Probleme mit der NF

  • Hallo Wissende,

    bin immer noch mit dem RasPi dran und bekomme langsam graue Haare.

    Als Soundkarte verwende ich von Creativ eien SB Play. Das ist eine USB Soundkarte mit einmal Line in und einmal Line out. Siehe hier:
    http://de.store.creative.com/sound-blaster/…ay/1-17892.aspx

    Ohne näher auf weitere Periperie eingehen zu wollen, das Problem ist schon schwierig genug zu definieren. Folgende Dinge passieren:

    1. Zeitweilig, bekomme ich den Fehler "Rx1: Distorsion detected! Please lower the input volume!" selbst dann angezeigt, wenn im Line in nicht mal ein Klinkenstecker steckt
    2. Heute ist es mal gerade wieder so, dass aus dem Line out ein kaum meßbarer Pegel rauskommt, selbst auf dem Scope nicht zu erkennen.
    3. Manchmal ist es umgekehrt, dann kommt aus dem Lineout ein gutes Signal, dies jedoch verzerrt. Die NF klingt, ich möchte das mal als flirrend bezeichnen und zeichnet sich auf dem Scope bei auf und absteigender Flanke mit einer Stufe ab.

    Weiter Hinweise:

    Die Soundkarte wird im Alsamixer ordentlich angezeigt und lässt sich auch bedienen. Es bilden sich zwei Regler ab. Speaker, Mic und eine Schaltfläche für AutoGain Control. Beim Drücken der Taste F5 zeigt sich ein weiterer Regler, ebenfalls Mic jedoch ist dieser für die Aufnahme zusändig.
    Die Lautstärkeregler wirken, jedoch wie gerade heute muss ich den Speaker bis ins rote hochziehen, um überhaut etwas zu hören und das ganz leise. Auch das Ein und Ausschalten des Auto Gain Controll wirkt, jedoch löst es nicht das Problem

    Ein Hochsetzen der Samplingrate (die SB Play kann bis zu 48.000) bringt keinen Unterschied. Ich habe aus Verzweiflung die Soundkarte an einem Laptop installiert und an Akivboxen getestet, kein Problem. Klingt sauber und ausreichend laut.

    Dies oben genannte flirrende Signal ist bei der Sprache zu erkennen, deutlichst aber auch beim Roger Beep. Es kann eingangsseitig entshen, sowie ausgangsseitig. Selbst beim einspielen eines sauberen Sinussignals, treten ziemliche Verzerrungen auf.

    Schwierig macht die Sache auch, dass sich alle Zustände nicht mit irgenwelchen Umständen in Verbindung bringen lassen. Mal gehts, mal nicht.

    Da die Soundkarte am PC problemfrei läuft und es sich immer wieder andere Probleme damit ergeben, könnte ich mir denken, dass die Probleme in irgendeiner Weise softwareseitig zu suchen sind. Ob nun beim Initalisieren der Karte, oder die Soft selber, ich habe keine Idee mehr
    Naja und wie bereits mehrfach erwähnt, da hört es leider schnell auf bei mir.
    Daher bräuchte ich da mal ein paar Tips, wo zu suchen ist.

    Danke vorab.

  • Hi,

    hm, das ist von der Ferne alles sehr schwer zu beurteilen. Welche Version hast Du gerade installiert?
    Ich habe jetzt auch so ein Teil zur Installation bekommen und werde mich mal damit beschäftigen. Es kann aber noch ein paar Tage dauern bis ich da Ergebnisse habe.

    vy 73's de Adi, DL1HRC

  • Hi Adi,
    Hi Stefan,

    Bei mir am Futro äußert sich das ganze sehr ähnlich um nicht zu sagen gleich.

    Auftreten tut das Problem seit dem Update auf die Aktuelle stable release vom Debian.

    Stefan für dich noch ein Hinweis. Selbst wenn kein Stecker an der Soundkarte steckt habe ich hier ein Signal auf dem MIC eingang liegen. Ich habe mir dann mal den spaß gemacht und fldigi installiert (benötigt XFCE oder sowas in der Art). Im Wasserfall von XFCE ist zwar nicht zu sehen aber wenn ich die Frequenz nach oben fahre dann habe ich irgendwo bei 2800 Hz plötzlich einen Vollauschlag.

    In dem Futro Arbeitet übrigens ein Geode Chip (nebst Prozessor) der Soundchip ist ein CS5535/CS5536.

    Wo der Fehler herkommen könnte kann ich nicht mit gewissheit sagen. Aber ich tippe auf irgenwas auf Kernelebene, also im Alsa selber. evtl muss ich mich mal hinsetzen und alles von Alsa aus dem Kernel rauswerfen. Das wäre dann zwar ein schritt zurück aber immernoch besser als ein Funtionsunfähiges System.

    Leider habe ich zwar nichts zur Lösung bezutragen. Du siehst aber du stsht nicht allein auf weiter Fluhr.

