Wie ist das eigentlich mit der Einbindung des MMDVM? Da laufen ja bereits viele Repeater im mixed-Mode Betrieb, und der MMDVM hat ja offenbar auch einen dedizierten Pin zur Deaktivierung, falls analoge QSOs laufen. Würde ein BananaPI leistungsmäßig ausreichen, um noch zusätzlich einen MMDVM anzuschließen?
Wäre es nicht auch elegant, sämtliche digitale Kommunikation mittels eines AMBE-Dongles analog auf dem Repeater auszugeben? DStar und C4FM-Geräte schalten ja automatisch in den analog-Modus und geben dann das analoge Audio aus, und so könnten sich die User aller Systeme zumindest lokal unterhalten (DMR interessier mich persönlich jetzt nicht so besonders).
1750Hz Tone vor Aussendung möglich?
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funkamateur -
August 16, 2017 at 11:52 AM
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Wenn der Repeater ein Digitalsignal auf der Eingabe empfängt, in analog umwandelt und analog aussendet kann er nicht gleichzeitig auch noch digital senden. Jedenfalls nicht auf der gleichen Frequenz. Also kann man auch gleich bei analog bleiben. Warum kompliziert wenn es auch einfach geht, hi.
Das ganze Multimodezeugs funktioniert nur dann halbwegs gut wenn es nur recht wenige User auf dem Relais gibt. Sobald etwas mehr Amateure in den verschiedensten Betriebsarten QRV sind (und erreichbar sein wollen) bekommt jeder nur die Hälfte mit. Wenn überhaupt.
Also entweder komplett analog bleiben (kann jedes Gerät und kann auch jeder problemlos bedienen) oder für jeden Mode eine separate Frequenz. Das wäre wohl am saubersten. Allerdings verteilen sich dann auch alle potenziellen User wieder auf die verschiedensten Systeme und leben so aneinander vorbei. Daher haben wir uns hier ganz bewusst für analog entschieden. Und wer unbedingt digital möchte benutzt einfach ein anderes (digitales) Relais ...
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Quote from DL3DCW
Wenn der Repeater ein Digitalsignal auf der Eingabe empfängt, in analog umwandelt und analog aussendet kann er nicht gleichzeitig auch noch digital senden. Jedenfalls nicht auf der gleichen Frequenz.
Muss er ja auch nicht. Die Dstar/C4FM-Geräte geben ja auch das analoge Signal wieder, senden aber weiterhin digital.Quote
Also kann man auch gleich bei analog bleiben. Warum kompliziert wenn es auch einfach geht, hi.
Wegen der ganzen schicken digitalen Features, IRCDDB, Call-Sign-Routing, DPRS, DCS/CCS/FCS usw.. Außerdem möchte man ja gerne sein digitales Gerät nutzen, wenn man denn schon eins hat. Ob die Ausgabe des Relais dann am Ende analog oder digital ist, ist dann ja nur periphär interessant. Die DR1/2X-Repeater von Yaesu machen das ja im mixed-mode ganz genau so. Man möchte eben niemanden aussperren.Quote
Das ganze Multimodezeugs funktioniert nur dann halbwegs gut wenn es nur recht wenige User auf dem Relais gibt. Sobald etwas mehr Amateure in den verschiedensten Betriebsarten QRV sind (und erreichbar sein wollen) bekommt jeder nur die Hälfte mit. Wenn überhaupt.
Och, auf den meisten Relais ist doch eh Totenstille. Außerdem würde das Problem nicht existieren, wenn die Relaisausgabe analog wäre. Dann bekommen alle Nutzer mit was gerade läuft, und können mitreden.Quote
Also entweder komplett analog bleiben (kann jedes Gerät und kann auch jeder problemlos bedienen) oder für jeden Mode eine separate Frequenz. Das wäre wohl am saubersten. Allerdings verteilen sich dann auch alle potenziellen User wieder auf die verschiedensten Systeme und leben so aneinander vorbei. Daher haben wir uns hier ganz bewusst für analog entschieden. Und wer unbedingt digital möchte benutzt einfach ein anderes (digitales) Relais ...
In der Gegend, in der ich mich gerade mit dem Relais befasse, steht nur ein einziges, und das ist meistens still. Dünn besiedeltes Hinterland. Da noch 20 Relais neben zu stellen wäre wohl albern, ganz abgesehen davon dass man damit wohl die 100Watt-Grenze der deutschen-Funkturm massiv überschreiten würde. Und abgesehen davon, dass es teuer ist.
