Posts by DL6WAB

    Moin Peter,

    Ich stelle fest, daß bei Dir eine Regeneration nicht mehr statt findet. Ich kann schreiben, was ich will, nach Deiner (Dir vom GG verliehenen) Meinung ist alles falsch, was Dir nicht gefällt.

    An was stellst Du das denn fest? Geschrieben und behauptet wird viel Peter. Hast Du offizielle Zahlen, dann bitte mit Quelle zum nachvollziehen.

    Fast vergessen: 2019 war ich als Gast auf der MV und habe dort vorgetragen. Youtube dazu brauche ich nicht.

    Das beantwortet nicht meine Frage sondern lenkt vom Thema ab. Wie viele von den Versprechungen des neuen Vorstands wurden denn bis 2026 umgesetzt?

    Es kann ja durchaus sein, dass es hier und da OVe gibt, in denen es tatsächlich besser läuft, dass will ich gar nicht bezweifeln. Meine Erfahrungen hier im Umkreis sehen da halt anders aus und daran hat sich bis heute nichts geändert. In der nachfolgenden Liste fehlt sogar noch einer (F52).

    Im Distrikt F aufgeloeste Ortsverbaende

    Was ganz gut zu laufen scheint sind die "Vereinigungen", die Funkamateure parallel zu OVen aufbauen, da gibt es mittlerweile einige von und die finden regen Zulauf.

    Ich habe noch ein schönes Beispiel und dann sollten wir es gut sein lassen. Ob wir hier diskutieren oder Peng. ?(

    DARC Zugehörigkeit ein muss?

    Hast Du dir das Buch gekauft? ;)

    Hallo Peter,

    Dazu: es sind NICHT die Alten, die an ihren Ämtern hängen, sondern der fehlende jüngere Nachwuchs, der nicht vom Sofa zu kriegen ist. D.h. zu den Ämtern, die von den Mitgliedern per Wahl besetzt werden, finden sich zu wenig junge "Arbeitswillige".

    wir können natürlich vortrefflich diskutieren, warum es heute so ist, wie es ist. Das Argument, die Jüngeren wollen nicht, ist meiner Meinung nach komplett falsch. Ich würde das eher umformulieren in, die Jüngeren dürfen nicht oder wollen nicht das machen, was die Älteren permanent von Ihnen einfordern.

    Was passiert wenn ein jüngerer Funkamateur das erste Mal an einem OV Abend teilnimmt? Richtig, er wird erst mal eingenordet, wie es denn da läuft. Dann bekommt er von den Älteren Aufträge, die er zu erledigen hat. Das hat mit echter Beteiligung nichts, aber wirklich nicht das Geringste zu tun! Der oder die kommt einmal und dann nie wieder! Selbst mehrfach erlebt.

    Wir können gerne "normal" diskutieren, aber bitte nicht in dem Stil, den Du Dir in Deinen Links heraus nimmst. I

    Die normale Diskussion hab ich nun schon mehrere Jahre völlig erfolglos durch. Die wird weder zur Kenntnis genommen noch interessiert das irgendwen. Weitermachen wie bisher lautet da die Devise. Und da wundert sich dieser Verein, dass er keinen Nachwuchs bekommt? Mich wundert das nicht.

    Im Übrigen, ich hatte noch nie so viele positive Rückmeldungen auf meine Beiträge wie im Moment. Ganz offensichtlich wird das nicht nur gelesen sondern auch befürwortet. Es ist aus meiner Sicht der einzige Weg, der evtl. etwas bewirkt und wenn es nur die Diskussion darüber ist.

    Ob der Abwärtstrend wirklich gestoppt wurde, dass wage ich zu bezweifeln. Offizielle Zahlen gibt es vom DARC e.V. nicht (... warum wohl?) und die Sparte "Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder!" in der CQDL sieht mir sehr stark motiviert nach Familienangehörigen und nicht nach neuen Funkamateuren aus.

    Was 1959 oder 1979 vielleicht richtig war, ist heute völlig uninteressant und völlig überholt. Das ist ja genau das, was ich in meinen Beiträgen kritisiere. Der ganze Ballast aus der Vergangenheit wird Jahrzehntelang von den Älteren mitgeschleift und immer wieder den Funkamateuren als "alter Wein in neuen Schläuchen" verkauft, insbesondere den Jüngeren. Dass die darauf keine Lust haben sollte doch klar sein, oder?

