Hallo zusammen,
habe hier ein seltsames Problem mit einer einzelnen Station.
Zunächst einmal die Schilderung des Problems.
Vorab, bei mir läuft ein Echolinkgateway über einen Raspberry Pi mit einer externen USB Soundkarte von Soundblaster. Alle Beteiligten haben >= 36 Down, 2,5 Mbit/s up. Keine Proxy`s.
Die Prozessorlast des RasPi bleibt bei Netz -> HF bei 17-18% und bei HF -> Netz bei rund 40%. Das folgende Problem ist unabhängig davon, wie viele OSO über den RasPi laufen.
Aber nun zur eigentlichen Problemstellung.
Ich betrachte dazu mein Gateway (GW) und zur Darstellung des Problems zwei Netzteilnehmer A und B. Wobei B für gleich gute Verbindungen wie mit allen anderen Teilnehmer, die übers GW kommen steht. Station A ist mit dem Problem wie folgt behaftet.
Wenn Station A sich mit dem GW verbindet, kommt er auf der HF Seite mit den bekannten Pieptönen bei der Übertragung auf der HF Seite an, welche auf ein Abreißen des Datenstroms hinweist. Dies führt sogar soweit, dass mehrfach während eines Durchgangs der Träger auf der HF Seite abfällt und sich das Abfallen auch bei ihm in der Oberfläche des verwendeten Echolinkprogramms optisch darstellt. Allerdings nicht immer und nicht jeden Tag, aber eben sehr häufig.
Alles was vom GW kommt hört A störungsfrei.
Station A verwendet Suse Linux. Er hat Windowsecholink (über Wine) und QTEL probiert. Kein Unterschied. Außer das bei Verwendung von QTEL im Log des GW folgendes steht:
>Switching to SPEEX audio codec for EchoLink Qso<
Aber trotz Freischalten des Ports 5210 auf beiden Seiten und der Aktivierung der SPEEX Einstellungen in der Svxlink.conf durch Wegnahme der bisher auskommentierten SPEEX Einstellungen, ebenfalls keine Änderung. Auch nicht in der Qualität der Aussendung auf der HF Seite.
Station B verwendet einen Windowsrechner mit Windowsecholink.
Verbindet sich Station A über B mit meinem GW, dann wird es besser. Die Pieptöne lassen nach, sind nur selten da. Verbinden sich nur A und B miteinander, ist es auch ok. Aus Sicht von A geht es auch mit anderen Echolinkstationen gut, so auch mit dem Echolinkserver. A hat seinen Switch bereits gebrückt um den auszuschließen.
Das A nur mit dem GW Probleme hat und sonst mit keinem anderen, rückt den Fokus auf das GW. Das nun andere Stationen, für die symbolisch B steht mit dem GW kein Problem haben, rückt den Fokus wieder auf A zurück. So auch die Tatsache, dass wenn sich A mit dem Smartphone über sein WLAN mit dem GW verbindet. Dies geht nämlich auch sehr gut und ohne Probleme.
Was mich letztlich zu der Frage führt, was unterscheidet A von B bzw. den anderen OM`s?
Alles etwas kniffelig. Danke zunächst fürs Lesen. Wenn zur Beantwortung Informationen fehlen, wie Konfigurationseinstellungen oder ähnliches, dann bitte kurze Info.