Klar, analog ist Pflicht. Dann können alle miteinander reden. Aber zusätzlich digital via MMDVM würde sicher niemanden stören, zumal da eh nie was los ist. Und dann auch noch die digitalausgabe lokal nach analog zu wandeln würde letztendlich alle Zweifler ausräumen, da niemand ausgesperrt würde.
Aber egal. Ich baue erstmal son BananaPi, glaube ich. Wäre aber schön zu erfahren ob das Teil auch für den Mixed-Mode mit MMDVM genügend Power hat, sonst vll. doch besser gleich den HamserverPI. -
Klar, wenn man das Relais ohnehin nur fast für sich allein hat funktioniert das natürlich. Die Probleme treten immer dann auf wenn mehrere OMs in den verschiedensten Modes QRV sind und erreichbar sein wollen ...
Wenn aber doch sowieso nichts los ist brauchst Du aber auch keine Klimmzüge zu machen das sich die User in den unterschiedlichsten Modes unterhalten können. Denn es sind ja kaum welche da. Dann reichen auch die normalen MMDVM-Funktionen.
Und sobald Du die digitalen Signale generell auf analog umsetzt gehen ja auch viele der nützlichen Zusatzfunktionen verloren. Irgendwie also immer eine Krücke ...

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Jo, genau. Das mit dem AMBE-Dongle wäre dann noch die Kür. Hat aber ja scheinbar noch niemand gemacht, warum auch immer.
Läuft denn der MMDVM mit dem BananaPI parallel zu SVXLink, oder reicht die Leistung nicht? -
Quote from funkamateur
Das mit dem AMBE-Dongle wäre dann noch die Kür. Hat aber ja scheinbar noch niemand gemacht, warum auch immer.
Vielleicht ja weil das bisher noch niemand für sich besonders sinnvoll/nützlich gehalten hat
Quote from funkamateurLäuft denn der MMDVM mit dem BananaPI parallel zu SVXLink, oder reicht die Leistung nicht?
Mit MMDVM und Banana Pi kenne ich mich leider nicht aus. Nur ein wenig mit dem HAMServerPi ... -
Quote
Das mit dem AMBE-Dongle wäre dann noch die Kür. Hat aber ja scheinbar noch niemand gemacht, warum auch immer.
QuoteVielleicht ja weil das bisher noch niemand für sich besonders sinnvoll/nützlich gehalten hat

Na ja, ich habe da schon angefangen und einiges geht schon - habe da auch einen Branch, der das Teil (DV3000) halbwegs unterstützt. Im Moment hab ich das etwas nach hinten geschoben, die Gründe sind hier nichttechnischer Natur. Ziel war und ist, SvxLink auch mit den digitalen Netzen zu koppeln, so dass es (hoffentlich) irgendwann keinen Unterschied mehr macht, ob jemand analog oder digital einsteigt. Grundsätzlich frage ich mich immer noch (obwohl ich natürlich inzwischen einiges an Hintergrundwissen habe), warum es im Amateurfunk - einem HOBBY!! unbedingt N verschiedene Netze/Systeme geben muß und man sich nicht auch eine _gemeinsame_ Sache bzw. API einigen kann. Dann kommen noch die Leute hinzu, die solche Analog-Digital-Kopplungen gar nicht tolerieren und lieber Fürst in Ihrem Kleinstaat bleiben wollen....Aber gut, interessiert mich nicht wirklich. Es gibt auch andere offene Systeme, die man ankoppeln kann um offene Netze/Systeme zu bauen.
Das Thema war glaub ich 1750Hz-Ton um ein Relais zu öffnen....gibt's die Teile wirklich immer noch???
Irgenwer hat wohl mal versucht das leichte Rauschen eines geöffneten Relais vom starken Rauschen des abgefallenen Relais zu unterscheiden um dann irgendwas daraus abzuleiten. Glaub mir bitte: Es ist und bleibt Murks!! Auch der SigLevel-Detector hilft hier nicht wirklich weiter. Eine Möglichkeit wäre eine zweite Frequenz als UpLink zu verwenden. Dann kannste die entsprechenden Funktionen (RfUplink) in SvxLink nutzen. Aber auch hier handelt es sich ja auch, wie Frank schon geschrieben hatte, um einen automatischen Betrieb (beim Uplink).Ich habe es bisher nie bereut, einen Netzwerkzugriff zu meinen Relaisstationen zu haben :lol:
vy 73s de Adi / DL1HRC
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Das mit dem AMBE-Dongle bezog sich auf die Idee von Chris, alle digitalen Signale grundsätzlich nach analog zu wandeln und auch nur analog auszugeben. Damit fallen dann ganz viele digitale Zusatzfunktionen weg so das man eigentlich auch gleich komplett analog bleiben kann. Oder man baut wieder irgendeine Umschaltmimik ein die das Ganze dann vermutlich unnötig verkompliziert. Und dann trotzdem wieder die User in den anderen Modes außen vor lässt. Also nichts gewonnen.
