bekommt der DV des Antragstellers, der evtl. seinen Referenten bzw. siehe GO vortragen läßt. Diskutieren ...... es ist immer noch eine Amateurratssitzung, die auch früher so hieß.

    Ein guter Hinweis, Peter... wobei meiner relativ geringen Erfahrungen mit MVs nach man sich sogar bemüht, die jeweiligen Anträge durch den Antragsteller selbst(und wenn der nicht persönlich anwesend ersatzweise durch seinen DV) vortragen zu lassen. Somit bekommt regelmäßig der Antragsteller eine Redemöglichkeit.

    Dies Jahr neu ist ja das Mitgliederbegehren... und da staune ich schon, dass als Antragsteller bei 12 E der Vorstand genannt wird und nicht etwa der im Text des Begehrens ausdrücklich genannten Vertrauensperson. Diese ist auch die einzige Person, die über mögliche Formulierungsänderungen befinden kann... alleine aus diesem Punkt ergibt sich eine gewisse Notwendigkeit der Beteiligung. Aber wenn der Vorstand den Antrag zu seinem macht, geht hier gründlich was schief..

    Zum Punkt: Es ist immer noch eine AR Sitzung verweise ich auf die Einladung... da steht drin: FR Abend 19 Uhr Vorbesprechung AR .. Samstag 09:00 - ca(!!!) 11:30 Gemeinsame Tagung zur Beratung der vorliegenden Anträge (öffentlich für DARC-Mitglieder) .. hier könnte beim leichtsinnigen Lesen der Eindruck entstehen, dass die gemeinsam (also mit allen Anwesenden...) sich berät...

    Das schöne am öffentlichen Teil ist die Notwendigkeit, eine Entscheidung auch öffentlich zu begründen... und da kann eine passende Fragestellung durchaus Erkenntnis fördernd sein. Ich hab jetzt 17 Anträge gezählt... da könnte ich mir vorstellen, dass es am FR Abend auch etwas knapp mit Zeit wird und die eine oder andere Frage auch aus dem AR selbst noch aufkommen könnten...

    z.b. ob Der Antrag 13 A (Vertrauensausspruch) überhaupt zulässig ist.. Weil zu den Aufgaben des MV gehört wohl kaum, dem Vorstand einfach mal so das Vertrauen aus zu sprechen.. die MV wählt den Vorstand, kann ggf. seinen Vereinsauschluß erwirken, die Entlastung ausspechen und die Arbeit des Vorstandes kontrollieren ( Job vom AR..)
    Und genau deshalb ist es schon vom Aufgabenbereich des AR ausgeschlossen, pauschal als Gruppe (!) das Vertrauen aus zu sprechen.. den Begriff 'Vertrauen' gibt es in der Satzung nicht.. das zeigt sich allenfalls im Handeln der einzelnen Mitglieder der MV gegenüber dem Vorstand und hier ist bekanntlich jeder DV frei in seiner Wertung.

    Man kann nur hoffen, dass es sich hier nur um einen Schauantrag handelt, der vor Ort wieder zurückgezogen wird.. zumal der öffentliche Satz' Ich spreche Ihnen mein volles Vertrauen aus...' derweil etwas gelitten hat..

    73 de Olaf

    Prima, nachdem nun klar ist, dass DB2TU das Angebot, einen Blick in die Bücher nun offenbar doch - im Gegensatz zu einer hier oft zu lesen Meinung - wie angekündigt und auch dankenswerterweise angeboten wahr nimmt, wäre das vielleicht ein Thema für einen anderen Thread weil mit Anträgen zur MV hat das dann allenfalls noch mittelbar zu tun.

    Spannender finde ich hingegen eine andere, direkt mit den Anträgen verbundene Argumentation:

    MV Rederecht für alle (35.000 ??)

