SvxLink & Notfunk?

  • Hallo Jürgen,

    vielleicht kann man ja ein oder zwei mobile/portable "Digipeater" vorhalten, die einfach bei problematischer Topografie entsprechend platziert werden. Eigentlich müssten sich damit dann doch recht viele Fälle abdecken lassen ...

    Schönen Gruß
    Frank, DL3DCW

  • hallo,

    Quote from dl1hrc

    die Frage am Anfang sollte meiner Meinung nach sein, was willst Du damit eigentlich bedienen (Aufgabenstellung)

    Ziel ist es mit einem Relaissystem das bei Bedarf ( = im Notfall ) möglichst schnell aufgebaut und eingerichtet ist ein bestimmtes Gebiet abzudecken. Und zwar von und für Amateurfunker. Bewusst bleiben da die BOS ( Behörden + Hilfesorganisationen ) aussen vor. Die haben eigene Netze.

    Das Relaissystem soll bestehende Relais ergänzen oder bei ersetzen. Und zwar nicht 1:1 sondern nur die Kapaziät liefern falls die bestehende Infrastruktur ausfällt bzw. nicht aussreicht.

    Da bin ich auf SvxLink gestossen und möchte das jetzt testen und ausprobieren. So wie ich das jetzt schon sehen kann ich damit das geplante Konzept recht gut umsetzen.

    Als Distrikts-Notfunkreferent will ein solches System - Arbeitstitel "Notfunk-Crossband-Repeater-Verbund" - konzipieren, aufbauen und testen. Dann können die Notfunkfunker im Distrikt (und natürlich darüber hinaus) das Konzept übernehmen. Wenn es dann funktioniert haben wir im Grossraum Stuttgart später mal so ein Verbund-System fertig in der Schublade liegen und könne es bei Bedarf aufbauen und in Betrieb nehmen.

    Quote

    und was steht Dir denn grundsätzlich an Technik als Endgeräte zur Verfügung?


    handelsübliche und möglichst weit verbreitete Amateurfunk-Technik. Und das sind momentan immer noch die klassischen analogen Amteurfunkgeräte

    Quote

    Die meiner Meinung nach beste Variante wäre immer eine kleine lokale Relaisstation mit einem Uplink zu anderen Einsatz-Abschnitten, so nenne ich sie mal. Also z.B. UEAL in A-Stadt mit UEAL in B-Stadt und Uplink zur EAL in C-Stadt.

    so ungefähr stelle ich mir es auch vor.

    Quote

    Damit kommst Du bei den Endgeräten in den räumlich getrennten Abschnitten mit einer einfachen Technik (70cm Handfunkgerät und Ablage) aus.


    richtig

    Quote

    Der Aufwand steigt dann natürlich bei den Relaisstationen was ich allerdings als vertretbar erachte, da man davon ja nun nicht unendlich viele benötigt. Wechselt ein Helfer von A nach B muß er nur einen Kanal weiterschalten (im Idealfall).


    genau

    Quote

    Der Vorteil ist hierbei, dass sich auch die lokalen immer hören und der Funkverkehr eines lokalen Abschnitts zu einem weiteren Abschnitt übertragen werden kann.


    wenn das gewährleistet ist kann man flexibel auf verschiedene Anforderungen reagieren und das System dann nutzen.

    Quote

    Wie Du diesen Verbund realisierst ist dann Frage Nr 2. Das kann im günstigsten Fall eine Richtfunkstrecke sein, eine Telefonleitung (z.B. vom THW gezogen) oder eine 2m-Linkverbindung, je nachdem was eben gerade da ist. Lösungen sollten sich hierbei finden lassen.


    das muss "eigene" Technik sein.

    da bin ich momentan an zwei Möglichkeiten dran:

    - analoge Verlinkung ( ist nicht einfach - hat aber auch Vorteile )

    - IP-Verlinkung ( hat viele Vorteile - ist aber topographisch anspruchsvoller )

    Die IP-Verlinkung von SvxLink-Repeater gibt es ja schon öfters. Bei der analogen Verlinkung knoble ich noch am Konzept. (dazu später noch mehr)

    73 de Jürgen, DL8MA

  • Quote from DL3DCW

    vielleicht kann man ja ein oder zwei mobile/portable "Digipeater" vorhalten, die einfach bei problematischer Topografie entsprechend platziert werden. Eigentlich müssten sich damit dann doch recht viele Fälle abdecken lassen ...


    das ist das Einfachste. Kann z.B. durch einen Twinbander wie der C-5608 durch Knopfdruck realisiert werden.

