Posts by DL8LBK


    @Karsten: Mir ist klar, dass du diese Wand nicht als undurchdringlich ansiehst und damit zu anderen Schlussfolgerungen gelangst. Aber ist es denn so schlimm, wenn es neben deinem Plan A auch noch einen Plan B gibt?

    Nein. Jeder kann machen was er will. Ich (und einige andere OMs hier) sind es nur leid dieses Thema mit DIR zu erörtern und (was wichtiger ist) uns von Dir damit UNSERE Threads kaputt machen zu lassen, indem Du penetrant "Dein Credo" zum Besten gibst. Du kannst gerne Deine Mantras unter "Sonstiges" oder meinetwegen auch unter "Digitale Betriebsarten" posten (oder was Zeit sparen würde aus de.comm.funk.amateur verlinken) bis Dir die Finger bluten. Aber WIR diskutieren HIER über Plan A!

    Und, falls es Dich beruhigt: Ich wohne auf dem Land, habe mehrere 100 qm zur Nutzung für meine Antennen und wenn ich will, kann ich eine 250m lange Beverage nach USA aufbauen. Ich höre das Gras wachsen und bin weit davon entfernt auch nur einen Gedanken an Deinen Plan B zu verschwenden. Und wenn sich das mal ändern sollte und Deine düsteren Prognosen zutreffen bevor wir beide uns die Radieschen von unten ansehen, dann stampfe ich das alles ein und gut isses.

    Und jetzt wäre es sehr freundlich von Dir, wenn Du uns Plan A'ler wieder unter uns bleiben lässt, auf die Berge kletterst und (zugegeben) schöne Fotos machst. Danke!

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    Karsten

    Michael ... ehrlich gesagt sehe ich weniger in Alfreds durchaus am Thema orientierten Gedanken ein Problem als in den doch sehr gerne benutzen themenfernen persönlichen Angriffen, die regelmässig ein Thema zu sprengen drohen.

    Hallo Olaf,

    grundsätzlich richtig, in diesem Fall ist es leider falsch. Wer von diesen Gedanken nicht genug bekommen kann, kann sich z.B. in der Newsgroup de.comm.funk.amateur über einen Zeitraum von rund 10 Jahren oder mehr die Mantras reinziehen bis der Arzt kommt. Hier haben einige Funkfreunde nur zum Ausdruck gebracht, dass es reicht. Und das tut es wirklich!

    Abgesehen davon hat es nichts mehr mit dem Thema zu tun, wenn es darum geht den Problemen auszuweichen statt sie zu lösen.

    73
    Karsten

    Aber das haben wir vor langer Zeit alles schon einmal diskutiert und ich verspüre wenig Lust, hier eine Neuauflage zu starten.

    OK, wir stellen fest: Du hast gelogen.

    Dein zweites Standbein kannst Du Dir sonstwo hin schieben, und wenn Du das tief genug machst, dann hast Du vielleicht endlich genug Rückgrat, Dich an an Deine eigenen (oben zitierten) Worte zu halten!

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    Karsten

    Wenn der DARC selbst sagt, dass er nichts erreicht, weil ihm niemand zuhört, dann macht es auch keinen Sinn, diese fruchtlose Lobbyarbeit zu fördern.

    Zur Lobbyarbeit gehört auch gegenüber den Behörden nicht nur auf eitel Sonnenschein zu machen, sondern auch mal eine Sache fundiert juristisch durch zu ziehen. Das muss man natürlich vorher sorgfältig prüfen, damit das nicht in die Hose geht. Und das hätte man auch schon in Sachen EMVG von 2008 machen sollen und bei PLC. Entsprechende Vorarbeit hat Karl, DJ5IL, seit Jahren geleistet und statt die Chance zu nutzen und alle Kräfte zu bündeln, das Geld (insbesondere aus der Mitgliedschaft Pro) sinnvoll einzusetzen und versierte Anwälte einzusetzen, lähmen zwischenmenschliche "Problemchen" die erfolgreiche Lobbyarbeit. Wenn sich das jetzt ändert ...

    @Alfred: Dann ist es so wie DL5YBZ schreibt: Dann wird international nachgezogen, denn es beruht auf internationalem Recht (ITU-RR, etc.). In anderen Ländern gibt es ja auch Funkamateure und Verbände die kämpfen und Gerichte anrufen können. Ansonsten möchte ich Dich an Deine Aussage erinnern: "Aber das haben wir vor langer Zeit alles schon einmal diskutiert und ich verspüre wenig Lust, hier eine Neuauflage zu starten."