    Wer so argumentiert, sollte vielleicht auch gleich fordern, dann nur eine handvoll Mitglieder dem öffentlichen Teil der MV beiwohnen dürfen.. weil.. um zu reden, muss man ja erst mal im Saal sein.. Wer heute eine MV sprengen will (genau diese Angst steckt ja dahinter, wie man auch klar aus dem Antrag auf detailierten Antrag auf Redezeitbegrenzung ablesen kann) kann dieses doch schon lange alleine durch Auftrieb von genügend Mitgliedern erreichen.. die Räumlichkeiten im 'Stadt Baunatal' sind nur wirklich nur auf überschaubare Teilnehmerzahlen ausgelegt... was ja auch völlig ok ist, schaut man sich die länge alter 'Gästelisten' an...

    In zivilisierten Veranstaltungsformen ist es durchaus üblich, per Tagesordnung Zeitrahmen für einzelne Tagesordnungspunkte fest zu legen.. sollte hier deutlich mehr Redebedarf sein, löst man das in der Regel durch Anträge zur Geschäftsordnung die dann nach Gegenrede zum Antrag zur direkten Abstimmung kommen. Überraschung: Genau dieser Ansatz findet sich in der GO des DARCs.. Da muss man also rein gar nix Regeln außer vielleicht dem grundsätzliche Recht, dass es ein Recht auf Rede gibt. Das das im Zweifel und bei Massenandrang (wäre echt zu schön, um wahr zu sein... ) ggf. auch meint, die Redner werden ausgelost und zeitlich beschränkt, ist bei Großveranstaltungen (z.B. Parteitagen) gängige Praxis. Was man da allerdings auch erleben kann: Wer wirklich blockieren will, stellt Anträge zur Geschäftsordnung.. das geht allerdings jetzt schon 'problemlos', wenn auch nur aus Reihen der Antragsberechtigten... wer hier also wen blockieren kann, sollte damit klar sein.

    Zudem ist es ausgesprochen Vorteilhaft, wenn die Versammlungsleitung nicht Teil oder gar Partei der Diskussionsrunde selbst ist..

    Also ruhig Blut.. auch mit einem verbrieften Rederecht zur Sache für alle werden wir nicht auf die oft sehr launischen Beiträge aus Vorstand, Geschäftsführung oder AR verzichten müssen.. wobei es ja auch bislang durchaus üblich war, dass 'Gäste' (so nennt man ja einfache Mitglieder) zu Wort gekommen sind... es wäre nur schön, wenn das von einer KANN zu einer MUSS Sache würde..

    Hier geht es wohl mehr um ein Symbol als um etwas, was in der Praxis irgendwelche nicht beherrschbaren Auswirkungen haben wird.

    Der Antrag des Vorstandes (12 A) zu diesem Thema ist nur - im besten Fall - unglaublich schlampig formuliert..

    Quote

    6. Jedem Mitglied kann durch den Vorsitzenden ein Rederecht eingeräumt werden.

    Hier steht klar Vorsitzender ... wer immer das auch ist.. gemeint kann in dem Kosten der in §10 1. genannte 1. Vorsitzende sein.. ansonsten taucht weit und Breit kein Vorsitzender auf... es gibt nur einen Versammlungsleiter, der zu Beginn der Versammlung ( ganz unparteiisch <veg>) bestimmt wird und zu dessen ureigensten Rechten bei einer Versammlung gehört natürlich auch das Verteilen des Wortes... aber das ist mit Sicherheit NICHT Aufgabe eines 'Vorsitzenden' .

    Der Verdacht, es handelt sich hier um einem mit sehr heisser Nadel gestrickten Antrag, liegt also nahe...

    73 de Olaf

    Na ja.. ganz so heisslutig, wie man bei den Imitatoren vermuten könnte, scheint das New Radio Projekt nicht zu sein... 2016 hatte man ja durchaus was vor zu zeigen.

    * Projekt Seite: http://www.newradio.eu/?page_id=2

    * Bericht der Stimme Baunatal ab Minute 20 ( 19, wenn man auf Vorreden steht...): http://www.alximedia.de/radio/DARC-Radio-24072016.mp3

    Von der technischen Seite her ein durchaus spannendes Projekt.

