DARC spricht schon selbst über die Auflösung des DARC . . . ?

  • Hallo liebe Funkfreunde,

    Wie man lesen kann, wurden in einem Sitzungsprotokoll der Distriktversammlung - (“R“),
    eines Amateur-Radio-Clubs am 22.03.2014 in Heiligenhaus, die folgenden Gedankengänge
    zu Papier gebracht und auch zwischen den Mitgliedern ergab sich eine kontroverse Diskussion,
    an diesem Abend.
    (Quelle: s.h. Protokoll zur Distriktsversammlung am 22.03.2014 ... )

    Zitat des Distriktvorsitzenden Peter Kern, DL1EIP:

    “Wir werden also bis 2025 rund 20.000 Mitglieder, und damit ihre Mitgliedsbeiträge verlieren!“
    (s.h. Seite 11, Mitte)

    “ . . . Soll der “DARC“ in absehbarer Zeit aufgelöst werden?

    Für das Ziel einer jeglichen Auflösung ist dennoch eine Beitragserhöhung notwendig,
    um den Geschäftsbetrieb geregelt "herunterzufahren", Abfindungen zu zahlen etc. . . . “

    (Quelle: s.h. Seite 13, unten / Seite 14, oben)

    http://www.darc.de/uploads/media/Protokoll_DVR_1-2014.pdf

    vy 73 Georg – DD6NT

  • Na ja.

    Das ist so schon etwas aus dem Zusammenhang gerissen, jedoch erkennt endlich jemand wo der derzeitige Weg evtl. hin führen kann.

    Insgesamt finde ich schon dass der Abschnitt "Beitragsanpassung" eine sehr reelle Sicht der DInge darstellt.

    Hier wird auf die Tatsache hingewiesen das es mit der sinkenden Mitgliederzahl in Zukunft nur zwei Möglichkeiten gibt.
    1. Verein schliessen
    2. Beiträge erhöhen.

    Da es meiner bescheidenen Erfahrung nach der Vorstand es niemals zu Punkt 1 kommen lassen wird bereitet man die Mitglieder des Distrikt schon mal auf Punkt 2 vor. Das Thema war in letzter Zeit ja schon häufiger zu lesen, flexible Beitragsanpassung, automatische Beitragsanpassung etc...

    Der Tag an dem beim e.V. das Licht ausgemacht wird ist entweder der Tag andem der Vorstand die einzigen Mitglieder im e.V. sind oder der Tag an dem der DARC e.V in die DARC GmbH umgewandelt wurde.

    Möglichkeit 3, den Verein so umzubauen dass er eine Interessenvertretung für alle Funkamatuere in Deutschland darstellt, wird ja gar nicht erst in Betracht gezogen. Man macht doch alles richtig und die Abtrünnigen Verräter sind schuld.Wichtig sind gute Zahlen und Gewinne, die Mitglieder sollen und den Vorstand machen lassen. Die wissen ja was gut und richtig für den Verein ist.

    Quote

    Rund 50% der Ortsverbände sind inaktiv, sie tun weder etwas für ihre jetzigen Mitglieder, geschweige denn für eine aktive Mitgliedergewinnung. Trotz vieler Arbeitskreise und Empfehlungen ist es in den vergangenen 5 Jahren keinem Distrikt gelungen, die Anzahl der Mitglieder konstant zu halten, geschweige denn überhaupt einen Mitgliedergewinn zu verzeichnen. In allen Distrikten (und dem VFDB) ist eine stetige Abnahme der Mitgliederzahlen zu verzeichnen.

    Problem scheint doch erkannt.
    Jetzt noch das Problem der vom Weg abgekommenen Führung anpacken und für das Mitglied arbeiten und
    ich trete wieder ein. (Der Zeilenumbruch war gewollt um den Satz zu unterstreichen.)

    73 de Peter,
    der sich wundert warum solche Dokumente offen im Internet zu finden sind. (Die neue Transparenz ???)

    Deine Wahrnehmung, deine Realität bestimmt (Yoda)

  • Jens Hergert: Auflösung des DARC e.V. schon zum 31. 12. 2020 denkbar . . . ?

