Posts by OE5AKM

    @Alfred: lehn Dich doch bitte zurück und drehe das Messer nicht auch noch um bei denjenigen, denen es weh tut. Du siehst doch, daß der DARC voll auf Deiner Linie abfährt. Also.... bitte, freu Dich und genieße es, aber bitte nicht noch posten. Du müßtest eigentlich als PRO-Mitglied dem DARC beitreten, um die Realisation Deiner Idee auch mit zu bezahlen.

    Die DARC-Spitze fährt ebensowenig in diese Richtung wie die des ÖVSV - allenfalls treiben beide dorthin. Vielleicht wachen sie sogar irgendwann auf und realisieren ganz erstaunt, dass die 60er-Jahre des vorigen Jahrhunderts endgültig vorüber sind. (Einige Mitglieder wissen das jetzt schon.)

    Mein Credo (seit 20 Jahren):

    Die Blütezeit des klassischen Kurzwellen-Amateurfunks neigt sich UNAUFHALTSAM dem Ende zu. Entweder die Community schafft den Übergang von AmateurFUNK zu Amateur RADIO - oder sie geht mit unter.

    73, Alfred, OE5AKM

    Alfred, Du bist zwar nicht mehr im ÖVSV, aber wie stellt sich denn das Verhältnis dort zum Gesetzgeber dar? Auch nicht gerade rosig, wie mir scheinen mag!

    Aus meiner Sicht:
    Inkompetenz auf beiden Seiten! Und weil die Situation heillos verfahren ist, tut man vorerst einmal gar nichts...

    Aber auch das regt hierzulande offenbar niemanden auf. (Mich inzwischen auch nicht mehr!)

    73, Alfred, OE5AKM

    @ pfiffikus:

    So hat tatsächlich jeder von uns seine eigenen Vorstellungen von Amateur Radio. Mir ist es kein Anliegen, die meinen als allein "richtig" durchzusetzen - ich bin und war für Vielfalt: Wer morsen will, soll es tun (und halbwegs können); wen mehr die Möglichkeiten einer Koppelung von Amateurfunk und Internet interessieren, soll dorthin seinen Schwerpunkt legen...

    Das Ganze möglichst ohne gegenseitiges Niedermachen oder mehr oder weniger versteckte Seitenhiebe!

    73, Alfred, OE5AKM

    Für eine Teilnahme am Amateurfunkdienst in der von mir beschriebenen Art brauchst du sogar eine Lis! Dafür ist es dann eben eine Teilnahme am Amateurfunkdienst; ICQ oder Handy ermöglichen das nicht.

    Aber das haben wir vor langer Zeit alles schon einmal diskutiert und ich verspüre wenig Lust, hier eine Neuauflage zu starten. Für mich ist die Richtung klar und ich bin mit der Entwicklung zufrieden. (Jüngstes Beispiel: Icom ID-51e Plus 2)

    73, Alfred, OE5AKM

    Zurück zur Klasse K (Foundation Lis).

    Mein Vorschlag für so eine Klasse ist ein ganz anderer - und weitaus radikaler:

    Es ist heute möglich, am Amateurfunkdienst teilzunehmen, ohne überhaupt "eigene HF" auszustrahlen. Ich kann z. B. via PC und Internet mit EchoLink weltweit über Repeater QRV werden, ohne überhaupt eine Funkstation errichten und betreiben zu müssen. Ähnliches ist auch digital möglich (Stichwort DV Dongle).

    Für diese Art der Teilnahme am Amateurfunkdienst brauche ich eine vernünftige Betriebstechnik, aber ganz sicher kein "Selbstbaurecht". - Vom Kursbeginn zur Lis-Aushändigung in 1 Woche? Müsste machbar sein!

    Wem das genügt, der bleibt dabei. Wer aber Blut geleckt hat...

    73, Alfred, OE5AKM

    Die Sache ist leider nicht so einfach, wie sie auf den ersten Blick erscheint:

    Es ist in der wissenschaftlichen Statistik gute Tradition, für statistische Auswertungen immer einen Gültigkeitsbereich anzugeben. Ergebnisse, die nur auf Daten beruhen, die in Großbritannien sachgemäß erhoben wurden, gelten für Großbritannien, dürfen aber nicht ohne Weiteres auf andere Länder mit anderen Verhältnissen übertragen werden - auch dann nicht, wenn uns das manchmal sehr, sehr verlockend erscheint. Eine derartige Vorgangsweise ist methodologisch einfach nicht drinnen!

    Wenn schon Statistik, dann bitte ernsthaft: Aus deutscher Perspektive würde ich - mit einigem Bauchweh! - zumindest OE- statt G-Daten für eine ordentliche Untersuchung über die Verweildauer in den einzelnen Lizenzklassen heranziehen.

    Im Übrigen: Zu Tode gefürchtet (Stichwort Selbstbaurecht, Selbsterklärung, Schutz vor Störungen...) ist auch gestorben! ;)

    73, Alfred, OE5AKM

    PS: Nur zur Klarstellung: Ich bin kein Freund des DARC und aus dem ÖVSV bin ich vor ca. 30 Jahren ausgetreten...

    Karsten, ich halte Häme in dieser Diskussion für unangebracht.