    73's de Martin, DF1AMB

  • Hi all,

    so, ich habe nun erfolgreich svxlink auf einem Raspberry Pi installiert (mit 16k-Stimmen).
    Als Basis habe ich die gute alte openSuse genommen. Svxlink als source heruntergeladen und auf dem Pi kompiliert - fertig. Auch die NF lief auf Anhieb und zwar ohne jegliche Verrenkungen.
    Das einzigste was ich umstellen mußte war die Tastatur von EN auf DE. Leider habe ich die Partition zu klein gemacht, muß also noch mal Hand anlegen.
    Also einfach mal was anderes ausprobieren, ich weiß für einen Debianer geradezu ein Sakrileg.

    73's de Adi, DL1HRC

  • Hallo zusammen,

    leider kann ich nicht immer so schnell antworten.

    Die verwendete Version von Echolink (ich hoffe die ist gemeint Adi?) ist die

    SvxLink v0.13.0 (Apr 8 2013)

    Sollte Du etwas anderes meinen, brauche ich den Weg dahin, auch wenn sich sicher die meinsten nun an den Kopf fassen, ich bin nicht im Linux zuhause, sorry

    Vorhin habe ich mit dem Kollegen Norbert gespochen und wir versuchen nun zuerst den TRX zu wechseln und die Schatung an den TS790 zu bringen. Dies wird sicher ein paar Tage dauern.
    Zumindest wird sich dann ausschließen lassen, dass irgendwelche effekte vom TM-V7 kommen. Allerdings die Tatsache, dass diese Distorsionsmeldung ohne Belegeung das Line in kommen, erklärt dies auch nicht wirklich.

    Sobald es neue Erkenntnisse gibt, meld ich mich.

  • Hi Stefan,

    ich meinte eigentlich welche Linux-Distribution Du als Basis benutzt. Wie Martin schon schrieb gibt es wohl mit Debian Audioprobleme, die momentan nicht zu lösen sind. Ich habe hier auf dem Pi eine opensuse installiert und damit funktioniert es. Die USB-Soundkarte wurde von alleine erkannt, ich mußte nicht mal die Regler nachziehen.
    Allerdings merkt man schon, dass der Pi ziemlich ausgelastet ist.

    vy 73's de Adi, DL1HRC

  • Hallo Adi,

    die erste Meldung die kommt lautet:

    Linux raspberrypi 3.6.11+ #371 PREEMPT Thu Feb 7 16:31:35 GMT 2013 armv6l

    Ich hoffe, das ist das was Du wissen möchtest, ansonsten bräuchte ich den Befehl zur Abfrage der Version.

    Habe schon überleget, ob es nicht vielleicht möglich wäre, Deine opensuse mal hier zu testen. Vielleicht Passwort entfernen und als Image über Google Drive o. ä.
    Allein um mal zu sehen, ob die Effekte weg sind bzw. obs so läuft wie es soll.

  • Quote from DG7JG


    Linux raspberrypi 3.6.11+ #371 PREEMPT Thu Feb 7 16:31:35 GMT 2013 armv6l

    Nur für den Adi zur Erklärung,

    Es läuft ein vom OSADL osadl.org gepatchter Real Time Kernel auf dem System in der Version 3.6.11.

    Grüße de Martin, DF1AMB

  • ja Danke MArtin, bin noch nicht dazu gekommen drauf zu antworten, habe in den letzten Tagen mit der Suse probiert. Siehe meinen Beitrag von heute, sieht ganz gut aus...

    73's de Adi, DL1HRC

  • Hallo!

    Unsere Versuche haben sich bisher immer auf Ausgangssignale bezogen, welche direkt von einem Demodulator eines RX abgenommen wurden. Für mich konnte ich dabei feststellen, dass die daraus gewonnene NF ein seltsames Verhältnis von Rauschen und Spracheanteilen aufwies.

    Hat man nun ein fürs Netz brauchbar lautes Signal eingestellt, so war der Pegel des Rauschens so hoch, dass im Protokoll durchweg dieser Fehler "Distorsion detected! Please lower the input volume!" auftrat.

    Dies änderte sich jedoch, als ich die NF direkt am Ausgang ext. Speaker abgenommen habe. Der Pegel lässt sich mittels Lautstärkeregler gut einstellen und die Grenze ist leicht erkennbar, wann genug ist.
    Für den Eingang des TX wird nach wie vor der 1k2 Eingang des TM-V7 genutzt. Auch da eigentlich keine nennenswerten Probleme.

    Etwas schwierig gestaltet sich die Einstellung bei mehreren Stationen, welche unterschiedlichen Hub auf FM haben und somit unterschiedlich viel Spannung am LineIn der Soundkarte erzeugen. Da einen geeigneten Wert zu finden ist eine kleine Herausforderung.

    Dies eingangs genannte "flirrende" Signal ist nun auch behoben. Ganz sicher bin ich mir nicht, jedoch deutet einiges darauf hin, dass ein Fehler beim Ground die Ursache war.