    Distrikt-Versammlung DARC Distrikt Sachsen – Anhalt ( W ) vom 12.10. 2013 -
    Vorsitzender Wolfhard Goldschmidt, DL9ZWG (Seite 11, Mitte - bis Seite 12, oben)

    Zitat: Jens Hergert unser Geschäftsführer hat die Mitgliederentwicklung und deren Folgen analysiert und kommt zu folgenden Ergebnissen*:

    Die Mitgliedergewinnung durch unsere Ortsverbände ist unzureichend, d. h., sie reicht nicht aus, um die Anzahl der ausgetretenen- und verstorbenen Mitglieder zu kompensieren.

    8.000 Mitglieder > 70 Jahre

    Der DARC ist 99 % abhängig von Beitragseinnahmen und Spenden.

    Keine wesentlichen liquiden Mittel zentral vorhanden, um weitere Einnahmequellen zu erschließen.

    Unser Verein wird bis 2025 rund 20.000 Mitglieder verlieren!!!

    Gründe: Hohes Durchschnittsalter ca. 58 Jahre Bereits 8.000 Mitglieder sind älter als 70 Jahre.

    Kaum Mitglieder im Bereich der heute 30-40 Jährigen Rund 50 % der Ortsverbände sind inaktiv. Folgen für den DARC e. V. Wir müssen bereits 2014 entscheiden, ob und wie der Verein 2020 weiter bestehen soll oder auch nicht.

    Hierbei sind 3 Szenarien denkbar:

    • Auflösung des DARC e. V. zum 31.12.2020
    • Auflösung des DARC e. V. zum 31.12.2025
    • Etablierung eines wirtschaftlichen Geschäftszweigs, der ab 2020 einen wesentlichen Beitrag zum Betriebsergebnis leistet – ab 2025 einen Großteil der Fixkosten deckt.*) Die verwendeten Zahlen stammen vom Geschäftsführer des DARC Jens Hergert.

    Bevor man sich für eines der Szenarien entscheidet, muss man sich entscheiden, ob man ein Weiterbestehen des DARC über das Jahr 2020 oder 2025 hinaus überhaupt will.

    https://www.darc.de/uploads/media/pr2013_10_12.pdf


    Anmerkung von DD6NT:

    Wenn ca. 35.000 Mitgl. bei einem Mitgliedsbeitrag von z.Z. 96.-- EUR, eine Summe von 3.360.000 Mill.-EUR erwirtschaften, beläuft sich der Mitgliedsbeitrag im Jahre 2025, bei ca. 15.000 Mitgliedern, auf ca. 224.-- EUR Jahresbeitrag pro Mitglied.
    (aber nur ohne Kostensteigerung)


    vy 73 Georg – DD6NT

    Edited 4 times, last by DD6NT (December 9, 2015 at 3:40 PM).

  • Hallo,
    im Prinzip muss der DARC noch froh über die aktuell 36.000 Mitglieder sein !
    Es sind ja sehr viele inaktiv, kommen nicht zu den OV-Abenden und sind die "schweigende Mehrheit".

    Denke, in Zukunft lässt sich die jetzige "Organisation" in Baunatal nicht halten.
    Längt überfällig sind tiefgreifende Reformen und die Abschaffung des (konservativen) Amateurrats !!
    Direkte Demokratie und Mitgliederbeteiligung.
    Aber es tut sich nichts.

    Ich war vor einigen Monaten bei einem OV-Abend, da wurde über mehr direkte Demokratie diskutiert.
    Ein Trauerspiel !
    Die Oldtimer wollen im DARC nichts ändern !
    Also Augen zu und durch....

    vy 73 Manne DL4MP ex DARC Mitglied

  • Danke für die weiteren Info Georg.

    Da das Dokument aus dem Jahr 2013 ist sollte die

    Quote

    Etablierung eines wirtschaftlichen Geschäftszweigs,


    ja mit Gründung der QSL GmbH erledigt sein.
    Jetzt fehlt nur noch

    Quote

    der ab 2020 einen wesentlichen Beitrag zum Betriebsergebnis leistet – ab 2025 einen Großteil der Fixkosten deckt.


    btw: 224€ p.A. würde ich schon für einen Verein bezahlen der vehement meine/unsere Interessen vertritt.
    WebSDR gegen PLC gehört jedenfalls definitiv nicht dazu.