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    Karsten

    Das habe nicht ich geschrieben, das hast DU geschrieben. Bitte zitiere korrekt!

    Keine Angst - ich verspüre ebenfalls keine Lust dazu. Die Dinge laufen ohnehin schon von alleine...

    73, Alfred, OE5AKM

    Ja, ... wie Du uns schon seit 20 Jahren prophezeist. Du solltest Hor(r)o(r)skope schreiben.

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    Karsten


    Soweit zur Theorie. Unvorstellbar, dass der DARC ausserhalb seiner Reihen aktiv würde.

    Es wäre einerlei. Werden solche Prozesse nur für Mitglieder geführt und gewonnen, würden auch "Trittbrettfahrer" davon profitieren. Umgekehrt profitieren auch Mitglieder von erfolgreichen Prozessen mit Nicht-Mitgliedern. Derzeit ist es dem Vernehmen nach so, dass der DARC fachlich berät und der OM mit seiner eigenen Rechtschutzversicherung und eigener Anwaltswahl klar kommen muss. Nur wenn das Mitglied keine hat, übernimmt der DARC auch die Prozeßkosten und das eher dann, wenn der Nachbar die Antennen des Mitglieds wegklagen will. Das Ende vom Lied: Verfahren wie das von Gelsenkiurchen. Und zum Überfluß muss sich der OM jetzt den Vorwurf gefallen lassen, es im Alleingang versucht zu haben und zu spät beim DARC angeklopft zu haben.

    Sehe ich genauso. Eine Klage vor dem BVG ist durchaus vielversprechend. Dazu bräuchte man im Prinzip nicht mal einen DARC (als ideellen Träger), das könnte Karl im Alleingang machen. Dennoch wäre eine Sammelklage natürlich publikumswirksamer und in gewisser Weise auch nachdrücklicher.

    Das könnte Karl wohl machen, aber dann trägt er alleine die Kosten und das Risiko. Wie sagte Gabriel (ausnahmsweise) ganz richtig: Vor Gericht bekommt man ein Urteil aber nicht unbedingt Recht.

    Das HF-Referat beklagt, wohl zu Recht, dass es zu wenig Störungsmeldungen und folgende Klagen gibt, weil die Leute nichts unternehmen. Nachbarn klagen eben nicht gegen Nachbarn. Da müßte ein anderes Selbstverständnis her. Man klagt in diesen Fällen eben nicht gegen den Nachbarn, sondern ggf. gegen die BNetzA oder den Händler/Hersteller, der dem Nachbarn ein unzulängliches Produkt verkauft hat.

    73
    Karsten

    Nach meinem Kenntnisstand (als Laie.jur) kann in DL nur ein Betroffener klagen und als einzige Ausnahme Umwelt- und Naturschutzverbände . Der DARC ist als Verband nicht vom EMVG betroffen.

    Auch wenn das so sein sollte, kann der DARC "Musterfälle" "begleiten", indem er nach eingehender Prüfung den Fall übernimmt und einen versierten Anwalt stellt und bezahlt, ebenso die Gerichtskosten. Und zwar ganz unabhängig davon, ob der betroffene Funkamateur Mitglied im DARC ist, oder nicht. Denn es macht keinen Unterschied, da davon der Amateurfunk insgesamt profitiert. Und das ist der satzungsgemäße Auftrag des DARC. Die Chance gute Musterfälle zu finden ist bei nur 50% Organisationsgrad doppelt so groß, wenn man diese bei allen Funkamateuren sucht.

    Außerdem ist die Frage ob nicht vor dem BVG oder EUGH gegen das Gesetz geklagt werden kann, weil es gegen internationale Regelungen verstößt. Das hätte auch schon für das alte EMVG gegolten. Die Gründe dafür sind doch von Karl in seiner Petition ausführlich beschrieben.

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    Karsten


    Das Ergebnis weiß doch jeder jetzt schon:
    Das Verlangen wird mehrheitlich abgelehnt!

    Zumal es reicht, wenn 25% gegen die Änderung sind. Für Satzungsänderungen gilt:

    §14 Abs. 4: "Der Amateurrat fasst seine Beschlüsse über Anträge durch offene Abstimmung. Es entscheidet die Mehrheit der gültig abgegebenen Ja- oder Nein-Stimmen, Enthaltungen sind nicht mitzuzählen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Für Satzungsänderungen ist Dreiviertelmehrheit erforderlich...."