    Allerdings löst das Gerät auch nur Probleme, die man ohne solche digitalen Geräte gar nicht hätte... und die Kombination Amateurfunk + Handy macht für allenfalls unter dem Gesichtspunkt 'ultrakompakt' und 'immer dabei' Sinn.. wobei dann der Afu Teil eigentlich ganz automatisch deutlich nach hinten rückt... Wenn es mir nur um die Kommunikation geht, schlägt nun mal das Mobilfunknetz die Hobbynetzwerker.. und wenn ich Spass am Funkbetrieb habe, dann hab ich Spass an Direktverbindungen und nicht an Relaisfunk.. (meine ganz private Sicht). Somit fehlt mir die Begeisterung für die Anwendung, ziehe aber den Hut vor dem Projekt an sich.

    73 de Olaf

    Peters Idee zum 'Bild am Sonntag' gefällt mir ..zusammen lachen ist immer ne gute Übung und da mir auch da Peters Bild DARC = Elefant gefällt, möchte ich folgenden Link zum Thema 'Bewegung in den Elefanten bringen' beisteuern:

    http://comps.gograph.com/elephant-scare…_gg60204888.jpg

    Ich vermute mal, die grüne Mixtur in der Spritze enthält Spuren von zeitgemässer Demokratie? ;)

    Leider ein Bild mit sehr engem Copyright ... könnte es mir ansonsten mit leichter Überarbeitung als T-Shirt Motiv sehr gut vorstellen... wäre bestimmt was für den doch etwa drögen DARC Klamotten Online Shop ...

    73 de Olaf

    Michaels Argument , 1000 Stimmen seien ja nun wirklich nicht wirklich viele, findet man ja auch mit leicht anderen Zahlen ( danke, dass diese berichtigt wurden) so in einem Offenen Brief aus dem Distrikt K, in dem mit markanten Worten für die baldige Neuwahl eines Distrikvorsitzenden im Distrik K geworben wird.. (Michael hat ja dankenswerterweise schon darauf verlinkt)

    1000 Unterstützer für eine Mitglieder begehren, für das 'nur' 300 benötigt werden, sind mehr als ausreichend ... und deutlich mehr, als andere Formen der Antragsstellung erfordern.

    Bei allen anderen Antragsformen braucht es genau einen Antragssteller... und der muss keine Unterstützung in Form einer Liste nachweisen und kann sogar als Einzelperson mit einer Einzelmeinung Anträge stellen, sofern er dem in §14 der Satzung genanntem Personenkreis angehört. selbst beim Weg durch OV und DV kommt man mit deutlich weniger Unterstützern aus, die zudem nur den Finger heben müssen oder sogar geheim anstimmen dürfen.

    Wie muss man die Zahl 1000 im DARC Kontext einordnen? ich erlaube mich jetzt einfach mal den sanften Hinweis auf die Mitgliederzahlen einiger Distrikte... (dazu finden sich auf der Seite von P04 relativ aktuelle Zahlen aus 2015 wieder und da findet man die Dsitrike L, M, Q, T, V,W,X und Y unterhalb dieser Grenze .. der Distrik K wird hier mit knapp 1600 Mitgliedern geführt... Oberhalb von 2000 Mitgliedern pro Distrikt wird die Luft deutlich dünner.. A, B, C, F,H und P tummeln sich hier.. wobei es nur F und P schaffen, mehr als 3000 Mitglieder bei der Stange zu halten. (Peter hilft hier bestimmt gerne mit ganz aktuellen Zahlen weiter)

    Zudem sollte man auch nicht ganz verdrängen, dass nicht alle Mitglieder angeschrieben wurden, sondern nur die 1000 OVVs ...

    Es ist nicht Ziel eines Mitgliederbegehrens, die Abstimmung darüber an die Mitglieder zu delegieren.. es geht nur darum, einen Antrag in der MV einbringen zu dürfen.. und dafür 1000 Unterstützer schriftlich nachweisen zu können, die auch bereit waren, ein Formular mit persönlichen Daten zufüllen und es per Beutelpost innerhalb kurzer Frist auf eigene Kosten zu versenden und deutlich mehr, als sehr viele andere Anträge an Unterstützung nachweisen können.