    73 de Peter

    Deine Wahrnehmung, deine Realität bestimmt (Yoda)

  • Mitgliedschaft im Verein -
    oder freier Funkamateur . . .

    Club und Verein - Ja oder Nein

    Viele Funkamateure sind in einem Club oder Verein organisiert und viele Andere nicht. Die Vereine und Clubs werben mit der Vertretung der Interessen der Funk-amateure, oder auch mit der Interessenvertretung der deutschen Funkamateure, oder als demokratische Vertretung aller Funkamateure in der Bundesrepublik Deutschland. Das solche Aussagen nicht den Tatsachen entsprechen, kann man sehr schnell feststellen, weil nicht einmal die Hälfte aller deutschen Funkamateure, in den Clubs oder Vereinen organisiert sind. Hier repräsentieren die angege-benen Mitgliederzahlen nur ein Wunschdenken dieser Vereine. Man kann sehr schnell, an der oft hohen Anzahl der ausgetretenen Mitglieder, wenn man diese nach den Gründen für ihren Austritt befragt, eine große Unzufriedenheit bei vielen Dingen in den Vereinen oder Clubs erkennen.

    Fachpresse und Gedankenaustausch

    Wer in seiner Freizeit als Funkamateur tätig sein will, braucht dazu heute keinen Amateurfunkverein mehr. Fachzeitschriften für Funkamateure gibt es in fast jedem guten Zeitungsladen, etwa das Magazin “Funkamateur“, oder im Abo das Magazin “Funk-Telegramm“ und um sich mit Funkfreunden zum Gedankenaustausch zu treffen, kann man sich als “freier Funkamateur“ (ohne Vereinszugehörigkeit), auch in jedem Restaurant auf ein Glas Bier verabreden, ohne Mitglied im Ortsverband eines Vereins zu sein.

    Anzahl der Funkamateure

    In Deutschland gibt es fast 75.000 Funkamateure, davon betreiben weit mehr als 50%, dass sind zur Zeit über 40.000 Funkamateure, dieses Hobby als “freie Funk-amateure“. Diese Funkamateure sind aus einer Vielzahl von Gründen nicht oder auch nicht mehr in regionalen Amateurfunk-Clubs organisiert und bringen durch ihre Nicht-Mitgliedschaft, ihr Misstrauen gegenüber diesen Clubs zum Ausdruck und sparen auch noch eine Menge Geld.

    Versendung von QSL-Karten

    Viele Funkamateure versenden daher in der heutigen Zeit, ihre QSL-Karten direkt, oder auf die modernste Art, auf elektronischem Wege, in eigener Regie über "eQSL.cc". Diese Versandart ist kostenlos und geht auch viel schneller, als über die einzelnen regionalen Amateurfunk-Clubs, die dann die QSL-Karten durch ihre QSL-Bureaus vermitteln. (Man darf aber für "eQSL.cc" eine Kleinigkeit, in Form einer Spende beisteuern)

    Die Beförderung der QSL-Karten durch “eQSL.cc“ erfolgt als Datei über das Internet und die gewünschte QSL-Karte, kann dann vom Empfänger selbst ausgedruckt, oder auf dem PC in einem Ordner abgespeichert werden und man braucht auch keine großen Mengen an Schuhkartons mehr, voll mit QSL-Karten, in Schränken oder Regalen zu stapeln. Man spart auf diese Weise Platz und auch viel Geld für die Herstellung und den Druck von Papier-QSL-Karten.

    Jeder “freie Funkamateur“ (ohne Vereinszugehörigkeit), hat die Möglichkeit die Bestätigung seiner QSOs durch den Versand seiner QSL-Karten, über “eQSL.cc“ kostenlos abzuwickeln. Man benötigt dazu keine QSL-Vermittlung von irgendeinem Club oder Verein. Wer ein elektronisches Logbuch führt, kann seine eQSL-Vermittlung auch auf Automatik einstellen und man ist immer 100% QSL.

    Erhöhung der Mitgliedsbeiträge

    Auch den in den nächsten Jahren für Club-Mitglieder zu erwartenden immer stärker steigenden Mitgliedsbeiträgen, braucht man sich als “Nicht-Mitglied“ und “freier Funkamateur“ nicht mehr zu unterwerfen, weil man nicht mehr an eine neue Beitragsanpassung, angepasst werden kann.

