Aus gegebenen Anlaß das Nachfolgende entspr. ergänzt:
Johannes DL5KAZ, Eckhart DJ4UF, der leider verstorbene Günter DL7ZG, die Liste liesse sich um einiges fortsetzen.
Sie alle engagierten sich ehrenamtlich teils seit Jahrzehnten im DARC und opferten Herzblut, hohen Arbeits-und Zeitaufwand, investierten ihre hohe Fachkompetenz in ihr Wirken und hielten kurz gesagt "den Laden erfolgreich am Laufen".
Nicht nur die hier Genannten erfuhren dafür jedoch in Krisenzeiten alles andere als Aufrichtigkeit, Anstand und Dankbarkeit durch ihren eigenen DARC-Bundesvorstand!
Darüber täuschen auch div. "verliehene Auszeichnungen in Anerkennung und Würdigung seiner/ihrer Verdienste für den Amateurfunk durch den DARC" nicht hinweg.
Günter DL7ZG trat mit sofortiger Wirkung von der seit dem Jahr 1980 von ihm betreuten Tönenden CQDL zurück, nachdem er vom damals amtierenden DARC-Distriktsvorstand Berlin im Jahr 2013 massiv unter Druck gesetzt wurde. Eine Intervention von Günter DL7ZG beim DARC-Bundesvorstand verlief ergebnislos.
Über Christian DL7APN und Manuel DL5AFN finden sich div. stichhaltige Punkte im Internet zu Repressalien des damals amtierenden DARC-Distriktsvorstandes Berlin hinsichtl. des BB-Amateurfunkmagazins. Mithilfe der Repressalien wurde letztendlich eine freie, unabhängige Berichterstattung für Funkamateure systematisch unterdrückt.
Entspr. Widerspruchsschreiben an den DARC-Bundesvorstand verliefen genauso ergebnislos, wie ein mehrfacher Protest Manuels DL5AFN gegen die nachweisliche Falschbehauptung des "vereinsschädlichen Verhaltens durch das Rundspruchteam" durch den DARC-Distriktsvorstand Berlin.
Wobei sich mir die Frage stellt, ob beides
- nachweislich falscher Vorwurf des vereinsschädlichen Verhaltens
- div. Relaisverbote und Livestreamabschaltungen
evtl. nicht letztendlich durch "übergeordnete DARC-Funktionsträger" entspr. initiiert wurde.
Am 24. Febr. 2016 beendete Eckart Moltrecht DJ4UF mit sofortiger Wirkung seine Mitarbeit im DARC-Referat AJW nach Führungsübernahme durch den DARC-Vorstand.
Dankenswerter Weise steht DJ4UF - nunmehr AJW-unabhängig - weiterhin künftigen Interessenten für die Amateurfunkprüfung mit Rat und Tat zur Seite.
Und jetzt der aktuelle Rücktritt am 2. Juli 2016 des stellvertr. DV-P Johannes DL5KAZ.
Lt. meinem Eindruck zeigt insbesondere der gegenwärtig amtierende DARC-Bundesvorstand zulasten von Mitgliedern, bis jetzt noch ehrenamtlichen DARC-Ehrenamtsinhabern usw. in immer mehr zunehmenden Maße u.a.
- Ignoranz ggü. den Betroffenen. Mir ist kein Fall bekannt, wo der DARC-Bundesvorstand auch nur annährungsweise mal nach den Gründen für div. DARC-Austritte, Rücktritte bisheriger Ehrenamtsinhabern fragte. Vom fehlenden Abstellversuch lange bekannter Mißstände ganz abgesehen.
- Anwesenheit auf der Insel der Glückseligkeit unter Ausblendung der eigentlichen Realitäten: Beispiele hierfür auf faktisch jeder Amateurfunkveranstaltung Deutschlands - HAMRADIO, Interradio usw - innerhalb der Statements, Eröffnungsreden usw. des DARC-Bundesvostandes gegeben.