    Wenn die Topographie es ermöglicht mit einem gut aufgestellten Cross-Band-Repeater eine Region abzudecken ist dies die sinnvollste Variante.

    ABER:

    je nach Gegend ist das so nicht möglich. Da muss man mehrere Repeater aufstellen. Dann können aber nicht mehr alle Teilnehmer alle hören und mit ihnen kommunizieren. Da braucht man ein System mit dem man die verschiedenen Repeater koppelt. => SvxLink ;)

    73 de Jürgen, DL8MA

  • hallo,

    Quote from DL8MA

    ich muss da mal zurückrudern. Das von mir aufgezeigte Konzept hat einen Denkfehler :(


    sodele - für die analoge Vernetzung hab ich nun folgenden Vorschlag:

    [Blocked Image: http://www.dl8ma.de/notfunk/svxlink/b/sprechfunknetz1.jpg]

    - es können damit nur zwei Cross-Band-Repeater vernetzt werden

    - man benötig jeweils 2 QRGs im 2m bzw. 70cm-Band

    - man braucht an jedem Repeater einen zusätzlichen Empfänger

    - die von den Repeater abgedeckten Gebiete können sich überlappen

    - auch wenn die Teilnehmer sich teilweise direkt hören könnten stören die sich nicht gegenseitig

    - es muss keine Sichtverbindung zwischen beiden Repeatern bestehen. Die müssen sich "nur" gegenseitig hören

    Dieses Konzept werde ich mal ausprobieren. Ich hoffe da steckt nicht doch noch ein Haken drin. Die ersten Entwürfe musste ich einstampfen. Das Zusammenspiel der Teilnehmer mit den Sendern und Empfänger ist nicht trivial. Man muss an einige Punkte z.B. das Zustopfen von Empfängern usw. berücksichtigen.

    Die Frage ist ob SvxLink die Signale von zwei Empfänger "oder-verknüpft" an den Sender weitergeben kann.

    73 de Jürgen, DL8MA


    PS: ich werde aber trotzdem mich zuerst mit der IP-Vernetzung via WLAN, HamNet, Internet oder eigenen Linkstrecken beschäftigen.

  • Hallo Jürgen,

    mit "Digipeater" meinte ich ein System, welches die IP-Verbindungen "digipeatet". Also sozusagen ein "WLAN-Umsetzer". Im einfachste Fall ein oder zwei der oben schon genannten NanoStations. Oder auch ein Bullet mit Rundstrahler. Alles ganz einfach aufzubauen und auch sehr stromsparend.

    Schönen Gruß
    Frank, DL3DCW

  • Quote from DL3DCW

    Hallo Jürgen,

    mit "Digipeater" meinte ich ein System, welches die IP-Verbindungen "digipeatet". Also sozusagen ein "WLAN-Umsetzer". Im einfachste Fall ein oder zwei der oben schon genannten NanoStations. Oder auch ein Bullet mit Rundstrahler. Alles ganz einfach aufzubauen und auch sehr stromsparend.

    Schönen Gruß
    Frank, DL3DCW


    das Prinzip kenn ich

    auf meinem Einkaufszettel stehen schon zwei MikroTik SXT Lite5 drauf. Damit will ich mal in das Thema "HamNet" einsteigen bzw. eine Linkstrecke zwischen zwei SvxLink-Repeater aufbauen.

    73 de Jürgen, DL8MA

  • Man muss halt mal mit rumspielen. Dann klärt sich vielleicht vieles von selbst, hi.

    MikroTik ist völlig ok, wir haben hier für die HF-Seite sehr viel Ubiquiti im Einsatz. Ist ggf. etwas einfacher zu konfigurieren. Gerade vielleicht für Einsteiger bzw. OM's und Sysops, die das nicht so häufig machen. Aber auch hier gilt: Einfach mal ausprobieren ...

  • Quote from DL3DCW

    Man muss halt mal mit rumspielen. Dann klärt sich vielleicht vieles von selbst, hi.