    Sinkende Mitgliederzahlen

    Viele Clubs mussten schon in der Vergangenheit und müssen aber auch in diesen Tagen, mit erheblichen Mitgliederverlusten kämpfen. Begründet ist diese Tatsache oft durch eine von den Vorständen vollzogene, verschwen-derische Vereinsführung, mit einer groben Vernach-lässigung in der vorausschauenden Überwachung der finanziellen Entwicklung im Club, die zur Verärgerung der Mitglieder und im weiteren Verlauf, zu einer erneuten Kündigungswelle führt. Weil aber auch die Altersstruktur der Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von oft über 65 oder 70 Jahren angesiedelt ist, verlieren die Clubs dadurch jährlich auch ungewollt viele Mitglieder.

    Gestörte Finanzen

    Die Mitgliederverluste verursachen auch starke finanzielle Einbussen in Form von ausbleibenden Mitgliedsbeiträgen und es wird von den Vereinen zum Teil durch starke Erhöhungen der Beiträge der Versuch unternommen, die Verluste aufzufangen. Das Resultat dieser Maßnahmen, sind weitere unzufriedene Mitglieder und weitere Austritte.

    Vorschläge der Mitglieder

    Statt zu versuchen einen Verein durch Umstrukturierungen im Finanzhaushalt auf eine gesunde Basis zu stellen und die Verbesserungsvorschläge der Mitglieder anzuhören, werden solche Vorschläge, in den meisten Fällen als zu aufwendig angesehen und verworfen. Es ist ja auch viel einfacher und bequemer, einfach die Mitgliedsbeiträge zu erhöhen und alles Andere so zu lassen, wie es immer war.

    vy 73 Georg – DD6NT

  • Erstaunlich wie viele Gedanken sich Ex-DARC-Mitglieder, "freie Funkamateure", hier Gedanken über einen Verein machen, den sie offenbar doch mal ganz bewusst verlassen haben. Zu einer Veränderung dieses Vereins trägt das aber nicht im geringsten bei.

    73 de Thomas, DH1TS, DARC-Mitglied

    PS: Bin ich als DARC-Mitglied eigentlich ein "unfreier Funkamateur"?

  • Hallo Thomas

    Der Versuch , in diesem Forum hier als DARC-Mitglied, die Fahne hochzuhalten, gestaltet sich recht schwierig.

    Schau dir NUR die Beträge an, die DD6NT bisher hier "erzeugt" hat!
    Den Eifer, den er hier entwickelt, fehlte ihm im DARC und danach auch im AFCD!

    Nix für ungut!

    cu es 73 de Michael und seit Beginn meines AFU-Lebens immer noch im DARC

  • Alle Ausführungen, Argumente usw. durch Georg DD6NT treffen m.E. voll zu! Anlässlich seines Postings noch diese-meine Nachbemerkungen:

    1. Lt. jüngsten Webseiten-Veröffentlichungen beteiligt sich der DARC erneut am nächsten Kids-Day im Jan. 2016. Innerhalb dieser QSOs mit Kindern sollen diese lt. DARC-Veröffentlichung lediglich nach ihrem Namen, Alter, Standort, und der Lieblingsfarbe befragt werden.

    Gelinde gesagt, einfallsloser kann es nicht laufen! Vielmehr sollte man z.B. nach den bisherigen Interessen, Hobbys, Leidenschaften usw. des jeweiligen Kindes fragen. Genau damit geht man erstens auf das Kind selbst ein, was normalerweise beim Kind ein Positiv-Echo auslöst, z.B. nach dem Motto "Der Alte will mich nicht nur vollquatschen sondern interessiert sich ohne böse Hintergedanken tatsächlich für meine Person".

    Und zweitens weckt man damit auch das Kinderinteresse an einem für ihn neuen Medium selbst - in diesem Fall den Amateurfunk!

