Posts by bena

    Hallo Alfred, danke für Deine Mühe.
    Aufgrund des Arbeitspunktes hab ich das für einen einfachen NF Verstärker gehalten. So einen tollen Messpark hab ich natürlich nicht. Ich hab nur mehrere DVM, Dippmeter. Einfacher Messsender, einen mini Specktrumanalyser wie Mäusekino, und ja Soundkartenoszilloskop.
    Mitlerweile habe ich mich in LTspice eingearbeitet. Beachtlich was die Simulation kann. Auch wenn ich mit der Art der Demodulation falsch lag, so ist es doch besser am Arbeitswiderstand der beiden Transistoren die HF abzugreifen mit diesem Demodulator. Der Schwingkreis wird weniger belastet und ist damit schmaler. Zumal die Verstärkung der Transistoren dazu kommt. Ich habe beide Versionen mit meinem "Fahrradaudion 6MHz" ausprobiert, die Empfindlichkeit und Trennschärfe ist am Arbeitswiderstand besser. Gruß Bernd

    Hallo Alfred,
    wie du schon geschrieben hast, den thead nicht kompl. gelesen.
    der Arbeitspunkt von T3, als auch der große Kondensator spricht nicht für einen Gleichrichter.
    Die Gleichrichtung kann nur aufreten, wenn nur eine Halbwelle verstärkt wird, bei diesem Arbeitspunkt ist aber
    eine ganz normale Verstärkung >100 vorhanden. (mit LT spice getestet) ferner würde der 470n den Schwingkreis
    kurz schließen.
    Richtig T1/T2 entdämpfen den Schwingkreis.
    Es ging mir ja bei der Ursprünglichen Frage darum, warum es möglich ist, dass keiner der Autoren mal die Schaltung durchdenkt
    sondern alle nur abkopieren.
    Gruß Bernd

    Hallo Pfiffikus, deine Anfrage ist zwar schon alt, aber

    es liegt nun mal in der Natur vom Laser, dass das Papier gerollt wird.

    Ein Tintenspritzer, der auch ein Einschub zum CD bedrucken hat, würde dem entsprechen, was du suchst.

    Gruß Bernd aus Hildesheim

    Hallo Peter, nett, dass du als Einziger meine Anfrage beachtet hast.
    Ich bin nicht der Meineung, dass die o.g. Schaltungen Pendler sind, dafür fehlt eine Rückkopplung mit RC Glied, dass von der Frequenz oberhalb des Hörbereichs liegt. Ferner braucht ein Pendler kein Poti mit dem der Oszillator Einsatz eingestellt wird. Beim Pendeln wird ja dieser Punkt immer mit Sägezahn (idealfall) überfahren. Ob Audion oder Pendler hat mit FM nichts zu tun, FM geht bei Beiden nur durch Abstimmung auf die Flanke (Flankendemodulation). Alles so weit gut, aber meine Frage ziehlte ja auf den Abgriffpunkt der NF, wie ich schon erwähnte.
    Anbei mein letztes Empfänger Projekt: Audion mit Fahradfelge Auch am Tag gut auf 3MHz Vielen Dank für alles. Gruß aus Hildesheim.
    ps. kennst Du einen jungen Funk-Bastler, dem ich meine "Schätze" vererben könnte? Meine 73 jährigen Augen wollen nicht mehr so gut. Löten nur noch unter der Lupe. Habe so viel Material aus Industrie Resten Würde ich kostenlos geben. Nur bei kompl. Abnahme. Für meine Messgeräte erwarte ich geringe Anerkennung. Kontakt gerne bena-drispensum@t-online.de

    Hallo Peter,
    danke für Deine Antwort. Wenn ich auch kein Rufzeichen habe, bin jetzt 73 und habe mit 12 schon gelötet. Ich habe 17 Jahre bei Fuba alle Geräte
    von CATV repariert. Also ich traue mir schon etwas HF Verständnis zu.
    Mein Verständnis vom Audion ist so: Der Oszillator wird von der HF nur angestoßen, ist also immer kurz vor dem Schwingen. So wird die Rückkopplung bzw. die Spannung eingestellt. Wenn angestoßen zieht er im Rhytmus der AM mehr Strom. Diese Stromänderung wird als NF abgegriffen. Naturlich muss bei SSB/CW der Oszi schon etwas schwingen.
    Der Link, den du beigefügt hast, ist mir bekannt. Dort heißt es: "Mit einer Einstellung des Kollektorstroms ließ sich der Oszillator an den Schwingungseinsatz stellen und arbeitete damit als rückgekoppeltes Audion."
    Auch in dieser Schaltung wird die NF nicht aus der HF gleichgerichtet, sondern am RV also in abhängigkeit des Stromes abgegriffen. Der HF Anteil
    wird in allen Schaltungen mit R/C entfernt.

    Ich möchte keinen Zeigefinger heben, nur eben verstehen was mit den genannten Schaltungen ist.
    Meine Frage ziehlte aber auf den Punkt, wo die NF abgegriffen wird. In den Schaltungen wird mit einem großen C die NF am Schwingkreis abgegriffen. Auch wenn nur eine Anzapfung, an der Stelle ist HF und keine NF. Ich gehe davon aus, dass Du meine Ausführung aufmerksam gelesen hast. Dieses bezieht sich nur auf die Schaltung mit den "verschachtelten Transistoren" bei anderen Audion Schaltungen wird die NF
    immer am Vorwiderstand abgegriffen. Anbei mal zwei andere Schaltungen vom "normaler Audion". Bei der 1. Schaltung ist nach dem HF Verstärker ein Oszi angekoppelt, der mit dem 10k Poti kurz vor den Schwingeinsatz gebracht wird. Hier sieht man deutlich, bei beiden Schaltungen, dass die NF am Vorwiderstand abgegriffen wird.
    Gruß aus Hildesheim vom Bernd

    Hallo alle zusammen,
    habe schon länger hier Beiträge gelesen. Jetzt hab ich mich registriert um mal eine Frage zu stellen:
    Im Web finde ich diverse Audion Schaltungen, bei denen mit einem Elko an einer Anzapfung des Schwingkreises die NF abgegriffen wird. Nach meinem Verständnis geht das nicht.
    Einmal entsteht an der Anzapfung von wenigen Windungen keine NF, zum anderen bedämpfen ein paar uF den Schwingkreis zu sehr. Ich denke, die NF müsste am Vorwiderstand des Oszillators abgegriffen werden. Aber es gibt im WEB seit Jahren etliche dieser Schaltungen und keiner geht darauf mal ein.

    .
    Haben die alle voneinander kopiert? Was denkt Ihr? Ich habe bestimmt 8 oder 10 Schaltungen, wo das so ist. Zur Anschauung mögen 2 wohl reichen.
    Gruß aus Hildesheim