Zusammengestellte Informationen von Heinz Plate, DL2DAP / eMail: plate.dl2dap@t-online.de
die für den Funkbetrieb über Amateurfunkfrequenzen in Not- und Katastrophenfällen im Rahmen
des Amateurfunkdienst zur Verfügung stehen.
Eine Information zur Zusammenarbeit mit den Behörden (BOS), sowie die wichtigsten Grundlagen
der Notfallkommunikation.
# Im Notfall informiert bleiben
Es gibt Situationen, in denen es besonders wichtig ist, aktuelle Meldungen verfolgen zu können.
Beispielsweise wenn starke Schneefälle oder Hochwasser Teile der Bevölkerung von der Außenwelt
abschneiden oder bei einem großflächigen Stromausfall.
Warnmeldungen ernst nehmen
Informationen und Warnmeldungen sind dann überlebenswichtig. Oftmals sind die Eingeschlossenen
nur über Rundfunk, Fernsehen oder Internet erreichbar. Fernseher und Internet funktionieren aber nur
mit Strom, der möglicherweise auch ausfällt. So bleibt nur das Radio als Hauptwarnmittel.
Haben Sie deshalb immer ein batteriebetriebenes Rundfunkgerät und Reservebatterien oder ein
Kurbelradio im Haus. Auch ein Solarradio oder Autoradio kann benutzt werden. #
Kommunikation ist der Lebensnerv unserer Gesellschaft, ohne Kommunikation kann im Notfall keine Hilfe organisiert
und dringend notwendige Maßnahmen können nicht abgestimmt werden.
Es ist nicht Aufgabe der Funkamateure die staatlichen BOS- Funknetze zu ersetzen sondern im Notfall zu unterstützen.
Nach konkreter Anforderung offizieller Stellen dürfen wir den Nachrichtenverkehr sinnvoll zu ergänzen und können
als Funkamateure effektiv helfen.
Für die DARC- Notfunkbeauftragten ist es vorrangig die Schnittstellen zu den zuständigen staatlichen Stellen zu finden und
ein vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen.
Bei der Sicherung oder bei Ersatz der evtl. völlig überlasteten oder teilweise ausgefallenen
Nachrichtenverbindungen zu den Einsatzleitungen und Krisenstäben der BOS können (Behörden und Organisationen mit
Sicherheitsaufgaben) vorbereitete Amateurfunkstellen einspringen. In Notfunkgruppen sollte ein organisiertes und regelmäßiges
Training stattfinden. Zurzeit werden zahlreiche „Notfunkkoffer“ in den Ortsverbänden des DARC vorgestellt.
Wichtig ist der Umgang mit unserer vertrauten Amateurfunk-Technik die uns zur Verfügung steht.
Amateurfunkstellen (auch Relais) können im Katastrophenfall als Notruffunkstellen in den Wohnorten ausgewiesen werden.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit seiner Amateurfunkstelle die Notkommunikation zu unterstützen.
Notfrequenzen UKW:
144.260,00 MHz USB horizontal
145.500,00 MHz F3E vertikal
434.000,00 MHz F3E vertikal
Notfrequenzen SSB Kurzwelle:
1.873 kHz LSB
3.643 kHz LSB
3.670 kHz LSB
7.060 kHz LSB
7.085 kHz LSB
10.138 kHz USB
14.180 kHz USB
14.300 kHz USB
18.160 kHz USB
21.360 kHz USB
Autarker Amateur- Funkbetrieb
Was braucht man für autarken und mobilen Funkbetrieb?
• KW, VHF und UHF Funkgeräte sollte jeder OM verfügbar haben.
Dabei ist darauf zu achten, dass die Geräte mit 12 V betrieben werden können.
• Mobilantennen, Drahtantennen, Steckmast und Bodenhülse, Stehwellenmessgerät,
Kabel, Stecker, Werkzeug
• Akkumulatoren, Solarladegeräte, Generator (ÖL und Benzin nicht vergessen)
• Notfunkkoffer
Meine vorhandene mobile Ausrüstung
• Ein Dualband (2m/70cm) Handfunkgerät (Yaesu FT2 DE)
• Ein Kurzwellenfunkgerät, ICOM IC 706+ Antennentuner
• Antennen für KW (HF-P1 und EPS- EndFed- Halbwellenantenne)
• Diamond X30 für 2m und 70cm, 8m GFK Steckmast mit Bodenhülse
• 1x Autobatterie, Ladegerät und Inverter (12V / 220V)
Sinnvolle zusätzliche Ausrüstung und Geräte
• Solarzellen, MPPT Laderegler VE 75/15, mehrere Akkus (insges. > 300 Ah), Solarladetechnik,
diverse Ladegeräte, Netzgeräte (Solar, 220V, 12V)
• Generator, 2200W, 30 L Benzin, Öl, Dreifachstecker, Verlängerungsschnur
• Windgenerator mit 300W, Hybrid Laderegler mit insgesamt 650 W
• Notebook mit den wichtigsten Informationen
Informationen als PDF- Datei beigefügt.
vy 73, Heinz DL2DAP