    Ich selbst machte dieses mehrfach auf der Kurzwelle. Als ein Beispiel von vielen ein QSO mit einem 12 jährigen in Alabama/USA. Die nächsten Folgeminuten berichtete dieser mir über seine Leidenschaft für Pferde, deren Aufzucht, Pflege etc...Die Freude des Knaben sich mit jemandem über grosse Entfernung über seine Leidenschaft austauschen zu können war deutlich hörbar. Im Gegenzug fragte er mich über Deutschland und Pferdezucht aus. Er dachte mit und äusserte die Befürchtung, dass es in DL wegen der kleineren Landesgesamtfläche als in den USA wohl nicht so viele Pferdezuchten gäbe. Was von mir so bestätigt wurde.

    Vorbeugender Hinweis für "QSO-Quotenjäger": Lieber weniger QSO-Zahlen mit Kindern aber dafür persönlicher, als nur oberflächliche QSO-Schnellverläufe um die Quote/Gesamtzahl gewaltsam nach oben zu "pushen".

    2. Wie schon einmal in diesem Forum erwähnt: Die DARC-einseitige Berichterstattung lt. meinem Eindruck ohne jegliche Rücksicht auf die eigentliche Realtität.

    Daß z.B. der Antrag 15H Ziff. 3 für eigentlich regelmässige DARC-Beitragserhöhung auf der DARC-Mitgliederversammlung Nov. 2015 zurückgezogen wurde, erwähnt man BESTENFALLS am Rande. Eine objektive, transparente und kompetente Berichterstattung beinhaltet m.E. aber auch die Gründe für das Zurückziehen des Antrages. Genau das fehlt jedoch!

    Auch fehlt m.E. bis heute eine Rechtfertigung, Entschuldigung, Revidierung des DARC-Vorstandes bzw. Geschäftsführers Jens Hergert nach dessen Äusserung "ruhig mehrere Tausend Mitglieder den Verein verlassen könnten, ohne daß es dem DARC selbst weh täte".

    Damit zeigt der DARC seine unverblümte Ignoranz des BEITRAGSZAHLENDEN Mitglieds par exellence! Besser kann man kaum ein engagiertes und interessiertes Mitglied vergraulen...

    Um es direkt zu sagen: Lieber DARC, u.a.

    - das Aussitzen und Ingorieren von berechtigter Mitgliederkritik,
    - Hochnäsigkeit und Selbstgefälligkeit
    - das Schönreden von Problemen und Mißständen
    - und somit das Leben auf der vermeintl. Insel der Glückseeligkeit

    können sich bestenfalls Politiker welche parasitär von den Steuergeldern der Bürger leben, leisten, keinesfalls jedoch ein Verein/Verband welcher größtenteils von den Beiträgen seiner Mitglieder existiert.

    3. DARC-Webseite vom 4.Dez. 2015 "Internationaler Tag des Ehrenamtes" Orginalteilzitat "4559 Männer und 304 Frauen engagieren sich im DARC e.V. ehrenamtlich"

    Vorausgesetzt diese Zahlen treffen in der Höhe überhaupt zu (was ich stark anzweifele) dürften sie wegen dem bisherigen DARC-Umgang mit diesen Ehrenamtsinhabern künftig stark abnehmen und letztlich bei Null enden!

    Und dies z.B anlässlich von Meinungsverschiedenheiten zwischen den Ehrenamtsinhabern und den ihnen übergeordneten DARC-Funktionsträgern.

    Lt. eigenen Erfahrungen werden solche Konflikte z.B. durch den DARC-Vorstand entweder gänzlich ausgesessen/ignoriert, oder WENN ÜBERHAUPT eine Antwort auf mehrfache Nachfrage kommt, JEGLICHE Stellungnahme verweigert!

    Die Vorgänge um das BB-Amateurfunkmagazin und den teils erheblichen Repressalien durch immer noch amtierenden DARC-Funktionsträger und deren "servilen Mitarbeiter bzw. Anhänger" sind in diesem Zusammenhang nicht vergessen und werden bei gegebenen Anlässen immer wieder öffentlich genannt.

    Das zwischenzeitlich ins Leben gerufene "DARC-Radio" ist m.E. durchweg ein mehr als schlechter DARC-Kopieversuch (der Plagiatsminister zu Guttenberg konnte es besser) des BB-Technikforums im Anschluss an die Samstagssendungen des BB-Amateurfunkmagazins.