    MikroTik ist völlig ok, wir haben hier für die HF-Seite sehr viel Ubiquiti im Einsatz. Ist ggf. etwas einfacher zu konfigurieren. Gerade vielleicht für Einsteiger bzw. OM's und Sysops, die das nicht so häufig machen. Aber auch hier gilt: Einfach mal ausprobieren ...


    der MikroTik lite 5 wurde mir vorgestern bei einem HamNet-Vortrag bei P11 empfohlen

    vielleicht kann ich damit auch portabel über DB0ST ins HamNet einsteigen.

    73 de Jürgen, DL8MA

  • Ja, wenn bei euch viel MikroTik eingesetzt wird, bietet sich das an. Dann kann man auch ganz gut Hilfe und Unterstützung vor Ort bekommen.

  • Hall Jürgen,

    zur Zeichnug: der Monitor-RX links (jetzt 433.775MHz) soll sicher ein 2m-Rx sein, sonst klappt das nicht ganz mit der kreuzweisen Verlinkung. Weiterhin mußt Du dann die RXe je nach Funk-Durchschaltung verriegeln, sonst geht alles auf Dauersendung.
    Als einen relativ großen Nachteil (nach meiner Meinung) empfinde ich, dass bei diesem Konzept keine Monoband-Geräte verwendbar sind, damit fallen alle kommerzielle Geräte der GP, GM-Serie und auch die der neuen DMR-Serie wie PD785 von Hytera usw. raus oder man kann diese nur noch lokal verwenden, wenn man sich gegenseitig hört.
    Eine Crossband-Repeater-Funktion ist in den meisten neuen Zweiband-Amateurfunkgeräten bereits eingebaut, eine SvxLink-Steuerung anzudocken ist hier ein bisschen wie mit dem Schinken nach der Wurst geworfen ;)
    Wenn ich bedenke wie lange ich beim letzten Mal nach dieser Funktion in meinem Gerät gesucht habe und bei den Hafu-Gerät ist es wieder alles ganz anders. :D

    vy 73s de Adi / DL1HRC

  • Mal mein "Alternativkonzept" (falls IP-Verbindungen möglich sind):

    Standort 1:

    - 70cm Repeater (mit Standard-Ablage 7,6 MHz)
    - SvxLink Steuerung (z.B. RepeaterBox)
    - WLAN-Antenne (z.B. MikroTik lite 5)

    Standort 2:

    - 70cm Repeater (mit Standard-Ablage 7,6 MHz)
    - SvxLink Steuerung (z.B. RepeaterBox)
    - WLAN-Antenne (z.B. MikroTik lite 5)

    Damit kann man schon mal zwei Standorte problemlos miteinander verbinden (Sichtverbindung vorausgesetzt). Es werden zudem überall Standardkomponenten bzw. Standardparameter eingesetzt. Also keine "krummen" oder inversen Ablagen und auch kein Crossband.

    Weitere Standorte können recht problemlos hinzugefügt werden. Dazu ist nur Sichtverbindung zu einem der bereits installierten Standorte und dort ggf. eine weitere WLAN-Antenne erforderlich. Werden WLAN-Zwischenstandorte benötigt, so lassen sich diese recht einfach mit ein oder zwei WLAN-Antennen realisieren.

    Weitere Vorteile: Über die dabei vorhandenen IP-Verbindungen lassen sich auch noch viele andere Dinge übertragen. So ist Livevideo, telefonieren mit ganz normalen IP-Telefonen oder auch das Verschicken von Fotos, Dokumenten etc. überhaupt kein Problem. Wenn Du bei den Steuerungen z.B. das HAMServerPi-Paket einsetzt, wird dafür keine weitere Infrastruktur oder zusätzliche Server etc. benötigt. Dort ist nämlich alles schon 'drauf.

    Ist natürlich alles hinfällig, wenn IP-Verbindungen aus irgendwelchen Gründen (z.B. extrem problematische Topografie) nicht funktionieren. Aber mit ein oder zwei Zwischenstandorten sollte das eigentlich fast immer irgendwie möglich sein. Wenn nicht, dann halt als Backup die analoge Variante ...

  • Quote from dl1hrc

    Hall Jürgen,

    zur Zeichnug: der Monitor-RX links (jetzt 433.775MHz) soll sicher ein 2m-Rx sein, sonst klappt das nicht ganz mit der kreuzweisen Verlinkung.


    stimmt - war ein Cut&Paste-Fehler - ist jetzt korrigiert.