Multimode macht meiner Ansicht nur Sinn auf einem wenig belegten Relais. Und da brauche ich dann auch nicht wieder alles grundsätzlich nach analog zu wandeln. Hat man viele Benutzer und will trotzdem alles anbieten, sollte man eine separate Relaisfrequenz dafür benutzen. Man kann halt bei einem einzigen Relais mit nur einer Frequenz nicht alles haben

Doch zurück zum Thema: Die allereinfachste Möglichkeit - wenn man denn wirklich EchoLink von extern per HF aufschalten möchte - wäre das Relais einfach auf Trägertastung umzustellen. Dann braucht man den Rufton nicht mehr. Trotzdem braucht man immer noch die Sprachsignalerkennung per VOX. Mit den entsprechenden Nachteilen. Also alles nur etwas weniger Murks, hi. Ich würde das so nicht machen ...
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ja Frank, das ist klar mit dem Wegfall der digitalen Features. Es ging mir da in erster Linie darum, dass man überhaupt miteinander reden kann was ja bisher so nicht beabsichtigt war/ist.
Ich habe seit ein paar Tagen bei mir zu Hause so eine multimodefähige Hardware laufen und will mal sehen, ob man das irgendwie sinnvoll betreiben kann. Ich versuche mich mal daran aber ich denke es wird wohl auf die Beantragung einer zweiten Frequenz hinauslaufen oder eben das Fokussieren auf eine Variante.vy 73s de Adi / DL1HRC
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Naja, mein Gedanke wäre da schon gewesen, die digitalen Features für die digialen Geräte zu behalten, also den Uplink nach DCS/FCS auch weiterhin zu ermöglichen, und nur erstmal die lokalen QSOs nach analog zu wandeln. Man könnte natürlich auch zusätzlich die digital über das Netz eingehenden Rufe nach analog wandeln, und auch analoge Rufe wieder digital in das Netz zurück schicken, nur wäre dann die Authentifizierung das Problem, da analoge QSOs ja kein Rufzeichen beinhalten und dann via DCS/FCS nicht richtig angezeigt würden. Man könnte dann natürlich die Kennung des Relais senden oder die Nutzer kommen mit aktiviertem Digital Squelch (DCS, zur Zuordbarkeit) auf das Relais, und registrieren dort dann ihr Rufzeichen via DTMF oder so. OK, das führt ein bisschen weit, und richtig, eigentlich ging es um den 1750Hz-Ton. Ich gucke aber wie gesagt erstmal ob ich das Relais auf BananaPi/HamserverPi-Steuerung umbauen kann und dann vielleicht irgendwann erstmal zusätzlich getrennten Digitalbetrieb einbae, und bis das erstmal läuft gibt es ja vielleicht auch Weiterentwicklungen im Bereich der AMBE-Chip-Einbindungen

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Quote from dl1hrc
Es ging mir da in erster Linie darum, dass man überhaupt miteinander reden kann was ja bisher so nicht beabsichtigt war/ist.
Wenn wir das technisch/experimentelle - da sind wir und ja einig - mal außen vor lassen:Wenn doch die Amateure durch die verschiedensten Verfahren/Systeme ganz bewusst getrennte Wege gehen, macht es dann denn überhaupt Sinn, durch neue Verfahren/Systeme diese wieder zusammenzuführen? Wir lösen mit noch neuerer Technik ein Problem, das wir uns selbst durch die neue Technik eingebrockt haben. Wenn es wirklich oberste Priorität wäre, dass jeder mit jedem reden soll, dann hatte man ja auch gleich bei einem Standard bleiben können. Oder würde zumindest sehr viel Wert darauf legen. Damit wäre eigentlich alles sehr viel einfacher.
Da waren wir Funkamateure früher mal weiter: So konnte/kann man mit CW zum Beispiel hersteller-, internet-, sprach-, registrierungs-, verwaltungs-, gruppen- und auch betreiberunabhängig weltweit mit minimalstem Aufwand kommunizieren. Heute haben wir zwar modernste Technik, gehen aber (zumindest gefühlt) einen Schritt zurück. Zudem wird immer mehr Amateurfunkinfrastruktur ins Internet ausgelagert. Die "Faszination Funk" spielt immer weniger eine Rolle. Haufig wird sie auf die "letzte Meile" reduziert. Und selbst diese ist - z.B. bei der Verwendung von HotSpots - verdammt kurz, hi.