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    Karsten


    Zitatanfang :
    Der Distrikt P wird in den kommenden Tagen dieses Mitgliederbegehren Bundesweit an alle Ortsverbände ausrollen.
    Zitatende

    Das relativiert natürlich meine zuvor vorgebrachte Kritik! Abgesehen davon, macht es auch Sinn ein Mitgliederbegehren so breit wie möglich zu streuen und alle Kommunikationskanäle zu nutzen.Und wenn dabei niemand übergangen wurde, ist das auch völlig ok. Einer Erlaubnis sich direkt an alle OVVs zu wenden bedarf es jedenfalls nicht ;)

    Auch wenn ich nicht mehr dabei bin, war ich ja schon früh ein Freund von Basisdemokratie* und freue mich, dass es so etwas inzwischen tatsächlich gibt. Von daher finde ich die Idee auch gut, den Antrag als Mitgliederbegehren laufen zu lassen und eben nicht als einfachen Antrag. So kann man das neue Instrument mal üben ... und waren es nicht die DVs, die beklagten, dass sich die Mitglieder kaum (wenig) für die Vereinspolitik interessieren? Auf diese Weise bekommt man immerhin ein bisschen "Leben" in die Bude und Feedback, wie groß das Interesse tatsächlich in bestimmten Fragen ist.

    *) Basisdemokratie muss man dabei natürlich differenziert betrachten. Sie macht natürlich nicht immer Sinn.

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    Karsten


    Ist also genau so , als wenn ein normales Mitglied seinem DV eine schriftlich Frage stellt, und der antwortet mit : Halte dich an die Regeln, frage deinen OVV. Ich bin dafür nicht zuständig.

    Nein, das ist etwas anderes. Über die Art&Weise "Deines" (ist er ja nicht mehr) DVs brauchen wir natürlich nicht diskutieren ;)


    Da muss man also jetzt erstmal von Anderen eine Genehmigung einholen, wenn man eine eMal schreiben will!?
    ...
    Ist mir persönlich lieber, als das ein DV gegen das einstimmige Ergebnis seiner OVVs während der MV stimmt, und das auch noch mit Ansage.

    Hallo Herbert,

    im Grunde OK was Du schreibst, aber (so der geschilderte Sachverhalt so gewesen ist) eine eMail an alle OVVs an den zuständigen DVs vorbei ist nach Knigge - oder wie man es hier nennen sollte: Netiquette, - eben nicht so nett.

    Wieso eigentlich wählen die gehörnten OVVs diesen DV immer wieder ins Amt?

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    Karsten

    Folgende Rundmail zum Thema wurde vom Verfasser obiger Petition, DJ5IL, am 25.9.2016 verbreitet:

    Weil er nicht wußte, was DL3MBG schon im DARC-Forum dazu erläuternd schrieb:

    "Als Einzelfälle bezeichnet die Referatsleitung der Bundesnetz-Agentur Störfälle, die bei Funkamateuren nicht beseitigt werden konnten. Wir haben in der Besprechung auch einen Beispielfall aufgezeigt, bei dem die BNetzA bei einer Rundfunkstörung eine Grenzwertüberschreitung von 30 dB festgestellt hat und dann nichts unternommen hat. Der Vertreter der BNetzA hat dazu nur gemeint es wäre ein Einzelfall, denn er gerne nochmal prüfen will. Auch andere "Einzelfälle" wird er nochmal prüfen. Aus diesem Grund habe ich es auch so im Bericht festgehalten. Man darf es auch zwischen den Zeilen lesen... In 2015 sind uns 7 solcher Fälle bekannt geworden. "

    Quelle: https://forum.darc.de/viewtopic.php?f=8&t=2392

    73
    Karsten


    Wenn schon Statistik, dann bitte ernsthaft: Aus deutscher Perspektive würde ich - mit einigem Bauchweh! - zumindest OE- statt G-Daten für eine ordentliche Untersuchung über die Verweildauer in den einzelnen Lizenzklassen heranziehen.

    Natürlich sind die Verhältnisse nicht exakt wissenschaftlich vergleichbar, weil die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Fragenkataloge für die verschiedenen Lizenzklassen sehr unterschiedlich sind und es in DL einen Ausbildungsbetrieb gibt, der m.W. weltweit einmalig ist. Schon daher verbietet sich auch ein direkter Vergleich mit OE. Es ist daher lediglich eine Beobachtung. Welche Schlüsse man daraus zieht bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Ebenso ob und wie weit jeder die Beobachtung für seine eigene Sichtweise verbiegt, für gültig oder für ungültig erklärt. Insofern brauchen wir keinen Konsens dazu herstellen.