    73 de Olaf

    Auch wenn es schon wieder fast ne Seite her ist:

    Es ist etwas mühselig, die zwei Wochen nach zu holen. Mein Fazit derzeit: Abgesehen vom Mitgliederbegehren, welches letztlich an der ganzen Stimmung P/P34 kontra VO gelitten hat, ansonsten aber normal läuft, hat DB2TU mit Zahlen manipuliert und via DV den Distrikt P in sein Boot gezogen.

    erlaube ich mir doch, dieser Einschätzung Peters ein paar Fakten hinzu zu fügen:

    Das Problem der nicht einfach einsehbaren Finanzlage des DARC wurde schon seit mindestens 2013 von den OM im Distrik P beanstandet.. hier brauchte es keinen DB2TU, um auf diesen Umstand aufmerksam zu werden. Das Thema war bereits bei der 'großen Beitragsanpassung ganz oben und ist doch alle OVs gegangen .. und auch bei der Gründiung der QSL AG .. und hat auch im Stimmungsbarometer aus P klar Niederschlag gefunden.

    Es hab mehrere Aaträge aus P zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Vorstand, DVs und Mitgliedern... z.B. der Antrag, den Vorstand zum beantworten von Anfragen innerhalb eines angemessen Zeitrahmens zu verplichten ( 'Kleine Anfrage') ... diese Bemühungen waren leider ohne Erfolg.

    Hier muss niemand mehr gezogen werden, die derzeit von eingen DARC Mitgleidern verbreitet Legende vom bösen Chirurgen lenkt nur von der Tatsache ab, das es eben nicht nur ein handvoll Quertreiber sind, die Änderungen für sinnvoll erachten

    Das dieser Druck eine ganz neue Qualität erreicht hat, lässt sich einfach an den Nebelwurf Anträgen des Vorstandes ablesen.. da bezieht man sich doch wirklich auf Wünsche aus der Mitgliedschaft... freilich, um dann die Umsetzung genau dieser Wünsche im eigenen Antrag ins Gegenteil zu verkehren oder mit einer unkommentierten Zahlenflut die scheinbare Unsinngkeit nach Transparenz vor zu führen...

    Da braucht es keinen P34 mehr... der Vorstand demontiert sich gerade selbst und das ist bei sehr vielen Mitgliedern angekommen. Diesmal schauen mindestens 1000 Augenpaar genau auf das, was in der nächsten MV läuft... und der Versuch, diese einfach zu ferngesteuerten nützlichen Idioten zu erklären, spricht für sich selbst...

    Vielleicht hat Peter ja doch Recht: Mann kann etwas bewirken, wenn man im DARC Mitglied ist.. und P liefert den Beweis :)

    73 de Olaf

    Na, dann schiebe ich doch mal positives nach:

    z.B. folgende Quelle: ( ... leider auch nur eine sekundäre.... )

    Wo das positive ist? ... wohl im Eingeständnis, dass eine den Mitgliedern zustehende Plattform fehlt....

    Wirklich ambitioniert ist die Argumentation: Der Weg war nicht erforderlich, also war er nicht zulässig.

    73 de Olaf

    Wäre ich von der Industrielobby und würde ich hier mitlesen, würde ich mir die Hände reiben... besser kann es für die eigentlich gar nicht laufen..

    Eine gewisse Einigkeit scheint ja über alle darüber zu herrschen, das der momentane ist Zustand nicht optimal ist und die eindeutige Tendenz aufweisst, langfristig den Amateurfunkdienst zu gefährdenden.

    Die Geister streiten sich aber, wie ,man dem Übel begegnen kann, ich fasse mal Stichwortartig genannte Ideen zusammen:

    * Der DARC wird es als Vertreter seiner Mitglieder richten (Modell Delegation an andere....)
    * Die Funkamateure müssen als Gruppe öffentlichkeitswirksam Auftreten und so politischen Druck aufbauen ( Modell 'Volkaufstand)
    * Jeder Funkamateur sucht sich individuelle Wege, dem Elend so lang wie möglich zu entkommen ( Einzelkämper Ansatz)
    * Aufgabe des Anspruchs, ein experimenteller Funkdienst zu sein und lizenzfreie Räume im digitalen Universum besetzen (Modell Alfred)