- Schier unersättlicher Kontrollhunger des DARC-Bundesvorstandes u.a.
a) zulasten div. Referate. Als Beispiel die Übernahme des AJW-Referates durch den Vorstand, wobei nach dessen Übernahme lt. div. DARC-Mitglieder faktisch alle AJW-Aktivitäten zum Erliegen kamen.
b) faktischer Totalabschaltung jeglicher unabhängiger wertneutraler überparteilicher Berichterstattung innerhalb aller DARC-Medien, u.a. DL-Rsp, DARC-Radio, Funkamateur usw. Alle vorgen. DARC-Medien praktizieren m.E. lediglich eine vereins-und linientreue Hofberichterstattung.
c) anders agierende DARC-Mitglieder zu b)
bekommen lt. pers. Erfahrung bzw. m.E. zufolge die "volle Knute" des DARC-Bundesvorstandes u.a. mittels Relaisverboten, Livestreamabschaltungen, nachweisbarer Falschbeschuldigungen des vereinsschädl. Verhaltens etc..zu spüren.
d) Das DARC-Radio selbst ist lt. meinem Eindruck keine Eigenkreation des Vereins sondern vielmehr eine Billigkopie des BB-Technikforums..einer quasi regelmäßigen Zugabe im Livestream nach den regulären Samstagsausgaben des damaligen BB-Amateurfunkmagazins.
Auf den Kurznenner gebracht, schmückt sich der DARC-Bundesvorstand m.E.zumindest in diesem Punkt mit fremden Federn.
Es verstärkt sich auch der Eindruck, daß beim DARC-Bundesvorstand bzw. seiner Erfüllungsgehilfen weder selbstständig denkende, noch kritische ehrenamtliche Mitarbeiter erwünscht sind.
Vielmehr erweisen sich führende Köpfe des DARC gänzlich immun hinsichtlich aller geltend gemachten Bedenken und Einwände zu diesen und ähnlichen Vorgehensweisen.
"Synchrontanzen ohne Abweichung zum vorgegebenen DARC-Bundesvorstandstakt" lautet wohl das Credo...
Abweichlern von den vorgegebenen DARC-Bundesvorstanddirektiven wird offenkundig mit "juristischen Konfrontationen mit Mitgliedern der Führungsclique" gedroht.
Weitere Rücktritte bisheriger DARC-Ehrenamtsinhaber wären allein deshalb keine Überraschung.
Angesichts solcher "DARC-Vergrämungsoffensiven" stellen sich schlussendlich u.a. diese Fragen:
1. Rentiert sich überhaupt noch ein DARC-Beitritt bzw. die gegenwärtige DARC-Mitgliedschaft? Der Amateurfunkbetrieb, QSL-Kartenaustausch, Contestteilnahmen usw. sind auch ohne DARC-Mitgliedschaft möglich.
Und wer weiss..vielleicht findet man ohne DARC-Mitgliedschaft auch z.B. eine günstigere Antennenhaftpflichtversicherung für weniger als 96 Euro - dem regulären DARC-Mitgliedsbeitrag im Jahr?
2. Und werde ich bzw. bin ich schon ein beitragszahlendes DARC-Mitglied:
Kann ich als Interessent bzw. Inhaber eines DARC-Ehrenamtes tatsächlich ein Mindestmaß an Anerkennung, Dankbarkeit, Unterstützung etc..für meinen Zeitaufwand, Arbeit und Mühe sowie deshalb ggfs. eintretender Familiendisharmonie erwarten?
Oder stehe ich unter stärkster Beobachtung und Bevormundung des DARC-Bundesvorstandes und seiner Beauftragten bei der Ausübung meines Ehrenamtes ohne jegliche Möglichkeit des kreativen Freiraums? Wobei ich in Fällen von Beschwerden dagegen entweder mit völligem Ignorieren oder mit entspr. Repressalien durch den DARC-Bundesvorstand bzw. seiner Beauftragten rechnen muß.
Lohnen sich dann immer noch Arbeit, Zeitaufwand, Fleiss und Mühe?
Diese Fragen muß Jeder für sich selbst beantworten.
Ungeachtet dessen gebührt den gegenwärtig ehrenamtlich Aktiven - speziell an der DARC-Basis - Respekt und Anerkennung für ihr bisheriges Engagement.
Mögen sie trotz desmotivierendem DARC-Bundesvorstandsgebahren weiterhin durchhalten.
Jeder Verband und Verein lebt überwiegend durch seine Mitglieder. Die Mitglieder wiederrum brauchen für ihr Überleben weder einen Verband noch Verein.
73s Manuel DL5AFN