    Viele mir bekannte Zuhörer vergleichen das "DARC-Radio" z.B. mit dem "Jugendstudio DT-64 des damaligen DDR-Rundfunks. Dieses versuchte u.a. mittels einem "modernen Anstrich" u.a. die DDR-Politik möglichst vielen jungen Zuhörern schmackhaft zu machen. Gewisse Parallelen beim jetzigen DARC-Radio kann ich trotz wohlwollenster Betrachtungsweise nicht übersehen.

    4. Auch eine Möglichkeit für den DARC den bisherigen Mitgliederschwund zu stoppen und sogar Neumitglieder hinzu zu gewinnen: Das Praktizieren einer WAHREN Berichterstattung! Hierzu ein Beispiel von befürchtungsweise vielen:

    Auf der DARC-Webseite findet sich am 22.08.2014 innerhalb der Meldung „DARC legt barrierearme CQ DL für Sehbehinderte neu auf“ u.a. das Originalteilzitat:

    „Zum vergangenen Jahreswechsel wurde die Serviceleistung CQ DL für Sehbehinderte zunächst eingestellt, da die Produktion des Amateurfunkmagazins CQ DL auf eine neue Desktop-Publishing-Software umgestellt wurde.“

    Diese Darstellung ist so unzutreffend. Als Sprecher der Tönenden CQDL trat ich bereits im Juni 2013 mit sofortiger Wirkung zurück. Der Hauptgrund: Nachweisliche Falschbeschuldigung des vereinsschädlichen Verhaltens durch den damaligen DV-Berlin, ohne daß dieses durch den DARC-Vorstand, und dem DV-Berlin trotz stichhaltiger Widerlegung des Vorwurfes auch nur teilweise widerrufen wurde.

    Und somit fand die „Tönende CQDL“ nach über 30 jährigem Bestehen unter Günter Zellmers DL7ZG tatkräftiger Haupt-Mitarbeit ihr abruptes Ende. Lt. mir vorliegenden Infos fand sich kein Nachfolger nach meinem Rücktritt als Sprecher.

    Soweit dieses Posting bevor es noch länger wird
    73s Manuel DL5AFN ex DARC-Mitglied

  • .....Der Versuch , in diesem Forum hier als DARC-Mitglied, die Fahne hochzuhalten, gestaltet sich recht schwierig.....

    Warum sollte man das Altersheim DARC auch hochhalten.
    Die biologische Lösung des Problems DARC dauert nicht mehr lange, denn dann sind se w e c h

  • Was du willst ist mir egal und übrigens mach dich mal vertraut mit dem üblichen Quoten

    Es wird nicht komplett zitiert, sondern nur der Teil auf den man antwortet. Dies ist weltweit in Foren üblich und entspricht nicht den Deutschen Zitierregeln.

  • quote]Warum sollte man das Altersheim DARC auch hochhalten.
    Die biologische Lösung des Problems DARC dauert nicht mehr lange, denn dann sind se w e c h[/quote]
    Naja, da ist wohl doch viel Wunschdenken dabei. Und Dein Call DB6EU lässt mich vermuten, dass Du auch schon locker das Ruhestandsalter erreicht hast oder kurz davor stehst, zumindest, wenn Du der Erstinhaber des Calls bist.
    Ich selbst darf noch fast 8 Jahre bis zum Ruhestand arbeiten und der Altersdurchschnitt in meinem OV liegt deutlich unter meinem Alter. Zum 1. Januar hat sich ein 18 jähriger Abiturient bei uns angemeldet, der hat sich im Selbststudium auf die Prüfung vorbereitet und den Kontakt zu unserm OV gesucht. Unser Altersdurchschnitt hat ihn nicht davon abgehalten dem DARC beizutreten. Amateurfunk geht unzweifelhaft auch ohne DARC, aber DARC und VFDB sind nach wie vor die einzigen ernst zu nehmenden Interessenvertretungen im RTA. Die selbsternannten "freien Funkamateure" können ja demnächst mit den zuständigen Behörden alle selbst verhandeln. Das wird sicher lustig, wenn OM Waldheini für sich persönlich die Freigabe des 60m-Bandes beantragt.
    Nix für ungut und besinnliche Feiertage
    Thomas, DH1TS

  • Thomas, du hast Recht, der Amateurfunk in Deutschland braucht eine Schlagkräftige Interessenvertretung.