Jetzt aber genug OT. Chris baut nun sein Relais auf eine moderne Steuerung um, sorgt für eine Netzwerkanbindung (natürlich via HAMNET - denn wir sind ja Funkamateure) und alles wird gut ;-).
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Jep, genug OT. Nur noch eins: Es sind ja im Grund genommen nicht "die Funkamateure", die getrennte Wege gehen, sondern vor allem doch auch die Hersteller, die nicht einmal zueinander kompatible Sprachcodecs einbauen. Schon zur Einführung von DSTAR wurde die Verwendung des AMBE-Codecs kritisiert und die Nutzung offener Codecs gefordert, aber leider ist da nichts passiert. Einzig löblich ist da eventuell, dass Kenwood nun bei DStar mitspielt und nicht auch noch ein eigenes Süppchen kocht. Wobei, irgendwie ja doch, die unterstützen weiterhin APRS und kein DPRS, aber das lässt sich ja auf Relais-Seite softwaremäßig recht einfach lösen.
Natürlich wollen die Hersteller ihre Systeme mit eigenen Features aufhübschen und verbessern und, klar, C4FM klingt besser - bei allerdings höherer Bandbreite. Aber natürlich wäre auch dies mit offenen Codecs möglich gewesen.
Whatever, es ist halt wie es ist, und so isses
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Quote from funkamateur
Es sind ja im Grund genommen nicht "die Funkamateure", die getrennte Wege gehen, sondern vor allem doch auch die Hersteller, die nicht einmal zueinander kompatible Sprachcodecs einbauen.
Niemand zwingt aber die Funkamateure solche zueinander inkompatiblen Systeme zu kaufen oder zu nutzen. Zudem besteht inzwischen mit der modernen Technik die Möglichkeit selbst etwas eigenes, unabhängiges, offenes und vor allem überwiegend funkbasiertes zu schaffen. Nicht zuletzt auch dank SvxLink. Es will aber kaum jemand, es interessiert kaum jemand - vermutlich ist es einfach nur zu "uncool". Von daher mache ich mir da keine allzu großen Illusionen mehr. Wir könnten wenn wir wollten. Aber wir wollen einfach nicht ...
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Es gibt aber (noch) keine offenen Digitalgeräte. Klar, der DV4Mobile ist angekündigt, aber portabel gibt es noch gar nix.
Im Grunde müsste man aber auch dankbar sein, dass sämtliche Digitalmodi auf dem gleichen Codec beruhen, da muss die Lizenzgebühr wenigstens nur einmal gezaht werden. Aber, klar, SVXLink und Hamnet ist schon eine prima Lösung, aber andererseits machen die Reflectoren bei DStar auch spaß, und ich kann auch nicht sagen dass ich Wires-X bzw. dessen offenen Implementierung YSF uninteressant finde. Einzig DMR finde ich persönlich etwas unspannend, das ist dann doch zu wenig Funk und zu viel Handy
Aber jedem das seine. Gibt ja auch Leute die EME machen, aber für die Atennen hab ich keinen Platz 
Ich glaube auch, dass die Relais in den nächsten Jahren durchaus an Bedeutung gewinnen könnten, gerade weil auf der Kurzwelle wohl bald nicht mehr viel gehen wird. Bandöffnungen haben ja heute bereits Seltenheitswert. -
Quote from funkamateur
Es gibt aber (noch) keine offenen Digitalgeräte.
Es gibt aber offene Analoggeräte. Die sind preiswert, ganz einfach von fast jedermann zu bedienen, müssen nicht programmiert werden und haben meist auch noch eine sehr gute Audioqualität. Und man kann sie ganz prima via SvxLink vernetzen. Auch über Funk und sogar völlig ohne Internet sowie fremde Infrastruktur und zentrale Verwaltung/Betreibergruppen. Und noch viel selbstbauen und viel experimentieren. Reflektoren gibt es da übrigens auch. Und digital ist das ebenfalls. Nur eben nicht auf der "letzten Meile". Aber das muss es ja vielleicht auch nicht immer unbedingt sein.Wie Du siehst bin ich eher ein Freund der verbreiteten/bewährten Technik. Aber diese kann man super durch moderne Verfahren aufhübschen und weiterentwickeln. Gerade die Digitaltechnik macht's möglich. Wenn man denn nur will. Aber es ist für die meisten leider wohl zu "uncool". Und wenn es keiner braucht, warum sollen sich einige wenige OMs die Mühe machen so etwas voranzutreiben bzw. weiterzuentwickeln. Da gibt es dann doch sinnvollere Beschäftigungen im Leben, hi.