    Quote

    Weiterhin mußt Du dann die RXe je nach Funk-Durchschaltung verriegeln, sonst geht alles auf Dauersendung.


    das müsste dann SvxLink erledigen. Die Logik muss darin komplett abgebildet werden können.

    Quote

    Als einen relativ großen Nachteil (nach meiner Meinung) empfinde ich, dass bei diesem Konzept keine Monoband-Geräte verwendbar sind, damit fallen alle kommerzielle Geräte der GP, GM-Serie und auch die der neuen DMR-Serie wie PD785 von Hytera usw. raus oder man kann diese nur noch lokal verwenden, wenn man sich gegenseitig hört.


    klar - Crossband-Repeating bedingt grundsätzlich Duo-Band-Geräte ( oder zwei Geräte ).

    Um diesen Nachteil zu umgehen müsste man ein klassisches Relais mit Ablage verwenden. Da braucht man aber teure Antennenweichen die dazu noch auf die jeweils genutzte QRG abgestimmt sein müssen :(

    Quote

    Eine Crossband-Repeater-Funktion ist in den meisten neuen Zweiband-Amateurfunkgeräten bereits eingebaut, eine SvxLink-Steuerung anzudocken ist hier ein bisschen wie mit dem Schinken nach der Wurst geworfen ;)
    Wenn ich bedenke wie lange ich beim letzten Mal nach dieser Funktion in meinem Gerät gesucht habe und bei den Hafu-Gerät ist es wieder alles ganz anders. :D


    richtig - wenn man nur ein Repeater benötigt dann reicht ein Standardgerät. Ich hab hier zwei alte C-5608 von Standard rumliegen. Da ist muss man nur die zwei Knöpfe für 2m/70cm gleichzeitig drücken und schon hat man einen Cross-Band-Repeater.

    Meine Überlegungen gehen aber weiter. Ich möchte ja ein grösseres bzw. schwierig zu versorgendes Gebiet gut abdecken. Und da brauch mehr als ein Repeater.

    Mir ist klar das die Idee mit der analogen Verlinkung auch eine Sackgasse sein kann. Wenn der Aufwand das sicher zu betrieben zu gross wird lass ich die Finger davon. Dann konzentriere ich mich auf die IP-Verlinkung. Mit dem Nachteil das ich bei der Standortwahl eingeschränkt bin.

    73 de Jürgen, DL8MA

  • Quote from DL8MA

    Um diesen Nachteil zu umgehen müsste man ein klassisches Relais mit Ablage verwenden. Da braucht man aber teure Antennenweichen die dazu noch auf die jeweils genutzte QRG abgestimmt sein müssen


    Für 70cm sind solche Weichen nicht besonders teuer. Es gibt sogar sehr preiswerte. Haben dann zwar nicht perfekte technische Daten, für Notfunkzwecke ist das aber vermutlich kein allzu großes Problem.

    Quote from DL8MA

    Meine Überlegungen gehen aber weiter. Ich möchte ja ein grösseres bzw. schwierig zu versorgendes Gebiet gut abdecken. Und da brauch mehr als ein Repeater.


    Bei zwei Standorten wird die analoge Variante vermutlich noch recht gut umsetzbar sein. Werden es aber mehr, wird es meist auch deutlich komplizierter ...

  • hallo,

    Quote from DL3DCW


    Für 70cm sind solche Weichen nicht besonders teuer. Es gibt sogar sehr preiswerte. Haben dann zwar nicht perfekte technische Daten, für Notfunkzwecke ist das aber vermutlich kein allzu großes Problem.


    klar - da ist die Ablage grösser ;)

    danke für den Hinweis. Werd das mal im Hinterkopf behalten

    Quote from DL3DCW


    Bei zwei Standorten wird die analoge Variante vermutlich noch recht gut umsetzbar sein. Werden es aber mehr, wird meist auch deutlich komplizierter ...


    Mehr als zwei kann man vergessen. Da bleibt dann nur noch die IP-Verlinkung.