    Soweit meine Erfahrungen in dem Bereich.

  • Hi

    Quote

    Unsere Versuche haben sich bisher immer auf Ausgangssignale bezogen, welche direkt von einem Demodulator eines RX abgenommen wurden. Für mich konnte ich dabei feststellen, dass die daraus gewonnene NF ein seltsames Verhältnis von Rauschen und Spracheanteilen aufwies.

    Das ist sicher bei digitalen Übertragungsverfahren gut, nicht aber bei der normalen Sprachübertragung. Es ist schlicht und einfach nicht notwendig, da hier der interessierende Bereich bis ca 3,3kHz geht und eine vorherige hardwaremäßige Tiefpassfilterung gar nicht schlecht ist. Wenn man CTCSS dekodieren möchte muß man natürlich darauf achten, dass der NF-Zweig diese nicht zu sehr absenkt.

    Quote

    Etwas schwierig gestaltet sich die Einstellung bei mehreren Stationen, welche unterschiedlichen Hub auf FM haben und somit unterschiedlich viel Spannung am LineIn der Soundkarte erzeugen. Da einen geeigneten Wert zu finden ist eine kleine Herausforderung.

    Das Problem läßt sich leider nicht so einfach lösen, das gibt es hier auch. Gerade Stationen mit Schmalband-FM sind im allgemeinen viel zu leise und verschwinden im Rauschen. Ich mußte die ZF des Relais-RX auch wieder auf 25kHz verbreitern weil sonst die meisten Stationen auf Grund der Drops nicht mehr verstanden wurden. 12,5kHz bleibt weiterhin ein Wunschtraum.

    Viel Erfolg weiterhin

    73's de Adi, DL1HRC

  • Hallo zusammen,

    viele Experimente, viele Ergebnisse, nur leider immer noch nichts wirklich gutes.

    Derzeit beschränken sich die "Beschwerden" der OMs im Wesentlichen auf das Signal, was vom TM-V7 aus dem externen Lautsprecherausgang über einen 1:1 Trafo direkt auf die Soundkarte gegeben wird und ins Netz geht.
    Der andere Zweig ist brauchbar, sprich von der Soundkarte Line out auf den Modulatoreingang der Datenbuchse.

    Soweit so gut. Es ist sicher abzusehen, dass keine UKW Qualität der ganzen Konfiguration zu erwarten ist. Zumal die OMs welche per PC am Echolink teilnehmen, durchweg meist eine sehr dunkel Modulation aufweisen.

    Stationen, welche von UKW über den RasPi ins Netzt kommen klingen jedoch auch dunkel und oft verzerrt. Und das, obwohl sie eigentlich eine gute Modulation auf UKW haben. Pegelanpassungen helfen ein wenig, aber auch wenn man den Aussteuerungsbalken im Windows Echolink mal als Anhaltspunkt nimmt und alles so einstellt, dass dieser nicht in den gelben Bereich geht, so hat man immer den Eindruck, dass Verzerrungen der Modulation vorliegen, die Mod irgendwie anschlägt.

    Die eingangs genannten Probleme, welche ein "flirren" der Modulation beschreiben sind weg. Alles deutet darauf hin, dass dies ein Fehler in der Verdrahtung war, wobei die Massen falsch verdrahtet waren. Sauber getrennte Signalweg über 1:1 Übertrager sind dabei hilfreich, wenn nicht das Mittel zur Wahl.

    Sofern es eine Lösung gibt, werde ich wieder berichten.

    Sollte es bereits Erfahrungen geben, gerne :)

  • Hallo zusammen,

    so, um einen vorläufig letzten Bericht zu meinem vorliegenden Problem zu geben, möchte ich hier die aktuelle Lösung des Problems bekannt geben.

    Zunächst habe ich eine weitere lowkost Soundkarte besorgt. Für 2.69 Euro. Diese habe ich anstelle der SB16 eingesetzt, keine Änderung.
    Diverse Versuche mit Wiederständen in den NF-Leitungen von und zum TRX brachten etwas bessere Möglichkeiten zum Regeln. Der Regelbereich wurde eben besser.
    Aber die ganzen störenden Nebengeräusche und Verzerrungen, insbesondere vom TRX ins Netz blieben. Das sogar zum Teil so stark, dass die Modulation unterlag.

    Am letzten Donnerstag erhielt ich für einen Versuch von einem anderen OM einen anderen RasPi.

    Und was soll ich sagen, die Welt ist in Ordnung. Es gibt nun eine bisher nie dagewesene Qualität für die Echolinkteilnehmer. Jedoch kann ich nicht sagen, wo bei der Hardware der Fehler liegt. Es handelt sich um das gleiche Modell.

    Eine Reklamation habe ich angestoßen. Sofern es auf einen Austausch hinausläuft, werde ich zur Probe die Geräte ein weiteres mal tauschen um das auch zu verifizieren.