    Ich sehe hier durchaus Schnittmengen .. das sind keine Ansätze die sich vollständig gegenseitig ausschließen aber auch nicht für alle passend sind. So wenig wie es sich der DARC leisten kann, die breite ALLER Funkamateure zu aktivieren, so wenig können die Funkamateure außerhalb des DARCs auf dessen durchaus vorhandenen Vernetzungen verzichten. Und parktische Lösungen einzelner können allen Helfen, die absehbar lange Frist, bis man was bewegt, zu überstehen.. und Spielwiesen außerhalb der Amateurfunkdienstes gab es schon immer ...im besten Fall gibt es aus dem Kreis weitere UNterstützung.. im schlimmsten Fall gar nichts...

    Denn eines ist sicher... den Kampf gewinnt garantiert keiner im Alleingang ...

    73 de Olaf


    *

    Michael ... ehrlich gesagt sehe ich weniger in Alfreds durchaus am Thema orientierten Gedanken ein Problem als in den doch sehr gerne benutzen themenfernen persönlichen Angriffen, die regelmässig ein Thema zu sprengen drohen.

    Da ich noch ein paar Fragen abzuarbeiten habe, machich jetzt einfach mal mit dem Thema weiter:

    . Warum bist Du nicht nach Berlin mitgefahren und hast es den Volksvertretern "richtig" erklärt ??

    Ich muss gestehen, die Aufforderung zu einer Sternfahrt nach Berlin ist mir jetzt wirklich entgangen.. was schade ist, denn wie ich aus eigener Anschauung weiß, sind z.B. Sonderzüge zu Demos vor Ort in Berlin ein ganz wunderbare Sache.. sehr ärgerlich, dass ich die verpasst habe..


    Daß ausgerechnet Elektro-sensible unsere heimlichen Verbündete sein sollen, zeigt mir, daß Du auf der Ebene noch nicht wirklich mit den Leuten gesprochen hast. Die verlangen Grenzwerte, bei denen dann in DL wohl kaum noch eine 750W-PA verkauft wird, ausgenommen an Großgrundbesitzer, z.B. Familienangehörigen von Thurn und Taxis. Normale Hausbesitzer haben mit QRP oder max. 100W noch eine Chance, der Rest kann SWL spielen. Ich habe den Leuten in einigen Diskussionsrunden vorgerechnet, was deren Forderungen bedeuten: Kerzenlicht und Öllampe, usw. ---- und zwar sachlich vorgetragen. Einige schnallen es, der Rest sagt: Ja, aber ...... weniger Funk ist auf jeden Fall besser. Punkt.

    Und weniger Störstrahlung ihm Nahfeld ist noch besser... und da sind unsere Interessen doch identisch. Die Gruppe ist durchaus nicht der ideale Bündnispartner .... aber besser ein schlechter weiterer Alianzpartner als gar keiner. Siehst Du sonst noch weitere 'Verbündetet' im Kampf für die Absenkung von relavanten Grenzwerten? Weil ... wenn die nicht runter gehen, nutzt alles nix... Das Argeument: He, Nachbar, deine Elektrik entspricht zwar vollständig allen Regeln der Technik, aber neben Dir wohnt jetzt ein Funkamateur und nun kannste deinen ganzen E_Schrott auf Deine Kosten nachrüsten oder entsorgen...' ist wohl kaum in der Praxis umsetzbar.

    Mit 100 Watt eine Chance zu haben finde ich jetzt nicht sooooo schrecklich einschränkend.. entscheidend ist am Ende immer das S/N Verhältnis am Empfangsort.. kurzfristig hilft die PA ..langfristig vielleicht der Verzicht darauf..


    Bei meinem Blutdruckmeßgerät steht in der Gebrauchsanweisung, daß ich bei der WLAN Frequenz 70cm Abstand beim Messen halten muß. CE-konform und deutsch, ..... Das Dumme ist nur, daß es die Frequenz in GHz drin steht und die wenigsten wissen, wo der WLAN läuft. Wenn man denen dann auch noch sagt, daß sie Ihr Handy in geschlossenen Räumen bitte 3,70m von Ohr halten sollen, gibt es einige fassungslose Gesichter. Man glaubt es mir sogar (vermutlich wegen ehrlichem Gesicht und nicht per Verstehen), aber dann kommt wieder ein hilfloses: ja, aber .....