    Ich bleibe dabei, der DARC ist in der Todeszone und wird sich aus eigener Kraft oder von innen heraus nicht mehr reformieren können. Schau Dir die leeren Versprechungen des Vorstands aus 2019 in YouTube an und vergleiche sie mit den Dingen, die wirklich umgesetzt wurden. Nur das zählt.

    Und ob wir hier nun unterschiedliche Meinungen austauschen oder in China fällt die berühmte Schippe um, es wird sich nix ändern, auch nicht wenn man die Jüngeren versucht zu einer Mitgliedschaft oder gar zu einer Funktion beim DARC zu gängeln und ihnen einredet, nur so gehen Veränderungen dort, Du musst da nur mitarbeiten. Was für ein Hohn!

    Neuer DARC Vorstand 2019 - YouTube

    Bevor wieder Missverständnisse wegen der Todeszone entstehen der folgende Anhang (... aus dem Buch ...) mit der Erklärung.

    Laß doch einfach mal Dein DARC- und Altersbashing bleiben.

    Ja Peter, so ist das. Ich bin selbst nicht mehr der Jüngste und deshalb können meine Ausführungen zunächst gar kein Bashing sein, würde mich ja sonst selbst bashen. Darum geht es ja auch überhaupt nicht, aber das hast Du, wie so oft, nicht richtig interpretiert.

    Hat man keine Argumente mehr, dann greift man halt in die Trickkiste der eristischen Dialektik. Dadurch ändert sich an den Tatsachen aber nichts. Ist halt schwierig, die eigene Meinung zu einer Sache mal kritisch zu hinterfragen und mal über den Tellerrand zu schauen.

    Um meine Ausführungen zumindest ein wenig nachvollziehen zu können, empfehle ich Dir ausdrücklich dieses Buch! Vielleicht verstehst Du es dann!

    "Verein in der Todeszone" online kaufen

    Dann gründest du einen neuen (besseren) Verein, sollte ja nicht so das Problem sein.

    Also einen weiteren Verein ! Gibt ja schon mehrere mit seht überschaubarer Mitgliederzahl.

    Hallo Fred,

    ich bin mittlerweile so weit kritisch zu hinterfragen, ob die Funkamateure wirklich so ein Konstrukt wie den DARC e.V. überhaupt noch brauchen. Eine effektive Interessenvertretung für den Amateurfunkdienst ja, einen Dienstleister für Kaffeetassen und T-Shirts sowie QSL Karten und Zeitungen aus Papier braucht der Amateurfunkdienst nicht.

    Ebenfalls braucht es kein "Zentralkomitee" in Baunatal, dass auch immer wieder gern als Mitgliederversammlung bzw. Amateurrat bezeichnet wird. Der DARC e.V. hat sich im Laufe der Jahrzehnte mMn selbst in ein "paternalistisches System" mit all seinen Eigenarten verwandelt. Schau Dir die Satzung und die vielen "Verordnungen" doch einfach mal genau an.

    Das hat mit Verein (vereinen) schon lange nichts mehr zu tun.

    Und immer dann, wenn es nur noch eine richtige Meinung, die eine Partei, eine richtige Religion oder die eine richtige politische Philosophie gibt, dann wissen wir aus Erfahrung, das geht auf Dauer schief und hat nicht nur Auswirkungen auf die Mitglieder, sondern auch auf die Nichtmitglieder.

    Und nein, im DARC e.V. kann man durch Mitarbeit nichts mehr bewirken, der Verein ist mMn schon in der "Todeszone".

    Hallo Heinz,

    ich will hier ganz sicher nicht über einzelne Personen herziehen, dass steht mir nicht zu. Es ist diese Lethargie des DARC e.V., die mir als aktivem Funkamateur massive Sorgen bereitet. Überwiegend läuft dieser Verein nach dem Motto, es war schon immer so! Das ist extrem schädlich für alle Funkamateure, insbesondere auch für die NM (Nicht Mitglieder), die müssen den Mist, der da verzapft wird, auch ausbaden!

    Ich war nun 10 Jahre dabei, hatte Einblicke in ganz viele Bereiche (OV, D, VO, Stäbe, GS ...) und kann nur feststellen, der DARC e.V. steht sich so wie er jetzt aufgestellt ist, selbst im Weg für Reformen. Da kann man nur noch von Außen versuchen, etwas zu bewirken, von innen gelingt das nie mehr! Da können die "Hardliner" argumentieren wie sie wollen, dass wird nichts mehr, liebe Funkfreunde.