    Ich betone nochmals, dass ich die Entwicklung der entsprechenden Kennzahlen in OE leider nicht kenne - also auch nicht weiß, wie viele CEPT 1-Lizenzierte in OE sterben bzw. ihre Lizenz aus Alters- oder sonstigen Gründen im gleichen Zeitraum retournieren. Ich zeige hier lediglich auf, dass prinzipiell auch eine andere Interpretation als deine möglich ist.

    Dass dir diese andere Interpretation wenig behagt, weil sie eventuell für eine Klasse K sprechen würde, schafft sie allerdings nicht aus der Welt. Mit anderen Worten: Hier braucht es eine ergebnisoffene, methodisch saubere Prüfung des Datenmaterials. Wenn sie in deinem Sinn ausgeht, hast du mich in diesem Punkt überzeugt; bis dahin lege ich mich allerdings in keiner Weise fest...

    73, Alfred, OE5AKM

    1. Für den Eigenbedarf eingeführte Amateurfunkanlagen bedürfen in OE m. W. keiner CE-Zertifizierung.

    2. Das Verwendungsverbot dürfte gesetzwidrig sein, die davon betroffenen Amateurfunkbewilligungsklassen sind es wohl kaum: Ihre Existenz ist durch das AFG voll gedeckt; nicht gedeckt ist aber das per Verordnung eingeführte Verwendungsverbot, das dem AFG ganz offensichtlich widerspricht. (Ob man die beiden davon betroffenen Lizenzklassen für ausreichend oder nicht ausreichend ausgebildet hält, ist eine andere Frage, die einen Juristen eher nicht tangiert.)

    3. Vorsicht: Selbstbau ist etwas anderes als Verwendung des Selbstgebauten bzw. des Nicht-kommerziell-Gefertigten!

    Unsinnig ist auch die plötzliche Einführung des Begriffs "verwenden": Wir haben doch den viel klareren Begriff "errichten und betreiben"! Verwenden wird nämlich ein "niedrigklassiger" OE-OM auch einen nicht-kommerziell gefertigten Repeater, insofern er ihn benützt; errichten und betreiben darf er ihn allerdings nicht.

    4. Die geringen Absolutzahlen bei unseren beiden niedrigen Lizenzklassen sprechen nicht unbedingt dafür, dass wir diese Klassen nicht brauchen! Sie können nämlich durchaus auch dadurch zustande kommen, dass die "Niedrigklassler" bald aufstocken, ihre momentan niedrige Klasse also nur ein kurzes Durchgangsstadium darstellt. Ich verfüge hier allerdings über keine Zahlen; möglich wär's aber...

    Jetzt sind wir aber endgültig off-topic!

    73, Alfred, OE5AKM

    Ich möchte das am Beispiel "Selbstbau" erläutern: Diese Forderung beinhaltet nicht, daß jeder nach der Prüfung selber bauen können muß. Das war noch nie der Fall, gebaut haben einzelne - früher notgedrungen, heute aus Sapß an der Freude. Aber: das Ergebnis "ohne Selbstbau" kriegen wir heute durch die CE-Certifizierung brühwarm aufgetischt (und auch in HB,G und OE) - der Zoll läßt im Zweifelsfall nichts ohne CE durch, OBWOHL wir durch die Selbstbaufreiheit im Afu gesetzlich vom CE freigestellt sind. Da ist vom Gesetzgeber schon der erste Nagel drin, und wir sollten tunlichst auf "Selbstbau" bestehen, auch wenn nicht alle bauen wollen. Andernfalls zahlen wir per Certifikats-Gebühren kräftig drauf --- und zwar mehr als den DARC-Beitrag.

    Weil oben auf OE Bezug genommen wurde:

    Hierzulande berechtigt die Amateurfunkbewilligung auch zum Besitz von Amateurfunksendeanlagen sowie im Rahmen ihres Umfanges ausdrücklich auch zur Einfuhr von Amateurfunkanlagen, sofern diese lediglich für den Eigenbedarf bestimmt sind.

    In OE ist 2 von insgesamt 3 Bewilligungsklassen die Verwendung selbstgebauter, also nicht kommerziell gefertigter Sendeanlagen verboten. Der Begriff Sendeanlage ist m. W. aber nirgends definiert. Gehört zu einer Sendeanlage nicht auch eine Antenne? Die betreffenden OM dürften demzufolge nicht einmal selbstgebaute Antennen verwenden! (In der Praxis kümmert sich darum vermutlich niemand...)

    Ich halte obiges Verwendungsverbot im Übrigen für gesetzwidrig - und bisher hat mir niemand widersprochen!

    73, Alfred, OE5AKM

    OS/OG: Zur Erinnerung!

    OS/OG steht für Off-Shack/Off-Grid, was - frei übersetzt - "abseits der heimischen Funkbude/unabhängig vom öffentlichen Stromnetz" bedeutet. OS/OG ist kein Awardprogramm wie SOTA, GMA, COTA, WWFF usw., sondern schlicht eine Art des Funkens, wie sie z. T. von den genannten Programmen gefordert, mindestens aber gefördert wird. OS/OG-Betrieb steht allen Funkamateuren und Hobbyfunkern offen: Wer Lust hat, kann mit oder ohne Fotos/Videos von seinen OS/OG-Aktivitäten an geeigneter Stelle (einschlägige Foren, Blogs...) berichten!

    OS/OG: Rote Wand: http://oe5akm.tumblr.com/

    73, Alfred, OE5AKM