    Oh, Peter das ist nichts besonders.. ich kann mich sogar an eine Modellfersteuerung erinnern, da stand in der Anleitung ein Schutzabstand von 2m für Mobildfunkgeräte drin (und nicht ohne Grund..) . und das war ein SENDER!

    aber auch hier passen die Vorgaben - in dem Fall wohl für passive EMVG - nicht ... Hier wäre dann sogar jeder Verbraucher unser Freund, wäre da nicht der keine aber eine Unterschied dass aus dessn Sicht natürlich der Senderbetreiber das Problem ist.. solange niemand offensichtlich sendet, ist alles gut...


    Auf diese heimliche Klientel kann ich bei solchen technischen Gesetzen und Vorschriften verzichten. Die sind außerdem so ziemlich allen Abgeordneten bekannt und zu 99% suspekt.

    stimmt... siehe Debatte im Bundestag.... aber es werden eben auch Interessen vertreten und nicht bessere technische Lösungen... und darum muss es sich politisch lohnen, sich für unsere Interessen ein zu setzen.. und da hilft es Viele und LAUT zu sein, damit nicht nur Die Linken nach einer weiteren keinen weiteren Randgruppe als Wähler schielen.

    Leise und heimlich kann die Industrie viel besser...


    Ich finde es einfach zum K....., wenn jetzt diejenigen, die es zumindest versucht habe und dafür einige Freizeit und Kosten geopfert haben, dermaßen pauschal gemobbed werden. Zudem ist sind es wieder andere, als 2008 beim ersten EMVG, die jetzt den Kopf hinhalten und dafür bestraft werden.

    Erschreckend, was ich da lese... Mopping im DARC? Wo Du es sagts..davon liest man ja in letzter Zeit öfters.... Wäre in der Tat schön, wenn man eine objektiv gescheiterten Versuch von Lobbyarbeit sachlich analysieren würde, um daraus zu lernen... die Bereitschaft hierzu ist für mich allerdings im Moment nicht zu erkennen.


    Ich finde es ausgesprochen hinterrücks, ohne Hintergrundwissen Urteile zu fällen --- und Hintergründe stehen nicht in Protokollen oder werden auf dem Marktplatz hinausposaunt. Besser machen statt dumm daher reden wäre angebrachter.

    Sich über mangelnde Qualität einer öffentlichen Diskussion zu beschweren weil hier das nicht öffentliche Wissen einfach nicht einfließt, gleicht wohl der Aufforderung, gar keine Diskussion zu führen. Da ziehe ich den Ansatz, alle Diskutanten auf gleichen Wissensstand zu bringen vor.

    Nicht da am Ende noch der Eindruck entsteht, der Vorstand hat mit der EMVG Initative, die ja nach eigener Aussage anfangs doch sehr gutes Echo bei den Parteien mit Aussicht auf Berücksichtigung der Einwände fand, gehofft gewaltig Punkten zu können.. weil immerhin gab es einen sehr spannenden Bewertungswechsel von 'Weltuntergang' (als es noch gut aussah..) bis zu 'eigentlich hat sich ja nix geändert..' nach dem Reinfall..

    .. auch so funktioniert Politik...

    73 de Olaf

    Ja, Peter.. um genau zu sein ist es genau ein DV pro Antrag , den die Satzung in §14 für einen Antrag fordert.. die hier diskutierter Form des Rudelantrages könnte man schon unter diesem Gesichtspunkt kritisch sehen, spätestens wenn an dem Antrag im laufe der MV rumoptimiert werden soll, wird es natürlich spannend, wen man dann als Antragssteller sieht, der den ursprünglichen Antrag dann zurückzieht oder die Modifikation als in seinem Sinne durchwinkt und zur Abstimmung stellt...

    Aber wir tun jetzt mal so, als hätte jeder der oben genannten genau den gleichen Antrag als Einzelantrag gestellt und man hat die einfach nur aus praktischen Ablaufgründen zusammen gefasst.