    Der DARC e.V. in seiner jetzigen Form ist tot!

    www.amateurfunkpraxis.de - Portal für den Amateurfunk

    Zurückzuführen ist das auf dieses Dilemma.

    www.amateurfunkpraxis.de - Portal für den Amateurfunk

    Normalerweise sind ja Post von vor 10 Jahren nicht mehr aktuell, in diesem Fall ist das aber anders, die Inhalte sind ja aktueller als je zuvor!

    Was hat sich bis heute an den kritisierten Inhalten geändert? Richtig, nichts. Es läuft nach wie vor so ab, nichts hat sich seit 2016 diesbezüglich beim DARC e.V. geändert. Deshalb hab ich den DARC e.V. schon 2024 verlassen, wozu brauche ich eine übergeordnete Distanz, die mir in der Ausübung meines Hobbys noch Vorschriften machen möchte und für einen Mitgliedsbeitrag von 105.- € wenig zu bieten hat?

    • Interessenvertretung, fragwürdig.
    • QSL Vermittlung, völlig überholt.
    • Versicherung, hab ich selbst.
    • OV Abend, Schnitzel essen?
    • Ausbildung, ja ok, hat sich deutlich verbessert.
    • CQDL, nach wie vor eine einzige Katastrophe.

    Das war es dann aber schon an DARC e.V. Leistungen, die niemand im Amateurfunk wirklich braucht, genauso wie den ganzen Verein. Dieses Konstrukt aus 1950 ist so überflüssig wie ein Kropf.

    Und dann kommt er wieder, der übliche Motivationshinweis, der genauso abgedroschen ist, wie die restliche Argumentation.

    Da gibt es ein ganz einfaches Mittel, in den DARC eintreten und mitarbeiten. Als NM herum babbeln hilft erst recht nicht.

    Doch, als NM den Mund aufmachen hilft ganz sicher. So wie es hier im Thread auch ein NM schon geäußert hat, die "Vereinspolitik des Zentralkomitees" in Bananental betrifft auch insbesondere die NM, die ja auch Funkamateure sind.

    ... und jetzt DB6ZH, bitteschön! ;)

    www.amateurfunkpraxis.de - Portal für den Amateurfunk

    Moin Heinz,

    Persönlich glaube ich das der Umgang der Om´s unter einander, die Themen und Diskussionen in Amateurfunk- Foren sich in den letzten Jahren verändert haben. Oft gefällt mir auch die Art und Weise der Technischen Diskussion nicht besonders.

    Mein Motto ist: Hilfe zur Selbsthilfe von Funkamateuren für Funkamateure.

    Ich lese ja hier auch oft, auch deine Beiträge, die Du hier zur Verfügung stellst. Was mir fehlt, und das ist nicht nur hier in diesem Forum so, ist Innovation und allg. Austausch über aktuelle Trends, Themen und Entwicklungen im Amateurfunk.

    Dazu müsste man zunächst erst einmal wissen, was die Leser denn wirklich interessieren würde, insbesondere die jüngeren Funkamateure (DN9) unter uns. Nun gehöre ich selbst auch nicht mehr zu den Jüngeren, hab aber mit Amateurfunk erst 2014 angefangen. Themen von vor 2010 interessieren mich persönlich deshalb eher weniger, mich interessiert, was kommt als nächstes!

    Und da haben fast alle Foren ein großes Defizit, Tradition und Vergangenheit des Amateurfunks stehen im Vordergrund.

    Dieses Forum ist ja das Amateurfunk-Forum vom Funk-Telegramm.de die ich ja auch beziehe und lese. Vielleicht kann man von dort mal aktuelle Beiträge hier zur Diskussion einstellen?

    Mal so als Anregung ...

    Liebe Funkfreunde,

    so eine Reaktion ist aus meiner Sicht aber absolut nachvollziehbar. Ich persönlich glaube, die Zeit von Foren ist vorbei. Eine Multimediaplattform, die nun so langsam aber sicher ihrem Lebensende zusteuert. Zu sehen nicht nur an diesem Forum, sondern auch an anderen, dieses hier (Amateur Radio Forum - Foren-Übersicht) soll als (negatives) Beispiel dienen, da kommt man nun seit Monaten nicht über die 21 magischen Teilnehmer hinaus. Warum wohl?

    In anderen Foren herrscht "vereinsgesteuerter Groupthink" und alles andere als eine erkennbare Willkommenspolitik. Da wird man zunächst als Nichtteilnehmer von Dritten doch "etwas merkwürdig dargestellt" (HR Hessischer Prototyp – Kommunikation in Katastrophenzeiten - Amateurfunk in den Medien - Forum für QRP und Selbstbau im Amateurfunk). Wenn man sich daraufhin im Forum anmeldet und zu dem Unsinn Stellung nimmt, wird man vom Administrator angezählt und gemaßregelt. Herrscht in diesem Forum etwa eine eingeschränkte Wahrnehmung?

