Alle Ausführungen, Argumente usw. durch Georg DD6NT treffen m.E. voll zu! Anlässlich seines Postings noch diese-meine Nachbemerkungen:
1. Lt. jüngsten Webseiten-Veröffentlichungen beteiligt sich der DARC erneut am nächsten Kids-Day im Jan. 2016. Innerhalb dieser QSOs mit Kindern sollen diese lt. DARC-Veröffentlichung lediglich nach ihrem Namen, Alter, Standort, und der Lieblingsfarbe befragt werden.
Gelinde gesagt, einfallsloser kann es nicht laufen! Vielmehr sollte man z.B. nach den bisherigen Interessen, Hobbys, Leidenschaften usw. des jeweiligen Kindes fragen. Genau damit geht man erstens auf das Kind selbst ein, was normalerweise beim Kind ein Positiv-Echo auslöst, z.B. nach dem Motto "Der Alte will mich nicht nur vollquatschen sondern interessiert sich ohne böse Hintergedanken tatsächlich für meine Person".
Und zweitens weckt man damit auch das Kinderinteresse an einem für ihn neuen Medium selbst - in diesem Fall den Amateurfunk!
Ich selbst machte dieses mehrfach auf der Kurzwelle. Als ein Beispiel von vielen ein QSO mit einem 12 jährigen in Alabama/USA. Die nächsten Folgeminuten berichtete dieser mir über seine Leidenschaft für Pferde, deren Aufzucht, Pflege etc...Die Freude des Knaben sich mit jemandem über grosse Entfernung über seine Leidenschaft austauschen zu können war deutlich hörbar. Im Gegenzug fragte er mich über Deutschland und Pferdezucht aus. Er dachte mit und äusserte die Befürchtung, dass es in DL wegen der kleineren Landesgesamtfläche als in den USA wohl nicht so viele Pferdezuchten gäbe. Was von mir so bestätigt wurde.
Vorbeugender Hinweis für "QSO-Quotenjäger": Lieber weniger QSO-Zahlen mit Kindern aber dafür persönlicher, als nur oberflächliche QSO-Schnellverläufe um die Quote/Gesamtzahl gewaltsam nach oben zu "pushen".
2. Wie schon einmal in diesem Forum erwähnt: Die DARC-einseitige Berichterstattung lt. meinem Eindruck ohne jegliche Rücksicht auf die eigentliche Realtität.
Daß z.B. der Antrag 15H Ziff. 3 für eigentlich regelmässige DARC-Beitragserhöhung auf der DARC-Mitgliederversammlung Nov. 2015 zurückgezogen wurde, erwähnt man BESTENFALLS am Rande. Eine objektive, transparente und kompetente Berichterstattung beinhaltet m.E. aber auch die Gründe für das Zurückziehen des Antrages. Genau das fehlt jedoch!
Auch fehlt m.E. bis heute eine Rechtfertigung, Entschuldigung, Revidierung des DARC-Vorstandes bzw. Geschäftsführers Jens Hergert nach dessen Äusserung "ruhig mehrere Tausend Mitglieder den Verein verlassen könnten, ohne daß es dem DARC selbst weh täte".
Damit zeigt der DARC seine unverblümte Ignoranz des BEITRAGSZAHLENDEN Mitglieds par exellence! Besser kann man kaum ein engagiertes und interessiertes Mitglied vergraulen...
Um es direkt zu sagen: Lieber DARC, u.a.
- das Aussitzen und Ingorieren von berechtigter Mitgliederkritik,
- Hochnäsigkeit und Selbstgefälligkeit
- das Schönreden von Problemen und Mißständen
- und somit das Leben auf der vermeintl. Insel der Glückseeligkeit
können sich bestenfalls Politiker welche parasitär von den Steuergeldern der Bürger leben, leisten, keinesfalls jedoch ein Verein/Verband welcher größtenteils von den Beiträgen seiner Mitglieder existiert.
3. DARC-Webseite vom 4.Dez. 2015 "Internationaler Tag des Ehrenamtes" Orginalteilzitat "4559 Männer und 304 Frauen engagieren sich im DARC e.V. ehrenamtlich"
Vorausgesetzt diese Zahlen treffen in der Höhe überhaupt zu (was ich stark anzweifele) dürften sie wegen dem bisherigen DARC-Umgang mit diesen Ehrenamtsinhabern künftig stark abnehmen und letztlich bei Null enden!
Und dies z.B anlässlich von Meinungsverschiedenheiten zwischen den Ehrenamtsinhabern und den ihnen übergeordneten DARC-Funktionsträgern.
Lt. eigenen Erfahrungen werden solche Konflikte z.B. durch den DARC-Vorstand entweder gänzlich ausgesessen/ignoriert, oder WENN ÜBERHAUPT eine Antwort auf mehrfache Nachfrage kommt, JEGLICHE Stellungnahme verweigert!
Die Vorgänge um das BB-Amateurfunkmagazin und den teils erheblichen Repressalien durch immer noch amtierenden DARC-Funktionsträger und deren "servilen Mitarbeiter bzw. Anhänger" sind in diesem Zusammenhang nicht vergessen und werden bei gegebenen Anlässen immer wieder öffentlich genannt.
Das zwischenzeitlich ins Leben gerufene "DARC-Radio" ist m.E. durchweg ein mehr als schlechter DARC-Kopieversuch (der Plagiatsminister zu Guttenberg konnte es besser) des BB-Technikforums im Anschluss an die Samstagssendungen des BB-Amateurfunkmagazins.
Viele mir bekannte Zuhörer vergleichen das "DARC-Radio" z.B. mit dem "Jugendstudio DT-64 des damaligen DDR-Rundfunks. Dieses versuchte u.a. mittels einem "modernen Anstrich" u.a. die DDR-Politik möglichst vielen jungen Zuhörern schmackhaft zu machen. Gewisse Parallelen beim jetzigen DARC-Radio kann ich trotz wohlwollenster Betrachtungsweise nicht übersehen.
4. Auch eine Möglichkeit für den DARC den bisherigen Mitgliederschwund zu stoppen und sogar Neumitglieder hinzu zu gewinnen: Das Praktizieren einer WAHREN Berichterstattung! Hierzu ein Beispiel von befürchtungsweise vielen:
Auf der DARC-Webseite findet sich am 22.08.2014 innerhalb der Meldung „DARC legt barrierearme CQ DL für Sehbehinderte neu auf“ u.a. das Originalteilzitat:
„Zum vergangenen Jahreswechsel wurde die Serviceleistung CQ DL für Sehbehinderte zunächst eingestellt, da die Produktion des Amateurfunkmagazins CQ DL auf eine neue Desktop-Publishing-Software umgestellt wurde.“
Diese Darstellung ist so unzutreffend. Als Sprecher der Tönenden CQDL trat ich bereits im Juni 2013 mit sofortiger Wirkung zurück. Der Hauptgrund: Nachweisliche Falschbeschuldigung des vereinsschädlichen Verhaltens durch den damaligen DV-Berlin, ohne daß dieses durch den DARC-Vorstand, und dem DV-Berlin trotz stichhaltiger Widerlegung des Vorwurfes auch nur teilweise widerrufen wurde.
Und somit fand die „Tönende CQDL“ nach über 30 jährigem Bestehen unter Günter Zellmers DL7ZG tatkräftiger Haupt-Mitarbeit ihr abruptes Ende. Lt. mir vorliegenden Infos fand sich kein Nachfolger nach meinem Rücktritt als Sprecher.
Soweit dieses Posting bevor es noch länger wird
73s Manuel DL5AFN ex DARC-Mitglied