    73 de Jürgen, DL8MA

  • Hallo Jürgen,

    das mit dem Abgleich würde ich auch nicht ganz so eng sehen: Meist macht man das ja vorher, zudem sind die Weichen dann ja auch nicht auf einen Kanal festgenagelt. Mann kann durchaus auch etwas über oder unter die Sollfrequenz gehen, ohne dass sich das nun dramatisch bemerkbar macht. Soll ja kein DX-Relais sondern ein Notfunk-Relais sein ;-).

    Schönen Gruß
    Frank, DL3DCW

  • Hier noch ein Vorschlag für eine "LowCost"-Analog-Variante:

    Standort 1:

    - 70m-Repeater (z.B. auf 438.600 MHz)
    - SvxLink-Steuerung (z.B. RepeaterBox)
    - DVBT-Stick als RX auf 439.400 MHz

    Standort 2:

    - 70cm-Repeater (z.B. auf 439.400 MHz)
    - SvxLink Steuerung (z.B. RepeaterBox)
    - DVBT-Stick als RX auf 438.600 MHz

    Die Frequenzen sollten sehr weit auseinander liegen; vermutlich sind zusätzliche Filter erforderlich. Denn die DVBT-Sticks dürfen nicht durch das eigene Sendesignal zugestopft werden. Eventuell für die Sticks Richtantennen, möglichst weit weg von der eigenen Sendeantenne einsetzen. Muss man aber mal ausprobieren, habe da selbst keine Erfahrung. Könnte durchaus sein, dass die Sticks mit dem starken benachbarten Signal völlig überfordert sind ...

  • Hier würde ich lieber MC Micro oder GM1200 nehmen.
    Die sind recht Großsignalfest und als Monitor-Rx wesentlich besser geeignet.

    Vy 73s de Adi / DL1HRC

  • Ja, ein "richtiger" Empfänger ist da bestimmt besser geeignet. Oder man nimmt einen 2m- und einen 70cm-Repeater. Dann müsste das auch mit den Sticks gehen. Bleibt aber wieder das Problem mit der aufwändigeren Duplexweiche und das man in einem Bereich 2m-Geräte und im anderen Bereich 70cm-Geräte benötigt ...

  • Quote from DL3DCW

    Ja, ein "richtiger" Empfänger ist da bestimmt besser geeignet. Oder man nimmt einen 2m- und einen 70cm-Repeater.


    das wäre die "Luxus"-Variante

    man muss sich halt im Vorfeld auf die QRGs der einzelnen Repeater festlegen und dafür die jeweils passende Weiche vorhalten.

    Crossband-Repeater nimmt man halt weil man da die Problematik mit der Weiche umschifft. Was dann auf der anderen Seite den Nachteil das man Duo-Band-FuG nutzen muss bringt.

    Quote from DL3DCW

    Dann müsste das auch mit den Sticks gehen. Bleibt aber wieder das Problem mit der aufwändigeren Duplexweiche und das man in einem Bereich 2m-Geräte und im anderen Bereich 70cm-Geräte benötigt ...


    Wenn man jedem Repeater eine eigene QRG spendiert können alle auf 70cm laufen. In diesem Band hat es auch genug Platz.

    Kennt jemand Bezugsquellen für günstige Weichen?

    73 de Jürgen, DL8MA

  • Quote from DL8MA

    Wenn man jedem Repeater eine eigene QRG spendiert können alle auf 70cm laufen. In diesem Band hat es auch genug Platz.


    Ja, aber bei der Analog-Variante mit klassischem Monitoring (so wie oben beschrieben) muss man die Probleme mit den Zustopf-Effekten in den Griff bekommen. Bei der IP-Variante ist das kein Problem. Sind die Standorte dann noch weit genug auseinander oder werden Sektorantennen etc. verwendet, könnten ggf. sogar identische Frequenzen eingesetzt verwendet werden.

    Quote from DL8MA

    Kennt jemand Bezugsquellen für günstige Weichen?


    Für 70cm werden oftmals die PROCOM-Weichen eingesetzt. Einfach mal nach PROCOM DPF70, SainSonic DLX-450 o.ä. suchen. Es gibt zwar bessere Weichen, dann geht der Preis aber meist auch recht schnell nach oben. Die PROCOM (oder baugleiche) sind mit etwas Glück für ca. 100-150€ zu bekommen, teilweise aber auch noch günstiger (manchmal sogar fertig auf Wunschfrequenz abgeglichen).