    Dazu kommen noch andere Gründe, die die Attraktivität von Foren immer weiter schwinden lassen. Matrix, Signal, Threema, Telegramm, eigene Webseiten und Blogs und noch viele weitere Möglichkeiten sind omnipräsent, um sich untereinander auszutauschen und das in den meisten Fällen auch noch völlig Troll frei!

    Funk selbst verkommt auch so langsam, manchmal habe ich den Eindruck, Amateurfunk findet nur noch im Internet statt. Auf den 2m und 70 cm Frequenzen herrscht totenstille die Woche über. Bis auf vereinsgesteuerte Rundsprüche, vereinsgesteuerte Mitgliedergewinnung und gähnend langweiligen Vereinsfunk in Sonntagsrunden mit den schon bekannten Themen (DARC, Krankheiten, früher war alles besser) findet so gut wie nix mehr statt.

    Das soll für Newcomer inspirierender und attraktiver Amateurfunk sein?

    www.amateurfunkpraxis.de - Portal für den Amateurfunk

    Thread von 2016, Thema so alt wie der Amateurfunkdienst! Unter der Überschrift "Amateurfunklizenz noch zeitgemäss" wird mehr oder weniger danach gefragt, ob die Bezeichnung "Amateur" für Funkamateure noch zeitgemäß ist?

    Na klar sind wir Amateure, weil wir den Amateurfunk weder beruflich noch als professionelle Einnahmequelle betreiben, sondern aus persönlichem Interesse, aus Leidenschaft oder als Hobby- und Freizeitmotivation. Das zeichnet den "Amateur" nun mal aus!

    Und deshalb geht auch immer wieder der Vergleich zwischen z.B. Berufsfunkern und Funkamateuren fehl. Für die Berufsfunker ist die Funktechnik lediglich Mittel zum Zweck der Kommunikation, für Funkamateure ist die Beschäftigung mit der Funktechnik im Fokus ihres Interesses, weil es ja keinen anderen "Zweck" im Amateurfunkdienst gibt. Seit Jahrzehnten wird das in der Öffentlichkeit aber so wahrgenommen, Funkamateure sind doch die, die den ganzen Tag über Funk kommunizieren und noch nicht gemerkt haben, dass es dafür auch Handys gibt! Wo ist unser technischer Fokus geblieben der uns auszeichnet?

    Es ist eben ein technisches Hobby mit erforderlicher Qualifikation und staatlicher Prüfung und das wird leider immer wieder vergessen zu erwähnen um was es dabei wirklich geht. Wir dürfen uns deshalb nicht wundern, wenn wir mit "Hobbyfunkern" auf eine Stufe gestellt werden und der Begriff "Amateur" in diesem Zusammenhang eine ganz andere Bedeutung erfährt! "Quo vadis" Amateurfunkdienst?

    Also schauen wir mal, dann sehn wir schon – wie sich 2023 alles “verbessert“.

    Da glaube ich nicht mehr dran. In den einzelnen Disziplinen (Messen, OV, Verein, Veranstaltungen usw.) wird sich dann was verbessern, wenn der Amateurfunkdienst sich insgesamt neu erfindet, inhaltlich erneuert und diese Veränderung proaktiv lebt. Das ist vermutlich ein Kraftakt, den die jetzigen Strukturen weder können und überwiegend auch altersbedingt nicht wollen, so meine Wahrnehmung. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass neue Ideen aktiv ausgebremst werden und insbesondere viele (mit Ausnahmen) der "Älteren", den "Frischlingen" auch regelrecht aktiv im Wege stehen. Da steigt dann der Frust und gleichzeitig sinkt die Bereitschaft der "Frischlinge" ein Amt zu übernehmen rapide (siehe OV Sterben). Und wer dreimal auf dem Funktag in KS war und immer wieder den gleichen alten Schrott beim Flohmarkt findet, der hat irgendwann auch keinen Bock mehr sich da durch zu wühlen.

    Ich bin auch etwas ratlos, besonders erschrocken war ich aber 2014, als ich in den ersten OV eintrat. Ich hatte wirklich nicht erwartet, dass die OV Landschaft so dermaßen desolat ist. Bis heute hat sich daran nichts verbessert im Gegenteil, es wird ja als schlimmer. Diese Entwicklung setzt sich in sinkenden Mitglieder- und Besucherzahlen fort, so wie wir jetzt sehen.