    Jedoch auf eine Interessenvertretung die auf WEB-SDR setzt anstatt sich mal für einen Verstörnebelten OM durch alle Instanzen zu klagen und PLC an sich vorrüber ziehen lässt kann ich verzichten. Daran ändert auch ein 4m / 60m Band oder Hamnetzugang für die E nichts.

    Es gibt nur leider keine Alternative.
    Und so sitzt man im Shack, beobachtet ob sich nicht doch etwas zum Positiven verändert und schaut dem Damfer still beim Untergehen zu.

    Ich hatte (habe) immer den Eindruck das man in Baunatal der Meinung ist ein Millionenschweres Dax Unternehmen zu führen und keinen e.V.
    Ausgetreten bin ich letztendlich weil ich mich mit den Zielen und Visionen nicht mehr identifizieren konnte.
    Sicherlich nicht wegen der paar Euro mehr und schon gar nicht wegen der Mitglieder oder OV Kollegen.

    Es ist ja schon ein wenig Bewegung zu bemerken. Mal abwarten wie es sich entwickelt.
    Eintreten kann man immer wieder. Sich dagegen oder anders zu Entscheiden ist Demokratie und die einzige Macht des kleinen Mannes und die Zeiten wo man als Funkamateur einfach im DARC sein muss sind definitiv vorbei.

    beste 73
    Peter

    Deine Wahrnehmung, deine Realität bestimmt (Yoda)

  • Eintreten kann man immer wieder.


    Moin Peter,
    das glaubst. Hi
    Habe ich auch mal geglaubt.
    Bin aber eines besseren belehrt worden.
    Wenn man dem DV,dem AR Sprecher und dem Vorstand mal ans "Bein gepinkelt" hat vergisst der das nicht.
    Da kannst Du vor den Türen von Baunatal einen Handstand machen, die wollen dich dann nicht mehr.
    Die verweigern sogar den Beitritt zum VFDB mit DARC Leistungen.
    Und der VFDB knickt ein.
    Selbst die Anfrage eines DV warum meine Wiederaufnahme verweigert wird, wird nicht beantwortet.
    vy 73
    Herbert
    DK2BR

    vy 73
    Herbert
    DK2BR

    Edited once, last by DK2BR (December 21, 2015 at 7:40 PM).

  • quote]Warum sollte man das Altersheim DARC auch hochhalten.
    Die biologische Lösung des Problems DARC dauert nicht mehr lange, denn dann sind se w e c h

    Quote

    Naja, da ist wohl doch viel Wunschdenken dabei. Und Dein Call DB6EU lässt mich vermuten, dass Du auch schon locker das Ruhestandsalter erreicht hast oder kurz davor stehst, zumindest, wenn Du der Erstinhaber des Calls bist. ...

    Ich bin 51 und mit 12 Jahren in den DARC eingetreten. Im Mai 1982 habe ich die Prüfung abgelegt.
    1981 war ich im Gesetzesteil durchgefallen und ein 1/2 Jahr Prüfungssperre bekommen. Dann den Eintrag das die Lizenz bis zum 18ten Lebensjahr jederzeit widerrufen werden kann und das der technische Teil für die Klasse B erfüllt sei.

    Ich bin ausgetreten als B.Häfner Geschäftsführer wurde.

    Ich bin wieder eingetreten als die C Klasse auf KW durfte und Häfner gerade wieder ging.

    Vor Häfner kostete der DARC 80,- DM und danach 100,- DM

    Dann sind meine Frau und alle meine drei Kinder eingetreten.

    Zwei Jahre später sind wir alle wieder raus.....

    Ich muss noch 9 Jahre. Ich werde mit 60 pensioniert.

    Ich bin nicht mehr jung, aber der DARC ist im Greisenalter.....

    Schau dir den Text von DK2BR an und diese Macht des Vorstands zieht sich durch den ganzen Club.

    Funken ist mein/ein Hobby und nicht mein Arbeitsplatz, da muss ich keine Hobbydiktatoren haben und noch finanzieren.

    Edited 2 times, last by DB6EU (December 22, 2015 at 8:40 PM).