    Im Übrigen: Gestorben wird immer. Nur wer früher stirbt ist länger tot und dem muss man ja nicht unbedingt mit Selbstmord nachhelfen, indem man die falsche Medizin überdosiert, von der man schon in Erfahrung gebracht hat, dass sie nicht wirkt. Aber auch so ein Placebo-Effekt ist eine verlockende Hoffnung auf Besserung für den, der nur fest genug daran glaubt.

    73
    Karsten

    PS:Nur zur Klarstellung: Der DARC glaubt inzwischen auch nicht mehr, dass ihm die Klasse K einen Boom an Neumitgliedern bescheren wird, sonst hätte man nicht vor 7 Jahren im RTA die Rahmenbedingungen dafür so hoch festgesetzt. Insofern ist es mir persönlich inzwischen völlig Schnuppe ob und wann es eine weitere Klasse K in DL geben wird. Hauptsache die Rahmenbedingungen werden eingehalten (und dazu gehört das Selbstbaurecht, und das diskutieren wir ja hier). Es wäre nur schade für den DARC, da er mit der Klasse K faktisch den Ausbildungsbetrieb vergessen kann, und damit den Kontakt und die Bindung zu/von vielen potentiellen Neumitgliedern aufgibt. Von daher wage ich die Prognose, dass der Schuss für den DARC nach hinten los gehen wird. Da ich dort aber nicht mehr Mitglied bin, braucht es mich auch das nicht mehr wirklich kümmern ... wäre nur Schade drum ... ;)


    Man kann eigentlich nur Gewinnen.

    Moin,

    es ist leider genau umgekehrt. Man kann nur verlieren. Der Eine von 10, der aufstockt, der macht auch gleich die Klasse E. Die vier von 9, die auf 2/70 CB like funken, retten bestimmt keine Frequenzzuweisung.

    Wir verlieren aber womöglich: Selbstbaurecht, Selbsterklärung, Schutz vor Störungen (passiert ja jetzt schon), exclusive und/oder primäre Frequenzzuweisungen, ...

    73
    Karsten


    Und so sieht es derzeit bei uns in OE aus: http://www.oevsv.at/export/shared/…E_by_OE6WDE.jpg
    Wir waren allerdings auch schon einmal bei ca. 7000!

    Keine Häme, Ironie.

    Ob England (mit Einfachstklasse), OE oder DL (ohne Einfachstklasse, aber mit Ausbildungsbetrieb). In England schon seit 2003 (!) ... es ist überall ähnlich, wobei es in DL mit annähernd stagnierenden Lizenz-Zahlen (um die 70.000) keinesfalls schlechter aussieht als dort, wo einfachste Zugangsvoraussetzungen bestehen. In England scheint die im Vergleich zu OE hohe Menge an Foundation Lizenzierten eben nicht aufzusteigen und auch nicht nennenswert in den RSGB einzutreten:

    Results for 2009 The table shows the number of examinations offered and the overall results for 2009. The 2008 and 2007 and 2006 results are shown in brackets.

    Number of Passes
    Foundation: 1704 (1678) (1605) (1719)
    Intermediate: 662 (677) (603) (604)
    Advanced: 289 (263) (161) (326)

    Die 1719 Absolventen von 2006 finden sich also kaum wieder bei den höheren Lizenzklassen in 2007 und auch in den Folgejahren bleiben die Zahlen konstant, obwohl die Gruppe Foundation rasch wächst (so die Leute die Lizenz nicht nur noch in der Schublade haben). In DL haben wir rund 900 neue Lizenzen pro Jahr. Das ist im Vergleich zu England also relativ ähnlich (in Bezug auf die beiden höheren Klassen), obwohl es gar keine dritte Lizenzklasse gibt.

    Die Gefahr die besteht ist allerdings, dass das Selbstbaurecht aus dem Gesetz fliegt (eben weil es o.g. Widerspruch gibt) und dann ist der Weg nicht mehr weit, dass auch Funkamateure nur noch CE-Zertifizierte Geräte benutzen dürfen - womöglich alle, und nicht nur die mit den "kleineren" Lizenzklassen. Vielleicht sogar nur noch mit vom Fachbetrieb installierter und abgenommener Antenne, sowie einer Standortbescheinigung nach BEMFV statt einer Selbsterklärung.

    Es geht hier also nicht um meine Gemütslage (mein Behagen), sondern um existenzielle Rahmenbedingungen für den Funkdienst Amateurfunk.

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    Karsten