Nein, ich glaube nicht das der Relaisfunk in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen wird. Eher im Gegenteil. Zumindest solange die Entwicklung immer weiter weg vom Amateurfunk hin zum Internetfunk geht. Und solange das Ganze immer mehr Ähnlichkeit mit einem kommerziellen Mobilfunknetz hat (Provider, Betreibergruppen, Registrierung etc.). Dann geht nämlich irgendwann völlig der Reiz verloren. Für Sysops und User gleichermaßen. Denn in dem Fall macht es keinen Unterschied mehr und man kann eigentlich auch gleich das Smartphone mit Skype, Whatsapp und Co. benutzen. Einziger Nachteil: Ein Smartphone sieht vielleicht nicht aus wie ein Funkgerät ...

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Quote from DL3DCW
Es gibt aber offene Analoggeräte. Die sind preiswert, ganz einfach von fast jedermann zu bedienen, müssen nicht programmiert werden und haben meist auch noch eine sehr gute Audioqualität. Und man kann sie ganz prima via SvxLink vernetzen. Auch über Funk und sogar völlig ohne Internet sowie fremde Infrastruktur und zentrale Verwaltung/Betreibergruppen. Und noch viel selbstbauen und viel experimentieren. Reflektoren gibt es da übrigens auch. Und digital ist das ebenfalls. Nur eben nicht auf der "letzten Meile". Aber das muss es ja vielleicht auch nicht immer unbedingt sein.
Naja, ich hab hier ein Baofeng und ein ID51+. Seit ich das ID51 hab ist das Baofeng allerdings nur noch Dekoware. Oder ich nutze es zum Testen, z.B. hab ich meine SVXLink-Installation auf meinem Beagle darüber angesprochen. Aber die (analoge) Sprachqualität ist echt nicht vergleichbar, oder die Rauschunterdrückung. Das Icom hat zwar damals 300 Flocken gekostet (also das Sechsfache), kann aber eben auch Digital. Und hat nette Zusatzfunktionen wie den GPS-Tracker oder die Repeaterliste, die natürlich abhängig vom Standort angezeigt wird. Ja, mit so nem Baofeng kann man funken. Wenn man nichts anderes hat
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Wie Du siehst bin ich eher ein Freund der verbreiteten/bewährten Technik. Aber diese kann man super durch moderne Verfahren aufhübschen und weiterentwickeln. Gerade die Digitaltechnik macht's möglich. Wenn man denn nur will. Aber es ist für die meisten leider wohl zu "uncool". Und wenn es keiner braucht, warum sollen sich einige wenige OMs die Mühe machen so etwas voranzutreiben bzw. weiterzuentwickeln. Da gibt es dann doch sinnvollere Beschäftigungen im Leben, hi.
Naja. Guck Dir mal die Entwicklung im Digitalmarkt an. Da ist schon die Hölle los, gerade wo auch Kenwood jetzt das TH74 auf den Markt geworfen hat. Und letztlich ist und bleibt Amateurfunk ein Hobby, da ist dann auch egal ob es wirklich jemand "braucht"
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Nein, ich glaube nicht das der Relaisfunk in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen wird. Eher im Gegenteil. Zumindest solange die Entwicklung immer weiter weg vom Amateurfunk hin zum Internetfunk geht. Und solange das Ganze immer mehr Ähnlichkeit mit einem kommerziellen Mobilfunknetz hat (Provider, Betreibergruppen, Registrierung etc.). Dann geht nämlich irgendwann völlig der Reiz verloren. Für Sysops und User gleichermaßen. Denn in dem Fall macht es keinen Unterschied mehr und man kann eigentlich auch gleich das Smartphone mit Skype, Whatsapp und Co. benutzen. Einziger Nachteil: Ein Smartphone sieht vielleicht nicht aus wie ein Funkgerät ...
Ja, Internetfunk ist auch nicht so meins. Daher lieber das Routing über das Hamnet. Wobei auch das noch ziemlich wackelig ist, während der Vodafone-Großstörung im letzten Jahr[1] ging auch im Hamnet nicht mehr viel. Da wird halt immernoch zu viel über das Internet geroutet...
Übrigens, auch bei Echolink-Verbindungen nutzt man einen "Provider". Einzige Alternative zu den Providernetzen wäre wohl eine Art Peer-to-Peer Routing, wie bei diversen Messengern schon umgesetzt. Etwas mehr EDV stört mich auch grundsätzlich nicht, aber CW lerne ich trotzdem gerade
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