    Auch wenn es ja schon mal vorkommt, dass ein DV gegen seinen eigenen Antrag stimmt, so braucht es wohl keinen des Kaffesatzlesen Kundigen um von einer internen schon erfolgten Vorabstimmung dieses Antrages aus zu gehen. Daran ist nun auch nichts außergewöhnliches.. das man allerdings nicht einfach nur den Antrag in der MV durch Wortmeldung und Abstimmverhalten unterstützt sonder sich ihn im Vorfeld sich selbst zu eigen macht finde ich durchaus bemerkenswert. Sieht für mich nach ner Fraktionsbildung aus die durchaus auf Außen- Und Signalwirkung hin angelegt ist. So eine Position baut man auf, wenn man eine Gegenposition erwartet..

    Man könnte z.B, staunend feststellen, dass nur ein Beitragsklasse 01 angepasst werden soll.. das 02 und 05 nicht aufschlagen, kann man ja noch unter 'sozial verträglich' verbuchen, aber bei allen anderen Beitragsklassen kann man durchaus eine Diskussion erwarten... auch wenn natürlich der Löwenanteil der Beiträge in Klasse 1 generiert werden.

    Da ich mir sicher bin, dass die Zahlen so oder so bekannt werden, sind die Zahlen meine geringste Sorge.. wer allerdings als einziges Argument ein 'Wir wissen schon, was wir tun .. mehr müssen Sie nicht wissen' einbringt, signalisiert damit komplette Transparentsunwilligkeit im Entscheidungsprozess.

    73 de Olaf

    Vorliegende Änderung der Beitragsordnung soll mit Beschlussfassung erst ab dem 01.01.2018 in Kraft treten.
    Wie aus dem Finanzbericht des DARC e. V. hervorgeht (der Bericht liegt den Mitgliedern des Amateurrats komplett vor), ist eine kleine Beitragsanpassung erforderlich.

    Grins.. na, ob das durchgeht... immerhin hat man doch gerade mit der großen Vorstandsklatsche den schon beschlossen alten Antrag, man möge die Beiträge so anpassen, wie es zur Deckung der Ausgaben notwendig sei, wieder eingefangen.

    Sehr spannend in der Begündung finde ich das Fehlen jede Art von belastbaren Zahlen... man sagt zwar, man habe sie gesehen, aber nennt sie nicht.

    Andere Amateurräte habe die gleichen Zahlen gesehen, die scheinen aber nicht den Antrag zu unterstützen?

    Einfach Zahlen + Planung auf den Tisch und gut isses... dann sieht man, wofür das Geld notwendig ist und kann ggf. auch darüber nachdenken, ob die Unterdeckung nicht durch Ausgabenreduzierung möglich wäre... weil, diese Diskussion gehört in jede Haushaltsdebatte... erst dann kann man über Beitragsänderungen reden.

    Es ging doch nie wirklich um ein paar Euro mehr oder weniger im Jahr.. es ging immer darum, wie die Änderung kommuniziert wurde.. und da scheint man nichts dazu gelernt zu haben.

    73 de Olaf

    @Alfred ... na, es würde bedeuten, dass in einem Industriestaat der 1. Welt möglich ist , ohne das die Welt untergeht, die Arbeislosenzahlen explodieren, der Export Einbricht und die Preise für Importgüter durch die Decke gehen...

    (einfach hier alles einsetzen, was immer als Argument kommt, wenn es um stärke Auflagen von Herstellern geht...)

    Uns ist doch allen klar, dass auch im Bereich EMVG der bekannte Kampf: Wirtschaftsinteressen contra Allgemein/Bürgerinteressen tobt.. Statt a bissle mehr Gift im Essen geht es hier eben um a bissle mehr HF Abstrahlung mit der bekannten Argumentation, dass ein wenig mehr doch viel mehr Wachstum bringt und darum unterm Strich doch allen nützt...

    Natürlich gibt es keine Insel der Glückseeligen.. aber der praktische Beweis, dass es geht, würde die Behauptung, dass es nicht geht, pulverisieren ..und das macht scheinbar sinnlose Insellösungen so interessant bzw so 'gefährlich'.

    73 de Olaf